Beiträge von HHFD

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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Klar gibt's auch die Aufmerksamkeitssucher, aber die vor allem bei den Nachahmern, Selbstfilmern, Rekordbrechern und Durchkommerzialisierten. Die Namen der nun Verunglückten kann ich zum Beispiel garnicht...


    Unser am Felsen zerschellter Sportsfreund hatte mehrere Sponsoren, also ist zumindest in diesem konkreten Fall eine kommerzielle Absicht und der Wunsch nach hoher Medienpräsenz gegeben.


    Die Zuschauer kommen und die Sponsoren zahlen halt nicht für "langweilige" Flüge durch Schaumstofftore. Lebensgefahr erhöht die Einschaltquoten.


    Betreibt man diesen Sport des Sportes willen, genügen Schaumstofftore vollauf.


    Wingsuit durch Felsentore ist genauso absurd wie Motorradrennen ohne Helm oder DTM-Rennen ohne Überrollbügel auszutragen. Mich wundert eben nur daß es Menschen gibt, die diese Sportler wie Helden verehren. Das ist doch eher die Kategorie "verrückt, aber harmlos" und "Darwin-Award-Kandidat" (wobei ich nicht weiß, ob er Kinder hat).


    Gruß


    HHFD

    Hi


    wobei der Begriff ExtremSPORTLER in die falsche Richtung geht.


    Es sind eher Extrem-Aufmerksamkeitssuchende.


    Sie machen einen an sich sicheren Sport durch Wahl von Randbedingungen risikoreicher als nötig, um damit einerseits Aufmerksamkeit zu erhaschen, und andererseits dadurch (höhere) Einnahmen zu erzielen. Vergleichbar in etwa mit einem Zirkus: man verlangt Eintritt, um Artisten bei ihren waghalsigen Aktionen beobachten zu können.


    Würde man Hürdenlauf nicht mehr mit bei Berührung umfallenden, sondern mit fest installierten, rasierklingenbesetzten Hürden durchführen (oder z. B. über 100 m tiefe Schluchten springen), wäre es derselbe Sport, nur mit höherer Verletzungsgefahr. Dafür sind die Einschaltquoten bei der Riskovariante besser.


    Es ein Mix aus Geschäftstüchtigkeit und der Suche nach den "15 minutes of fame", denen auch manche A/B/C-Promis verfallen sind. Hauptsache, man ist in den Medien - um jeden Preis.



    HHFD

    Hi


    auch mich irritiert der umfangreiche Nachruf auf SPIEGEL - aber für den Autor scheint der Verstorbene ein Held gewesen zu sein.


    Ich sehe es als individuelle Freiheit an, daß sich Menschen (nicht nur) bei ihren Hobbys selbst aus dem Leben befördern dürfen.


    Mein Verständnis endet aber, sobald dabei andere Menschen (oder Tiere oder die Umwelt) gefährdet werden. Das war hier aber nicht der Fall.




    Gruß


    HHFD

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    Original geschrieben von EliteSkilled
    Hier mal was zum Thema Lügenpresse. Wer findet den "Fehler" im 2. Artikel ?:flop:


    Ist ja wie bei uns. Wenn hierzulande berichtet wird, kann man oft dieses Schema erkennen:


    deutscher Täter
    ODER
    Täter mit Migrationshintergrund, aber deutschem Paß
    ODER
    Täter mit 2 Staatsangehörigkeiten, davon eine deutsch
    = "dem xx-jährigen Deutschen wird vorgeworfen ... "


    Täter mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit, aber in Deutschland geboren
    = "dem gebürtigen Düsseldorfer wird vorgeworfen ... "


    Täter mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit
    = "dem xx-jährigen Täter wird vorgeworfen ...."



    Gruß


    HHFD

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    Original geschrieben von jochenb
    Kathrin Oertel schwört Pegida ab und entschuldigt sich bei Muslimen:


    http://www.spiegel.de/politik/…i-muslimen-a-1031569.html


    Meine Meinung: nachdem sie sich bei Pegida nicht durchsetzen konnte, ihr eigenes Bündnis nun auch floppt, wird jetzt eine Kehrtwende vollzogen, um irgendwie im Gespräch zu bleiben.


    Medienaffin könnte man das nennen....


    Man kann doch nicht ernsthaft seine Ansichten innerhalb so kurzer Zeit ändern. Obwohl - wenn ich mich erinnere: die Grünen z. B. haben das wunderbar hinbekommen, sobald sie Parlamentsluft atmen durften.


    Gruß


    HHFD

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    Original geschrieben von nehvada


    die gesparten zichtausende in vernünftiges, zweischaliges mauerwerk mit isolierung investieren, KEINE polydinges auf die fassade nageln, sondern verklinkern!


    Da stimme ich zu. Nichts geht über eine zweischalige Außenwandkonstruktion.


    Das Haus mit Plastik verkleiden halte ich auch für unvernünftig. Die Dämmstoffindustrie, die übrigens eng mit einigen Politikern "zusammenarbeitet", sieht das natürlich anders.


