Beiträge von dham

    Ich habe nochmal auf den Kontoauszug bei Amazon geschaut, da steht "RUECKLAST; ANG. NICHT EIND." also Rücklastschrift; Angabe nicht eindeutig. Bleibt die Frage ob jetzt diese Angabe Interpretation ist oder der Vermerk der im Brief der LBB bzgl. nicht existentem Konto angegeben war.


    Bezüglich der nicht eindeutigen Angaben ist mir noch eine andere Variante eingefallen. Die Lastschrift zieht die LBB unter Angabe der eigenen Kreditkartenkontonummer als Verwendungszweck ein. Diese ist 16 stellig wie bei normalen Kreditkartennummern. Bei der Commerzfinanz kann man neben der Möglichkeit das Geld direkt per Kontonummer zu überweisen, auch die Variante mit einem Sammelkonto und der Angabe der eigenen Kartennummer als Verwendungszweck nutzen.


    Falls das bei der Commerzfinanz irgendwie so geschaltet wäre, dass 16stellige Ziffern im Verwendungszweck mitinterpretiert werden, könnte dies zu einem Widerspruch zwischen Kontonummer und Kartennummer führen. Mir ist allerdings schleierhaft wieso dies bei einer Lastschrift als Zuordnungskriterium genutzt werden sollte.

    Die Kommunizieren mit Sicherheit über die Bankleitzahl, der Name dürfte da reichlich egal sein.


    Die LBB fordert eine Lastschrift von 350€ an und erhält dann von der Commerzfinanz zurück, ging nicht und wir wollen 3€ Strafgebühr dafür von euch haben. Dementsprechend hat sich mein offener Betrag auf 353€ erhöht, weil die LBB das durchreicht. Und wie Eingangs erwähnt hat die Commerzfinanz das ganze mit dem Vermerk abgelehnt, dass das Konto angeblich nicht existent sei. Irgendwo in ihrem System wird die Commerzfinanz schon vermerkt haben, dass es diese Lastschrift gab - aber eine Verknüpfung zu meinem Konto gibts nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Na ja, das will nicht unbedingt was heißen, oder weißt du sicher dass eine entsprechende Meldung eigentlich vorgesehen ist? Wie gesagt, Bonprix ist bei Lastschrifteinzügen nicht besonders transparent...


    Hier im Thread hat auch schon jemand mal geschrieben was passiert, wenn eine Lastschrift wegen mangelnder Kontodeckung ablehnt wird: http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=4214691#post4214691 Da sie auch grosszügig 3 € dafür in Rechnung stellen können sie das auch nicht einfach so verheimlichen. Die Frage ist was Commerzfinanz da nicht zuweisen kann, ich könnte z.B. auch mal versuchen nachzufragen was bei der ersten, manuell korrigierten Version die Ursache war. Ich bin mir aber nicht sicher was sie von dieser Konstruktion generell halten.

    Ich hatte mir vor 3 Monaten die Amazon Kreditkarte geholt und das Bonprix Cashback Konto als Gegenkonto später eingetragen. Bei der ersten Lastschrift wurde das ganze als "Kauf bei direkt Geschäft" seltsamerweise bei der Commerzfinanz verbucht, bei der zweiten Lastschrift rundweg abgewiesen (Vermerk: falsche Bankangaben / keine Kontoverbindung) - was dann dazu führte das 3€ Gebühr drauf kamen + 10€ Mahnung durch die LBB (dem Herausgeber der Amazon Kreditkarte).


    Auf meine Nachfrage hin hat die Commerzfinanz kann keinen Lastschriftversuch auf mein Konto feststellen, die LBB meint alles richtig gemacht zu haben - die Kontodaten hab ich mit 2 verschiedenen Personen gecheckt und auch online überprüft. Aus Kulanz hat mir letzten Endes die LBB ihre 10€ erlassen, ob ich das mit der Commerzfinanz noch weiter nachverfolgen will tja.. Das Problem ist, ich müsste sie auffordern sämtliche Transaktionen von einem Stichtag mal nach einem bestimmten Betreff durchzuschauen was denn da schief gelaufen ist. Aber ob man da so leicht an jemanden ran kommt der das durchsuchen kann?


    Alles in allem deutet schon einiges darauf hin, dass die erste Transaktion manuell korrigiert wurde damit sie durchkommt und beim zweiten mal jemand keinen Bock darauf hatte. Hat jemand die Kombi ohne Probleme zu laufen?

    Ich hatte es heute in einem Vodafone Shop probiert und der Verkäufer meinte er können die Option seit 30.8 nicht mehr schalten. Seltsamerweise hat er mich an einen anderen Shop verwiesen die es vielleicht noch können, ich hatte allerdings keine Zeit mehr dorthin zu gehen.

