Hi
grundsätzlich ist natürlich richtig, daß Versicherungsvertreter auch unnötige Versicherungen anbieten, bewerben und verkaufen. Das ist deren Geschäft.(*)
Auch der Uhrenverkäufer bewirbt verkauft eine Uhr, die man eigentlich nicht benötigt. Man muß halt kritisch sein, überall!
Ich persönlich halte zum Beispiel Unfall für unnötig, BU nur bedingt. Bei der Geburt eines Kindes gibt es außer KV und ggf. Haftpflichtergänzung eigentlich nichts neu abzuschließen.
Ich habe nur Haftpflicht, Risiko-LV und Gebäudeversicherung (waren Voraussetzung für Hauskredit), KV (freiwillig gesetzlich wegen Kind, nicht privat!) und KFZ-Haftpflicht. Das wars! Keine Hausrat, keine Unfal, keine BU) usw.
Und ich bin bisher sehr gut gefahren, und habe nichts vermißt. Schäden zahle ich halt selbst, dafür habe ich ja Beiträge gespart. Aber es passiert sowieso kaum etwas.
Was ich aber gehört habe ist, daß die Leute, die berechtigt mal die Unfall oder BU in Anspruch nehmen wollten, auf massiven Widerstand gestoßen sind, wenn die Versicherung leisten sollte. Ja, wenn es ums Zahlen geht, artet das nicht selten in einen Rechtsstreit aus. Dies ist desto wahrscheinlicher, je höher die Summe ist, die zur Auszahlung kommen soll. Und darauf habe ich keine Lust.
(*) Was natürlich den Ruf des Versicherungsvertreters etwas ruiniert ist die Tatsache, daß sie die Kunden mit falschen Zahlen verängstigen, um sie zum Abschluß zu bringen. Beispiel mein Bruder: ihm hat der Vertreter erzählt, daß 35% aller Ingenieure im Laufe ihres Berufslebens total (100%) berufsunfähig werden. Er wollte schon abschließen, bat aber um Überlegungsfrist. Als mein Bruder mir das erzählte, zweifelte ich sofort die 35% an. Mein Bruder überprüfte die Angaben (ich glaube bei der IHK oder einer Krankenkasse). Ergebnis: Es sind tatsächlich nur etwa 8%!!!
Gruß
HHFD