    Einen weiteren Vorteil hat man bei Verklinkerung: man spart sich die (erheblichen) Kosten einer Erneuerung des Außenputzes alle x Jahre. Klinker halten quasi ewig.


    Wenn man Pech hat und es unter dem Styropor schimmelt, darf man nicht nur den Putz, sondern die gesamte Dämmung erneuern.



    Gruß


    HHFD

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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Umgekehrt wird eher ein Schuh draus: Manche Makler sind keine Schlitzohren. Wobei "Schlitzohren" noch eine nette, verharmlosende Formulierung ist.


    Ich weiß und stimme Dir zu, aber laut Forenregeln sind rassistische, beleidigende und verletzende Kommentare unerwünscht.


    Daher nehme ich mich da immer etwas zurück, und drücke mich diplomatisch aus.


    Es sind sicher auch einige Makler unter den Forumsmitgleidern, und die will man ja auch nicht unbedingt beleidigen....


    Gruß


    HHFD

    Hi


    normalerweise dauert der Planungsprozeß bis zum Bebauungsplan mehrere Jahre - zumindest in Deutschland.


    Unbebaubares Land wird zuerst Bauerwartungsland, und später Bauland.


    Es ist unwahrscheinlich, daß dieser gesamte Prozeß innerhalb von wenigen Monaten erfolgte.


    Ein Makler weiß in aller Regel ganz genau, wie der Status der (Nachbar)Grundstücke ist. Nun gilt es zu prüfen, ob es sich hier um eine zugesicherte Eigenschaft handelt. Da hilft der Blick in den Kaufvertrag.


    Mich wollte auch mal ein windiger Makler veräppeln. Ich wollte ein Haus kaufen, auf der Übersichtskarte war allerdings ein großer Bereich freigelassen worden. Auf meine Nachfrage hin sagte er, es sei landwirtschaftliche Nutzfläche. War es auch - zu diesem Zeitpunkt. Erst durch eigene Recherchen habe ich dann erfahren, daß dort ein Netto Markendiscount gebaut werden wird. Das hätte doch den Erholungswert stark gesenkt: klappernde Einkaufswagen, LKW-Verkehr ab 05.00 Uhr morgens usw..... Manche Makler sind Schlitzohren, das ist leider so.


    Allerdings kann man sich zum Glück über die Babauungspläne in der zuständigen Gemeinde informieren. Das ist grundsätzlich anzuraten - Makler wollen nur verkaufen und werden wohl keinesfalls sagen: "Die tolle Aussicht haben sie nur noch ein paar Monate, dann kommt hier ein Büroklotz hin.".


    Weil die Provision direkt vom Kaufpreis abhängig ist, wird es leider kaum einen Makler geben, der wertmindernde Faktoren offenlegt.


    Gruß


    HHFD

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    Original geschrieben von 200prokdzufriedh
    Gibt es eigentlich irgendwo in gehobenen oder SchickiMicki-Stadtvierteln Asylbewerberunterkünfte?


    Sagen wir mal es so: sie reißen sich nicht drum.


    Siehe Hamburg Harvestehude.


    http://www.spiegel.de/panorama…rotestieren-a-967796.html



    Vor Jahren hat auch mal ein Politiker seinen Einfluß benutzt, um ein Heim in seiner Wohngegend zu verhindern. Mir ist leider entfallen, wer das war. Lafontaine?!? Hat das noch jemand auf dem Schirm?


    Gruß


    HHFD

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Der Rechtsextremismus ist momentan ein großes Problem - ebenso wie der islamistische Fanatismus. Und zwar deshalb, weil beide momentan allgegenwärtig sind.


    Prinzipiell sind alle extremistischen Strömungen gefährlich. Der Linksextremismus bleibt momentan nur deshalb außen vor, weil er in Deutschland aktuell de facto kaum existiert. Flammte er auf, wäre er mindestens ebenso gefährlich, wie die beiden aktuell dominierenden.



    "Kaum existiert" ist aber schon sehr milde ausgedrückt. Hast Du das brennende Frankfurt am Main (Blockupy) vor ein paar Wochen schon vergessen?


    Und wie linksextreme Politiker das im Fernsehen rechtfertigten?


    Deutschland bildet momentan durch seine verweichlichte Konsens- und Lobbypolitik sowohl für Links- als auch Rechtsextremismus einen guten Nährboden:


    Einerseits werden die Banken hofiert und mit hunderten Milliarden Steuergeldern gerettet. Spekulanten werden für ihr Versagen in keiner Weise bestraft - nicht einmal durch Verluste. Sie können Lotto spielen, und wenn sie verlieren, muß der Steuerzahler büßen. Das bringt Linke wie Rechte - völlig zu Recht - gleichermaßen auf die Palme. Andererseits werden unkontrolliert Flüchtline ins Land gelassen, die anscheinend nicht überall und von jedem als Bereicherung angesehen werden.


    Es kann so wie bisher nicht mehr unbegrenzt lange weitergehen - wir dürfen gespannt auf die innenpolitischen Entwicklungen sein.


    Gruß


    HHFD