Vielleicht sollte ich meine Antwort noch etwas erläutern
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Ich denke, dass diese Katastrophe vor allem Auswirkungen auf die Kommunalpolitik haben wird, denn mit den örtlichen Stellen werden die Betroffenen noch Wochen- , Monate vielleicht sogar Jahrelang zu tun haben. Außerdem haben "die Wähler" in den betroffenen Gebieten wahrscheinlich am Wahltag anderes im Sinn, als zu Wahl zu gehen und eine bereits getroffene Entscheidung zu revidieren, falls sie überhaupt zur Wahl gehen werden. Ich tippe daher auf eine sehr schlechte Wahlbeteiligung in Sachsen und Sachsen-Anhalt.
In den übrigen Bundesländern werden sich die meisten Wähler auch keine größeren Gedanken darüber machen, sobald die Sache aus den Medien verschwunden sein wird - und das wird leider sehr schnell der Fall sein.
Auswirkungen wird es wohl allenfalls im Bereich von 0.1-1% geben.
Auf die Frage, wer bei dieser Katastrophe die bessere Kompetenz bewiesen hat, halte ich mich mal bedeckt - ich denke *keine* Partei hat da besonders "geglänzt" oder sich "blamiert".
Die Nachfrage an Gütern wird allerdings in den betroffenen Gebieten ansteigen und auch die Bauindustrie hat den einen oder anderen Auftrag zu erwarten - ob das langfristige Impulse gibt, muss abgewartet werden.
Auf jeden Fall zeigt es sich, dass vielleicht (wie in Österreich) auf den ein oder anderen Abfangjäger zu verzichten ist und dafür eventuell Maßnahmen ergriffen werden, die eine Wiederholung dieser Katastrophe erschweren und den Opfern eine großzügige Unterstützung gewährt wird.