Beiträge von HHFD

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    Original geschrieben von Imp-Markus


    Was wäre denn gewesen wenns den Tank getroffen hätte? Dann wäre Treibstoff ausgelaufen, oh gott wie schlimm :rolleyes:


    Wie bei der Concorde damals?


    Der A380 ist nicht das Über-Flugzeug, als das es propagiert wird. Trotz der Sorgfalt der Ingenieure, zahlreichen Tests und Milliarden Entwicklungskosten ist es erschreckend, daß schon ein paar Monate nach Markteinführung solch ein ernster Zwischenfall passiert ist.


    Die Kiste kam 150m vor dem Ende der Landebahn zum stehen (das ist NICHTS), mit 900 °C heißen Bremsen und auslaufendem Treibstoff.


    Wer das als kontrollierten, banalen Zwischenfall, der mit dem Handbuch leicht handhabbar ist, darstellt, ist wahrscheinlich der absolute Super-Pilot, der das Teil mit nur einer Tragfläche im Gleitflug noch über einen 8000er Gipfel manövriert hätte.


    Ich bleibe dabei: das hätte leicht ein Totalverlust werden können, Glück und das Können der 5 Piloten haben aber den GAU verhindert.


    Und ich will den A380 nicht schlechtreden. Ich habe nur gesagt, daß ich mich nur ungern in die erste Revision eines derart komplexes Flugzeug setzen würde.


    Gruß


    HHFD

    Zitat

    Original geschrieben von Imp-Markus
    Nein das war der Verdienst der Entwickler / Ingenieure bzw der generellen Einstellung in der Luftfahrt, dass alle Teile redudant vorhanden sind.
    Steuerflächen werden immer von mehreren Hydrauliksystemen versorgt bzw notfalls der RAT.


    Es ist und bleibt Glück. Die Kiste hätte genauso gut explodieren können.


    Oder willst Du mir erzählen, daß die Airbus-Ingenieure den Fall eines berstenden Triebwerkes vorberechnet haben und festgestellt haben, daß die Einzelteile zwar die Tragflächen durchstoßen, dabei aber garantiert den Tank nicht treffen?


    Gruß


    HHFD

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    Original geschrieben von autares


    Nein, es gab keine weiteren Vorfälle. Und deswegen wunder ich mich auch, wieso du nach 1 Vorfall bereits das ganze Flugzeug mitsamt Unternehmen schlecht reden willst. Dass du dich stattdessen lieber in ein 20 Jahre altes Modell setzt, zeigt, dass du wohl eher ein etwas konservativer Mensch bist, der in jeder Neuerung etwas negatives und schlechteres sieht. Noch einmal: Die Wahrscheinlichkeit mit einer 20 Jahren alten Maschine abzustürzen ist größer als mit einem neuen Flugzeug.


    Sicher?


    Man müßte es direkt mal ausrechnen.


    30 Stück A380 in den ersten paar Monaten schon - und das ist und bleibt es - beinahe ein Totalverlust.


    Dem gegenüber Tausende kleinere Airbus und Boeings, wo es zwar Totalverluste gab, aber da sind nicht 30 sondern tausende Maschinen unterwegs und es sind 20 Jahre und nicht 20 Monate.


    Mich hat der A380 noch nicht überzeugt.


    Gruß


    HHFD

    Zitat

    Original geschrieben von Imp-Markus
    HHFD, sry aber wenn du keine Ahnung hast, halt bitte einfach die Backen still :rolleyes:
    ...


    Meine Formulierung "Beinahe-Absturz" bezog sich nicht auf den Landeanflug sondern lediglich darauf, daß es ein großes Glück war, daß diejenigen Kabel/Leitungen/Tankbereiche von den umherfliegenden Teilen verschont geblieben sind, die noch eine notfallmäßige Landung ermöglichten.


    Wären die Teile irgendwoanders durch den Flügel geschlagen, wäre der A380 gleich explodiert oder nicht mehr steuerbar/kontrollierbar gewesen.


