Beiträge von peterpetersen

    Moin,


    das Aufrüstungen bei Fertigrechnern zu Garantieverlust führen ist leider gang und gäbe geworden.


    Beispiel? Acer verklebt die Seitenwände seiner Tower mit schicken Siegel-Stickern. Oder man erinnere sich einfach mal an den ersten Eee PC (701-4G), bei dem so ein herrlicher Aufkleber vor dem Speicherwechsel warnte.


    Bei hochintegrierten Geräten (Note-/Netbooks/-tops) ist so 'ne Praktik in gewisser Weise berechtigt, da man bauartbedingt schon u. U. ganz schön weit ins Gerät eindringen muss. Beispiel: CPU-Wechsel. Beim Desktop ne Sache von 10 Minuten, beim Laptop ne stundenlange Qüäleiei. Selbst das simple Wechseln des Verschleißteils BIOS-Batterie: PC 5 Minuten, Laptop 5 Stunden (wenn man kein Service Manual hat...). Allerdings haben solche Geräte häufig bis immer ne extra Klappe um simple Sache wie etwa die angesprochene Speicherweiterung endkundenfreundlich zu machen.


    Rechtlich gültig ist so ne Schikane in jedem Fall; die Herstellergarantie ist ne freiwillige Sache. Daher kann der dir auch die Voraussetzungen frei diktieren wie es ihm passt - etwa wie lange der Garantiezeitraum greift oder halt ob die evtl. vorhandenen Siegel einwandfrei sein müssen.


    Was du immer behältst: Die (gesetzliche) Gewährleistung. Will heißen: Wenn das Dingen hardwaretechnisch nimmer will, gibst du es bei Lidl ab statt es direkt bei Targa zu versuchen. Problem: Evtl. hat das Gerät mehr als 2 Jahre Garantie. Oder der Händler (Lidl) stellt sich nach 6 Monaten quer. Wobei dies bei Discountern eher unwahrscheinich ist. Zumindest bei der Konkurrenz ;)


    Um meinem Mini-Aufsatz zusammenzufassen: Sie können die Garantie ausschließen, du hast aber noch die Gewährleistung über Lidl. Schau' mal ob irgendwo am Gerät ein Siegel ist. Wenn nein: Kauf den Speicher irgendwo im Einzelhandel (ist garantiert eh günstiger) und bau' ihn ein, im Garantiefall entfernst du ihn vorsichtig wieder und alles ist gut. Was ich nicht weiß, macht mich nicht... du weißt schon :D


    Falls nein: Überlege ob du dich auf Lidl verlassen willst oder lass es, wie oben angesprochen, zu fairen Preisen irgendwo im Fachhandel mit Rechnung machen. 75€ sind für nen Techniker eine Arbeitsstunde plus Anfahrt (bei Vor-Ort) und nichtmal sooo weit hergeholt, wenn er denn wirklich arbeiten würde. Kostet bei Medion 99€. Allerdings für ne Minutenarbeit wie RAM-Wechseln maßlos übertrieben


    Gruß
    pp

    Hol' dir die Ultimate Boot CD, da sind zich solcher Tools drauf.


    Das dauert u. U. bei dir auch nur so lange, weil du nen zu sicheren Standard verwendest. Gutmann-Methode etc. ist vollends übertrieben. Entgegen der landläufigen Meinung reicht es nämlich bereits, das komplette Laufwerk einmalig mit Nullen zu überschreiben. Wenn die Platte nicht gerade asbach uralt ist kann man da nix wiederherstellen, auch die Profis nicht.


    Gruß
    pp

    Nimm auf Jeden das BeQuiet! Das "JCP" (wofür auch immer das steht...) ist definitiv ein Billig-Chinaböller der dir über kurz oder lang um die Ohren fliegt... merkt man an den pervers starken 3,3/5V-Schienen und den fehlendem DualRail (2x 12V wie beim BeQuiet).


    Btw, ansonsten nettes System :)


    Gruß
    pp

    Moin,


    ach, komm' mir doch nicht mit wegwerfen! Sooo schlimm isser dann doch nicht :)


    Zur Sache: Du bräuchtest dann wohl sowas hier: http://cgi.ebay.de/PCI-Control…ATA_W0QQitemZ400056449718


    Ob und wie gut das Ding funzt kann ich dir nicht sagen (noch null Erfahrung mit), zumal PCI ja auch nur ne begrenzte Bandbreite hat (meine das waren beim nornalen PCI irgendwas um 133MB/Sek, würde also für ne Platte reichen), aber nen Versuch isses allemal wert und die Welt kostet das Teil ja auch nicht :)


    Gruß
    pp


    PS: An der Durchschnitts-Lebensdauer der Consumer-Platte gemessen wär' ein P-ATA-Exemplar aber auch kein Beinbruch. 3 Jahre hält die allemal und wer weiß... vielleicht kauft man 2013 im Saturn für 199€ nen Nettop mit der Leistung vom 920er i7 :D

    Ich möchte nur mal ein den Raum werfen, das längst nicht jede HW ab 500 MhZ aufwärts so lockerst für "nur" Internet ausreicht.


