Premiere und nicht angekommene/zurückgesandte Karten ist ein Thema für sich.
Auf der einen Seite kann ich Premiere verstehen dass bei "vergesslichen" Naturen nach der ersten Mahnung direkt Infoscore eingeschaltet wird.
Andererseits ist Premiere bei manchen Sachverhalten zu rigeros was Abtretung der Forderung angeht.
Bei mir war es eine defekte Smartcard deren Wert lt. Premiere Hotline nach Ablauf des Abos direkt von meinem Konto mit ~30€ eingezogen wird.
Pustekuchen, nach zwei Monaten (jaja, ich hatte die Hoffnung dass Premiere die 30€ nicht abbucht) bekam ich Post von Infoscore mit der 75,00 EUR Forderung. :mad:
Fakt:
- ich hatte inzwischen ein neues Premiere Abo mit einer neuen Karte
- Mahnungen sind wegen einer ominösen "Adresssperre" seitens Premiere nicht abgeschickt worden (gehen sie nicht über LOS, sondern direkt zum Inkasso)
- jeden Monat sind unter der weiterhin bestehenden (neu- und altabo) Kunden-Nr. die laufenden Kosten abgebucht worden
- die Pappnase von der Premiere Hotline hat das alles nicht interessiert, "Ihr Ansprechpartner ist jetzt Infoscore" und die Verbindung getrennt
Ich habe dann ein Einschreiben mit den ganzen Vorläufen an Premiere Hamburg geschickt und prompt eine Antwort erhalten dass ich die defekte Smartcard an Premiere senden soll und die ganze Sache wäre gegessen.
Der Knaller für mich ist dass Premiere unter einem Debitor weiterhin die laufenden Posten einziehen kann und zugleich eine Teilforderung an ein Inkasso abtritt. :confused:
Ok,im Endeffekt ist es ja noch gut gelaufen, hätte ich aber inzwischen kein neues Abo abgeschlossen wäre es aber wahrscheinlich nicht so unkompliziert gelöst worden.