Dieses Beispiel zeigt allerdings wieder mal überdeutlich, dass generell an den Datenpreisen ohne Flat- oder Volumentarif dringend etwas gemacht werden muss.
Lägen die Preise bei den inzwischen "üblichen" 24-49ct/MB, wären maximal 2-3€ zusammengekommen, aber nicht 550€.
Die Standardbepreisung ist das Übel und nicht der unbedarfte Anwender, der mal ein paar Minuten im mobil im Internet surft.
Es dabei auch völlig irrelevant, dass der Tarif schon so alt ist. Diese Datenpreise waren schon vor sechs Jahren eine absolute Frechheit, denn ein bischen Datenübertragung kann nicht teuerer als Diamanten oder Gold sein.
Vielleicht wäre es wirklich an der Zeit mit Anwalt und Gericht ein Grundsatzurteil zu erstreiten, aber da die Richter in diesem, unserem Lande leider von der Materie so viel Ahnung haben, wie eine Kuh vom Schlittschuhlaufen, würde es wahrscheinlich mit einem Sieg des Mobilfunkunternehmens gegen den Anwender enden.