Zitat
Original geschrieben von MTT
Fazit: Für Endkunden, die täglich zuhause sind, mag Froodies eine Alternative sein - auch wenn das Sortiment bei weitem nicht vollständig ist. Die mangelnde Angabe eines Lieferzeitpunktes, idealerweise mit Zeitfenstern (z.B. 9-12 Uhr, 17-20 Uhr etc.), ist für mich als Berufstätiger ein absolutes Ausschlusskriterium.
MTT 
http://www.faz.net/s/RubD16E1F…Tpl~Ecommon~Scontent.html
"..In einigen Städten werden die Pakete noch am selben Tag an einer Packstation zur Abholung bereitgestellt. .."
--> Meines Wissens sind das derzeit ua.a. Frankfurt/Main & Berlin, dort auch nur in bestimmten PLZ-Gebieten im Einzugsgebiet innerstädtischer DHL-Paketzentren; auf einer "Tour" werden Pakete in Packstationen so um 18 Uhr herum eingeliefert und "in der Nähe" welche bei Post-Filialen zum Versand abgeholt. Das ist also losgelöst von Lebensmitteln zu sehen und kann berufstätigen Single-Haushalten prinzipiell bei Eil-Sachen zugute kommen.
Zitat
Original geschrieben von Fresh81
Getränke kann man sich ja auch von einigen "Getränkefritzen" liefern lassen, was praktischer ist wie mit der Post. Bei meinem Schwiegervatter hat der sogar den kellerschlüssel und nimmt das lehrgut gleich wieder mit.
In obigem Zeitungsartikel heißt es weiter:
".. Bald will Amazon auch Lebensmittel-Abonnements einführen. Wer zum Beispiel regelmäßig Wein, Wurst und Käse geliefert bekommen will, spart 10 Prozent des Kaufpreises, verspricht das Unternehmen. ..."
Wenn man das also verallgemeinert, kämen "Abos" auf Vielerlei in Frage - auch ohne dass leEre Flaschen / Verpackungen zurückgenommen werden müssten.. Andererseits lassen sich Briten gerne mit frischer Milch & Brötchen frei Haus beliefern - und womöglich genau deshalb hat Tesco auf der Insel mit seinem Amazon-artigen Liefersystem Erfolg, wer weiß...
http://www.faz.net/s/Rub4D8A76…Tpl~Ecommon~Scontent.html
"01. Juli 2010 Erst kürzlich hatte Otto-Chef Hans-Otto Schrader laut nachgedacht, wieder in den Lebensmittel-Vertrieb im Internet einzusteigen. Nun ist ihm Amazon zuvor gekommen. Wieder einmal könnte der Online-Pionier aus Amerika der deutschen Konkurrenz zeigen, wie sich Produkte im Netz mit Erfolg verkaufen lassen.
Nun beweisen gescheiterte Versuche in der Vergangenheit, dass der harte Preiswettbewerb und die hohe Filialdichte hierzulande keine gute Basis für den Online-Vertrieb der Lebensmittel sind. Doch die älter werdende Gesellschaft und der Rückzug vieler Menschen in die Städte könnte dem Internet einen Vorteil gegenüber Supermärkten auf der grünen Wiese bringen. In Großbritannien und der Schweiz zeigen heimische Händler wie Tesco und Migros, dass es funktionieren kann.
Doch in Deutschland, wo der größte Elektronikhändler das Internet erst im Jahr 2010 entdeckt, machen andere das Geschäft. Denn der Handel im Netz wächst stürmisch. Kleidung, Schuhe, Fernseher, Autos - immer mehr Kaufentscheidungen und Käufe finden im Internet statt. Bald bringen Handys den direkten Online-Preisvergleich in jeden stationären Laden. Mit den Lebensmitteln ist die letzte Bastion der Offliner gefallen."
(Mit dem "größten Elektronikhändler" Deutschlands ist hier wohl Saturn/MediaMarkt gemeint, die angeblich im kommenden Herbst - rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft - online bestimmte Produkte erstmals zum Bestellen anbieten wollen. Es soll sichh um "hauseigene" neue Marken handeln; angeblich bemühte sich Saturn/Mediamarkt - vergeblich -, 2009 aus der Quelle-Insolvenzmasse deren Eigenmarken wie Privileg zu kaufen..)
Dass der Otto-Versand auch Überlegungen Richtung Lebensmittel-Versand hegt, scheint mir allerdings auch mit einem - bislang vernachlässigten - Aspekt zusammenzuhängen:
zur Otto-Gruppe gehört auch der Hermes-Versand und somit die DHL-Konkurrenz.. denkbar wäre doch, dass die Hermes-Paketshops - ähnlich zur Packstation - wie schon heute Pakete eben auch mit Eilsachen wie Lebensmittel für Berufstätige bis zumindest 20 Uhr abholbereit halten!