ZitatOriginal geschrieben von LordExcalibur
Grundsätzlich ja. Es gibt aber u.U. anderen Möglichkeiten die besser sind. Mir fällt da z.B. die Entgeltumwandlung ein, wo die Beiträge Steuer- und Sozialversicherungsfrei sind (bis zu einer gewissen Grenze).
Sofern der Arbeitgeber das anbietet würde ich das einem Riester Vertrag vorziehen.
Bei BAV und Riester stellt sich nicht die Frage, was besser ist, da beides unterschiedliche "Säulen" sind.
Wenn es irgend geht, dann immer *beides* machen, denn sowohl bei BAV als auch bei Riester gibt es einen Maximalbetrag, der pro Jahr gespart werden kann. Wenn man also die maximale Förderung des Staates bzw. der Steuerersparnis mitnehmen will, dann immer *beides*.
Für etwas Besserverdienende, die keine großen Werbungskosten haben, wäre zusätzlich auch noch eine Rürup-Rente interessant.
BTW, jeder Arbeitgeber *muss* die Möglichkeit einer Entgeltumwandlung anbieten (seit der Änderung des Betriebsrentengesetzes von 2002), ansonsten haftet der Arbeitgeber bis zum maximalen Betrag, den eine Entgeltumwandlung hätte bringen können. Der Arbeitgeber kann aber (derzeit noch) entscheiden, mit welcher Gesellschaft er zusammenarbeiten möchte. Da hat der Arbeitnehmer als nur das Wahlrecht ob oder ob nicht.
ZitatMan sollte zudem darauf achten, wo man den Vertrag abschließt und wie hoch die Gebühren sind.
Das sicherlich auch, aber was nützen die niedrigsten Gebühren, wenn unterm Strich viel weniger rauskommt, oder der garantierte Rentenfaktor nur 60% oder sogar gar nichts beträgt? Also, wie überall, nicht nur auf den Preis schielen, sondern auch die Leistung betrachten. When you pay peanuts, you´ll get monkeys ... ;).