    Bei Android kann man sich das Grundsystem frei ziehen, anpassen und ändern. In anderen Foren wird das wiederum als Grundlage für Custom-Roms benutzt und verteilt. Wer nicht die weiteren Services von Google ala Mail, Talk etc. benutzt ist deren Kontrolle auch nicht ausgesetzt. Beim iPhone gibt es wie schon erwähnt wenigstens 'Hacker' die das Gerät der Herstellerkontrolle entziehen. Es ist bei Bada überhaupt nicht klar, welche Fernwartungsmöglichkeiten sich Samsung da eingebaut hat weil das gesamte Closed Source ist. Es ist blauäugig zu glauben die hätten z.B. keine Möglichkeit zum fernlöschen von Apps drin. Selbst das Kindle kann Bücher fernlöschen. Die Frage der Marktmacht der Firma hat mit der eigenen individuellen Kontrolle über das Gerät nichts zu tun. Man ist dem Wohl und Wehe gegenüber einer Firma beim Wave noch mehr ausgesetzt, als dies bereits beim iPhone der Fall ist. Ein Überschreiten von Grenzen durch Apple ruft einen öffentlichen Aufschrei hervor (Antennagate), während das bei anderen Herstellern niemanden kümmert - und damit meine ich nicht deren angebliche Empfangsprobleme, sondern das noch nie eine Firma soviel negative Presse für Verarbeitungs- oder Softwarefehler in der Vergangenheit erhalten hat und Gelegenheit gab es durchaus reichlich.


    Klar werden es mehr Bada Apps werden, es gibt aber im Moment nichts was darauf hindeutet, dass Bada an Umfang es auch nur annäherend mit den anderen Plattformen in naher Zukunft aufnehmen kann.


    Nenn mir doch mal bitte ein Smartphone welches älter als 2 Jahre ist und durch Apps noch spannend gehalten werden kann. Gerade Smartphones mit ihrer ständig steigenden Leistungsfähigkeit eignen sich nicht als langfristige Investition. Ich habe geschrieben die Leute sollen sich ein Gerät kaufen was _jetzt_ ihren Anforderungen entspricht (d.h. wenn es eine breite Auswahl an Apps haben soll iPhone oder Android) und nicht nach dem Prinzip Hoffnung Bada wählen weil es vielleicht, irgendwann mal dazu kommt.

    Printus,


    der einzige Grund warum ich erkennen kann das an diesem Vergleich irgendwas unfair sein soll, ist die Verklärung zu einem religiösen Wettstreit der Plattformen. Unpassend hingegen finde ich dann schon eher das gesamte Gezetere über die Apple Jünger und die angebliche, moralische Unterlegen des iPhones durch die Kontrolle durch Apple. Die Kontrollmechanismen, Begrenzungen und Usergängelungen sind bei Apple und Bada doch genau dasselbe in Grün. Ich finde es geradezu lächerlich, das eine irgendwie als besser als das andere hinzustellen. Immerhin gibt es bei Apple eine Hacking-Community, die das Gerät 'befreit' hat - selbiges kann man vom Wave bisher nicht behaupten.


    Und um mal ein wenig näher an das Thema Bada-Apps zu kommen. Es gibt überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass die Qualität zu Mist Quote bei Bada irgendwie besser sei als bei Apple. Es gibt nicht so wenige Applikationen bei Bada weil Samsung härter alles andere rauswerfen würde, sondern schlichtweg weil weniger Leute dafür entwickeln. Mehr Apps bedeuten mehr Wettbewerb und zwangsläufig auch günstigere/qualitativ höherwertige Programme. Absolut niemand denkt oder erwartet sich alle 250k Apps zu installieren, aber die Chance eine vernüftige App für ein bestimmes Problem zu finden ist selbstverständlich bei einem grossen Pool viel höher. Selbst Samsung sieht zur Zeit ihren Focus bei Android und ob Samsung wirklich voll auf Bada umschwenkt, wenn Android den Markt beherrscht bleibt noch abzuwarten.


    Die Entscheidung für ein Handy ist eine Bindung für 2 Jahre und nicht die Ewigkeit. Niemand tut sich einen gefallen damit, ein Gerät zu erwerben, dass vielleicht, irgendwann den eigenen Vorstellungen mal gerecht wird. Wem ein umfassender App Katalog wichtig ist, der ist mit Bada zur Zeit nicht gut beraten. Und wem die Moral besonders wichtig ist, der sollte sich ein Handy mit einer richtig offenen Plattform kaufen und mit Sicherheit auch kein Closed-Source, Samsung kontrolliert alles, Bada.

    Hier im Thread hatte jemand geschrieben "11.07. 477 apps fürs s8500", stand heute (5.9) sind es 913. Zum Vergleich der Apple App Store (https://secure.wikimedia.org/w…wiki/App_Store#Milestones) hatte am 11.7.08 als er Online ging 500 und am 9.9.08 3000 Apps und heute sind es über 250.000. Wem es auf Apps ankommt, der sollte sich ein iPhone oder Android Handy holen. Selbst wenn jetzt irgendwelche Wunder am Bada Markt passieren, wird er vermutlich erst dann einen vergleichbaren Umfang haben, wenn die Vertragsverlängerung für das nächste Handy ansteht.