    Beispiel? Hab hier noch nen Sempron 2400+ (1,66 GHz) mit 384MB DDR1 stehen. WinXP Home SP3, Avira, keine Firewall. Nix überflüssiges im Autostart, System nicht versaut


    Einsatzzweck? Das Nur-Internet und Mails (was ja irgendwie dazugehört...). Windoof-Start geht ja noch relativ flott, aber:


    - Thunderturd 2 braucht 10-15 Sec. Mail schreiben ist unangenehm
    - Firefox 3.5 braucht gefühlt (Asus) EEEwig. 30 Secs werden es mit Sicherheit sein. OK, 2 Addons (ABP&NoScript) sind drinne, aber mehr auch nicht
    - Youtube bringt die CPU auf nahe Höchstauslastung. HQ ruckelt, an Fullscreen braucht man nicht mal denken
    - Ebay macht keinen Spass. Scrollen geht mühsam
    - TT vermeide ich auch zu bestimmten Zeiten, da der die Site sonst so stückenweise aufbaut (liegt NICHT an meiner Inet-Verbindung). Ab und zu hängt das Ding nach wenn ich schnell Text tippe.


    Wer mein das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange: Hab' mal undervolted und auf 733 MhZ getaktet. Start braucht laaange, Mail-Prog braucht nun 30 Secs, FF mehr als ne Minute. YT stottert nur noch so vor sich hin, teilweise (etwa bei Ebay) fühlt man sich wieder im Modemzeitalter. Byte für Byte wird die Seite aufgebaut...


    Meiner Meinung nach taugt alles unter 1,5 GHz gar nix mehr fürs "moderne" Internet, darüber immerhin bedingt. Wobei es im Web 2.0 echt eng wird, spätestens wenn man mal bei Farmville des Nachbars Feld bestellen will ist hier Feierabend. Ein alter HighEnd-Prozzie (P_IV umme 3 GHz) oder ein aktuelles Billigmodell der Einzeller/-kerner reicht aber fast immer aus.


    Bezüglich XP "abspecken": Da bringt nLite fast nix, es sei denn man verzichtet auf vieles und weiß was man tut. Das Programm ist auch eher dafür, das OS salonfähig für kleine SSDs (EEE 701-4G) zu machen oder AHCI reinzuprügeln. Ein frisches XP ist auch überhaupt nicht träge. Es sind die 1000 Hintergrundthreads die nen Einkerner ausbremsen.


    Gruß
    pp


    EDIT: Ubuntu ist nicht schneller als XP. Zumindest nicht wesentlich ;)


    Da müsstest du schon das Xandros-Linux von besagtem Asus EEEwig_wart-PC abkupfern :p

    Moin,


    ich finde, man müsste hier etwas zwischen Hardware- und Software-"Qualität" differenzieren.


    Der TE hat sich über die Treiberupdate-Politik von Fujitsu-Siemens beschwert, keine Ahnung, hab' kein Gerät von denen. Weiß aber das die Lifebook-Serie hardwaretechnisch sehr hart im Nehmen sein soll.


    Bei Samsungs Laptop-Sparte kommt Treibermäßig extrem wenig (hatte mal ein X20 Cebeur hier, die Treiber auf deren HP sind noch vom Erscheinungsdatum des Geräts), dafür ist die Qualität bombig. Samsung halt, guckt euch deren Handys an.


    Medion ist für Otto Normaluser meine Empfehlung. Warum? Die Geräte sind günstig, besser als von irgendwelchen Hinterhofwerkstätten zusammengesetzte Billigbarebones und aufpreisfrei inklusive 3 Jahre Garantie. Ein Feature, das ich nur von denen kenne :)


    Die Verarbeitung ist zwar nicht perfekt, aber auch nicht schlecht. Auf der Treiberseite kommen in unregelmäßigen Abständen Updates, immer wenn der Treiber für ein anderes, aktuelles Modell neu muss. Zum Glück gibbet da bei Notebooks so einige Überschneidungen.


    Als qualitativ hochwertig hab ich Dell, HP und - inzwischen mit Abstrichen - Lenovo im Hinterkopf. Wobei, wenn mich jemand nach dem besten Notebookhersteller fragen würde, würd' ich mich wahrscheinlich für Dell entscheiden.


    Was richtig nervt (und in meinen Augen von blanker Schlamperei zeugt) sind Konstruktionsfehler. Das Problem: Davon war jeder schonmal betroffen. Egal ob der gute alte D610 (Haarrisse am Mainboard; miserabler Kopfhörerausgang bei X300-GraKa), T4x (Flexing) oder NC6000/8000 (Ausbrechende Kontakte des Maxim-Steuerchips): Alles damals sündhaft teure Business-Laptops, alle kontruktive epic fails.


    Wobei man einem Hersteller die klassischen Verschleißteile natürlich nicht anrechnen kann, das Kabel im Scharnier Richtung Display wird immer irgendwann gebrochen sein, da hilfts nix nacher auf den Hersteller zu schimpfen ;)


    Apples Laptops würd' ich meiden, zumindest die Erstrevisionen. Die sind gradezu lausig, ohne Protection Plan geht da nix. Was ich gut finde: Die Wertstabilität und die Scharniere (man kann das Macbook Air mit einer Hand öffnen! Geht mal durch den Saturn und probiert das mit den anderen Laptops, das klappt sonst nirgendwo :D)


    Gruß
    pp


    EDIT: Bevor ichs vergesse: Sony hat nachgelassen. Die Zeiten wo die Glotze 15 statt 7 Jahren gehalten hat nur weil sie made by Sony war sind leider vorbei. Die lassen die Dinger genau wie andere Hersteller auch irgendwo fertigen. Hab' mir mal letztens deren 1,4k teures Topmodell angesehen, überzeugt hats mich nicht. Das 900€-Samsung war da irgendwie besser verarbeitet ;)