Beiträge von Veith© 2.0

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    Zitat

    Sie fighteten und fighteten, bis am Ende keiner mehr konnte. Bremen und Schalke gebührt Respekt für dieses energetische Fußballspiel, das Action bot, obwohl keiner der Torhüter je hinter sich greifen musste. Kuranyi erhielt kurz vor Schluss eine Riesengelegenheit, aber wieder war ein Fuss dazwischen, weil heute einfach alle wach waren. Owomoyela war es einige Minuten zuvor ganz ähnlich ergangen, auch sein Angriff für die Bremer wurde gerade noch abgewehrt. Gerechte Punkteteilung, der Dritte Platz ist somit noch nicht fest vergeben.


    Naja, muss man mit leben, hilft quasi eigentlich nur Werder wirklich weiter das Remis! Die Bremer hätten in der 1 HZ schon klar führen können, aber hat nicht sollen sein, trotzdem ein gutes Spiel.

    20. April, müde und abgespannt von der Arbeit fuhr ich in die Wohnung
    meiner Freundin. Dort war es aufgeräumt, im Kühlschrank war etwas zu
    essen. Nachdem ich mir den Magen vollgeschlagen hatte, machte ich es mir
    auf dem Sofa bequem.


    In diesem Moment klingelt es an der Wohnungstür. Ich gehe zur Tür und
    blicke durch den Spion. Dort stand ein etwa 40 Jahre alter, gut
    gekleideter Mann.


    Kaum hatte ich die Tür geöffnet, fing der gute Mann auch schon an:
    GEZ-Scherge: "Guten Tag, mein Name ist Lars Lästig, ich bin ihr
    Rundfunkgebührenbeaufftragter... blabla.... blabla..."


    GEZ? Wirklich ein GEZ-Scherge? Oh je...


    GEZ-Scherge: "......blabla........ sind sie Frau Anja K.?"


    Hat der mich wirklich gerade gefragt ob ich Frau Anja K. (meine
    Freundin) bin? (Ich sehe nun wirklich nicht wie eine Frau aus, zudem
    trug ich einen deutlich sichtbaren drei-Tagesbart)


    Das verschlug selbst mir die Sprache. Stille machte sich im Hausflur
    breit. Plötzlich traf mich der Hammer der Erkenntnis: Es gibt ein Leben
    nach dem Gehirntod, der Beweis steht vor dir. Pack den Typen ein und der
    nächste Nobelpreis ist dir sicher. Ich entschied mich dagegen, denn der
    gute Mann war sicher nicht stubenrein und ich antwortete ihm
    stattdessen, dass ich Gina W. sei, die uneheliche Tochter von Frau K.


    GEZ-Scherge: "Na gut, lassen wir das. Sie wissen
    sicher.......blabla........verpflichtet
    ..........blabla........anzumelden......"


    Ich unterbrach den Redefluss des GEZ-Schergen nur ungern, aber ich
    teilte ihm mit, dass ich mal auf die Toilette müsste, versprach ihm
    aber, dass ich gleich wieder da bin und schloss die Tür hinter mir. Nach
    fünf Minuten gab es die ersten zarten Klingelversuche.


    Nach weiteren drei Minuten klingelte er Sturm und ich öffnete wieder die
    Tür.


    GEZ-Scherge: "Was haben sie denn solange gemacht?"


    Wahrheitsgemäß antwortete ich ihm, dass ich ein lauwarmes Bier getrunken
    habe. Außerdem mussten mal wieder meine Fußnägel geschnitten werden.


    GEZ-Scherge: "So eine Frechheit, so was habe ich ja noch nie erlebt...."


    Ich musste dem guten Mann leider Recht geben und versprach meine
    Freundin noch heute Abend darauf anzusprechen, warum sie das Bier nicht
    in den Kühlschrank gestellt hatte. Wirklich eine Frechheit.
    Nun lief dieser geistige Tiefflieger rot an und rastete aus.


    GEZ-Scherge: "Wenn sie noch weiter so ein Kasperltheater veranstalten,
    kann ich auch andere Seiten aufziehen. Ein Anruf von mir und die Polizei
    durchsucht ihre Wohnung......blabla....... das wird sehr teuer für
    sie......blabla".


    Logisch, mit Bundesgrenzschutz und Sondereinsatzkommando.


    Sichtbar eingeschüchtert versprach ich nun, effektiv mitzuarbeiten und
    mein Kasperltheater bleiben zu lassen.


    GEZ-Scherge: "Besitzen sie einen Fernseher oder ein Radio?"


    Freundlich gab ich dem Mann Auskunft. "Ja klar, ich besitze 2 Fernseher,
    3 Radios, noch ein Radio in meinem Büro und zwei in meinen Autos."


    GEZ-Scherge: "Haben sie diese angemeldet?"
    Ich: "Nein, bisher leider nicht."
    GEZ-Scherge: "Wie lange besitzen sie diese Geräte schon?"
    Ich: "Ca. 10-12 Jahre."


    Uiiiii, jetzt war er am Sabbern, als er seine Provision in Gedanken
    überschlug. Nun ja, um es kurz zu machen, er hielt mir nach ein bis zwei
    Minuten zwei Zettel zur Unterschrift unter die Nase. Eine Anmeldung der
    GEZ und einen Schrieb, dass ich schon seit fünf Jahren die Geräte
    besitze. Beides auf den Namen und die Adresse meiner Freundin ausgestellt.


    Freundlich wie ich nun einmal bin teilte ich ihm mit, dass ich weder
    Frau Anja K. bin, noch hier wohne.


    GEZ-Scherge: "Wo wohnen sie denn?"
    Ich: "Wissen sie das nicht?"
    GEZ-Scherge: "Nee"
    Ich: "Super - dann schönen guten Abend"


    Ich schloss die Tür, schaltete die Klingel ab und den Fernseher ein, das
    Bier war auch schon etwas kühler.


    Wenn ich Glück habe, kommen vielleicht auch bald mal wieder die Zeugen
    Jehovas vorbei...



    :D