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Original geschrieben von Einige_Fragen
Bei der LTE-Geschichte wiederholt sich doch alles im Kleinen, wie es bei UMTS in der Anfangszeit war: Alles teuer und daher für die Massen nicht interessant.
Der richtige mobile Internet-Boom ging doch erst vor ca. 2-3 Jahren los, als sowohl die Geräte und auch die Einheiten spürbar bezahlbar wurden.
Genau! Wie hat man denn früher Handys genutzt? Zum Telefonieren oder SMS-schreiben. Später dann vielleicht mal mit 0,3 MP ein Bild aufgenommen und den Pixelbrei dann per MMS versendet. Das ging doch alles problemlos über GSM. Doch selbst (nur) Outlook über HSCSD war damals schon ein Riesenspaß. 
Dann wurden die Display größer und die Handys leistungsfähiger und die mobile Datenübertragung wurde populär, gleichzeitig wurden die UMTS-Netze vernünftig ausgebaut. Zudem kostet doch heute ein neues UMTS-Handy ohne Vetrag nur noch "wenige Euros". Mit Laptops oder Tablets ist doch GPRS praktisch nicht nutzbar.
LTE wird für den Massenmarkt doch dann interessant wenn es Szenario eintritt, wo UMTS einen klaren Nachteil hätte. Das könnten beispielsweise eine starke UMTS-Netzüberlastung sein, der Stopp des UMTS-Netzausbaus und die Konzentration auf den LTE-Ausbau, zukünftige datenintensive Anwendungen, LTE-Empfangsmodule "serienmäßig" in Laptops oder Handys, etc.
Und ob dann die Datenübertragungsgeschwindigkeiten bei 7,2; 50 oder 100 oder 1000 Mbit/s liegen, ist doch ersteinmal zweitrangig.
Ich möchte hier noch mal auf den teltarif-Artikel verweisen:
Zukunft: UMTS-Ausbau in DE