    Ich wollte mit meinem Posting NICHT ausdrücken, daß es nach dem Triebwerksschaden noch kritische/absturznahe Flugzustände gab. Aber daß es überhaupt noch möglich war, die Kiste zu steuern, ist Glück gewesen und nicht der Verdienst von Airbus oder der Crew.


    Zitat

    Original geschrieben von Imp-Markus
    Der Quantas Zwischenfall war am 4.10.2010. Es wäre problemlos möglich hier mind 10-20 Fälle aufzuzählen die sich seitdem zugetragen haben und die deutlich näher an einem Absturz oder einer Katastrophe waren - in den Medien aber keinerlei Beachtung fanden


    Vom A380? Bring mal bitte 2 oder 3 davon, würde mich sehr interessieren. Die Tragflächenberührung letztens auf irgendeinem Flughafen kenne ich, aber was gabe es noch Dramatisches mit dem 380?



    Gruß


    HHFD

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    Original geschrieben von saintsimon
    Beinahe-Absturz ist übertrieben, aber neulich ist einer Quantas-A380 eines der RR-Triebwerke um die Ohren geflogen.


    Richtig. Und es ist GROßES Glück, das die den Vogel haben landen können und er nicht explodiert ist oder unsteuerbar geworden ist.


    Die Concorde damals in Paris hatte nicht so viel Glück. Auch dort durchschlugen Teile eine Tragfläche, und es kam zur Explosion. Die Explosion blieb dem A380 erspart. Der (erschreckende) Unterschied beider Vorfälle ist aber, daß bei der Concorde das durchschlagende Teil auf der Landbahn lag, beim A380 war es jedoch ein Stück Turbine.


    Das wurde wahrscheinlich in den Medien nicht so hochgekocht, denn wenn kurz nach Inbetriebnahme ein A380 abgestürzt wäre, hätte Airbus wohl ernsthafte Absatzprobleme bekommen.


    Aus der Wikipedia:


    Zitat

    Am 4. November 2010 kam es bei einer A380-842 der Qantas kurz nach dem Start in Singapur zu einem schweren Triebwerkschaden. Es wurde niemand verletzt. Bei Triebwerk drei, dem inneren Triebwerk der linken Tragfläche, brach über der indonesischen Insel Batam die Turbinenscheibe der Mitteldruckturbine in Stücke. Diese Teile wurden mit hoher Geschwindigkeit aus dem Triebwerk geschleudert („uncontained engine failure“) und durchschlugen den linken Flügel an mehreren Stellen. Dabei wurden Treibstofftanks, Hydraulikleitungen, elektrische Versorgungsleitungen, elektrische Steuerleitungen sowie weitere Bauteile im Flügel beschädigt.


    Zitat

    Weil u.a. der Treibstoffnotablass nicht mehr funktionierte, landete die A380 nach 1 h, 49 min Flugzeit 50 Tonnen schwerer als das empfohlene maximale Landegewicht und mit „Schieflage“: Zwischen der linken und rechten Tragfläche gab es einen Gewichtsunterschied von 10 Tonnen. Durch die Schäden im Flügel arbeiteten die hydraulischen Systeme nur noch sehr eingeschränkt, unter anderem funktionierten die Auftriebshilfen nicht mehr richtig und auch das Fahrwerk musste manuell ausgefahren werden.


    Zitat

    Der betroffene, schwer beschädigte A380 der Qantas mit der Kennung VH-OQA ist seit dem Zwischenfall in Singapur abgestellt und soll im Laufe des Jahres 2011 instandgesetzt werden. Die Gesamtkosten hierfür werden sich auf bis zu 150 Millionen US-Dollar belaufen, dies ist ca. die Hälfte des Neupreises.



    Also pures Glück, daß es nicht zum Absturz kam.


    Gruß


    HHFD

    Hi



    ich habe gerade mal zufällig geschaut, ob meine alte o2 Loop Nummer Easy Money besitzt.


    Und tatsächlich: Es ist eine blaue EM, Rufnummerngasse 0176-26....


    Guthaben ca. 0,20 EURO, ist nur eine Zweitkarte.



    Ich bin Newbie was EM Vorwahlbereiche und Unterschied grün/blau betrifft. Was sagen die Experten zu dieser Karte? Wie kann ich diese Karte sinnvoll einsetzen?


    Ich werde mich aber hüten, die von meinem o2 o 40 EUR aus anzurufen, dafür ist mir mein Vertrag und die Rufnummer zu wichtig.


    Danke und Gruß


    HHFD

    Hi


    die Kiste hat sicher noch viele Kinderkrankheiten, und beinahe hätte es einen Absturz gegeben. Da würde ich mich erst nach dem nächsten Firmwareupdate bzw. Facelift reinsetzen.


    Ist wie bei den Handies.


    Da fliege ich lieber mit einem Flugzeugmodell, was schon 20 Jahre gebaut wird und ausgereift ist.


    Gruß


    HHFD

    Zitat

    Original geschrieben von Lady X
    In Ordnung, ihr beiden. Danke für die Auskunft :top: Dann dürfte das mit der Kündigung von seiner Seite noch vor den 90 Tagen O2 bzw. 30 Tage von seiner Seite aus gehen.



    Warum sollte er denn kündigen?


    Viel besser wäre es doch, als kleines Abschiedsgeschenk an o2 nochmal die letzten 3 Monate Gas zu geben und eine GlobalFriends-Standleitung aufzubauen. Wenn schon Abschied, dann richtig und standesgemäß!


    o2 nimmt ihn ja sowieso nicht mehr als Kunden....




    Und warum man den Betroffenen nicht erst einen Schuß vor den Bug gibt und sagt, bitte etwas weniger telefonieren, sondern gleich und unwiderruflich kündigt, verstehe auch, wer will.



    Gruß


    HHFD

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    Original geschrieben von john-vogel
    Wieso sollte das so sein? Jede Firma kann sich seine Kunden doch selber aussuchen, genauso wie Du Dir Deinen Anbieter auch selber aussuchen kann. Allein mit der Prüfung des Schufa-Eintrags wird ja vorher schon eine Auslese der Kunden durchgeführt.


    Die Schufa scheint ja OK zu sein, denn die gekündigten Kunden hatten ja einen Vertrag bekommen.


    Es bringt doch nichts, von dem eigentlichen Grund, der Intensivnutzung, nur deswegen abzulenken, weil man das o2 möglicherweise nicht nachweisen kann. Natürlich kann man hunderte Gründe bringen, warum man diesen Kunden nicht (mehr) will. Aber die Aussagen an der Hotline sprechen da schon für sich.


    Ein Beispiel: Wenn ich an meiner Imbißbude damit werbe, daß im Monat Juni jeder für 4 EUR so viele HotDogs essen kann, wie er in einer Stunde schafft, und ich weise dann den Weltmeister im HotDog-Essen ab, der da jeden Tag essen möchte, dann ist das ganz klar unlauterer Wettbewerb! Und entweder ich entferne meine Werbung ganz schnell, oder ich schaue eben zähneknirschend zu. Deswegen gibt es Anwälte, die dann z. B. ein kleines Sternchen an den Werbebanner machen wo draufsteht: nur einmal pro Person und Woche. Und dieses Sternchen gab es eben bei o2 nie, obwohl heute fast bei jeder Werbeaktion Kleingedrucktes dabei steht.


    Die entscheidende Frage dürfte daher sein, ob die Gekündigten wieder einen o2 o neu abschließen können.


    Gruß


    HHFD

    Hi


    natürlich ist das Vorgehen wettbewerbswidrig. Daß da jemand noch zweifelt, wundert mich.


    Einziges Schlupfloch: es wäre höchstens dann KEIN unlauterer Wettbewerb, wenn der gekündigte Kunde sofort wieder einen o2 o abschließen könnte. Das glaube ich jedoch nicht.


    Gibt es da Erfahrungswerte?


    Und warum Aussagen am Telefon unwirksam/ungültig sein sollen, muß mir auch mal jemand erklären.



    Gruß


    HHFD