Beiträge von Applied

    Zitat

    Original geschrieben von SAR
    DIW: Nach spätestens sieben Jahren erwirtschaftet ein Flüchtling mehr, als er den Staat kostet.


    Pressemitteilung des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung


    Wenn du schon die Originalquelle direkt dazu zitierst:
    Jetzt klick mal bitte auf deinen eigenen Link.
    Und dann bemühst du mal die Suchfunktion deines Browsers.
    Und suchst nach "sieben"


    Findest du da ein "sieben"?
    Nein, tust du nicht.


    Findest du da ein "7"?
    Nein, tust du nur in den angegebenen Telefonnummern.


    Findest du da sinngemäss was von "vier plus drei" oder "fünf plus zwei" etc?
    Nein, tust du nicht.


    Was findet man auf der Seite?
    Bitte, ich mal's dir hier hin:



    Sind "spätestens sieben" gleich "spätestens zehn" Jahre?
    Nein, sieben ist nicht gleich zehn.


    Wo findet man die "sieben"?
    Offensichtlich bist du der Presseverwurstung aufgesessen, die tatsächlich von 7 Jahren schreibt.


    Also...

    Zitat

    Original geschrieben von SAR
    Das steht so im dem vom Chefkoch verlinkten Artikel, den du offensichtlich nicht gelesen hast.


    ...komm mir bitte nicht damit, dass ich den verdammten Artikel nicht gelesen hätte!

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Ich kann es irgendwie nicht glauben, dass sich die deutschen Banken von den ausländischen E-Geld-Buden so die Butter vom Brot nehmen lassen

    Zitat

    persönliche Daten an eine ausländische Nichtbank übermittelt


    Ich denke, da beantwortest du dir die erste (implizite) Frage, warum die sich die Butter vom Brot nehmen lassen, schon selbst: Weil die ausländischen Anbieter eben nicht den regulatorischen Rahmenbedingungen und Aufsicht in Deutschland unterliegen. Gerade das vereinigte Königreich wird da ja von vielen Anbietern sehr bewusst gewählt. Wie ich hörte (ohne da jetzt allerdings Details zu kennen) haben die sehr attraktive rechtliche Rahmenbedingungen und eine kooperative Aufsicht für Zahlungsdienste- und E-Geld-Anbieter.


    Dazu kommt wohl, dass der deutsche Markt recht von Preissensitivität und Preisdruck gekennzeichnet ist.

    Zitat

    Original geschrieben von NoFear
    Echt Wahnsinn was Ihr alle so für Fantasien habt! Manchmal kann man einfach nur mit dem Kopf schütteln, aber zum Glück ist das Internet so anonym...


    Das gilt aber in beide Richtungen.


    Durchaus plausibel finde ich schon, dass jemand mit tausenden Beiträgen in einem Telefonforum "sehr gute" VIP-Nummern sein Eigen (bzw. eher seinen Besitz) nennt. Ebenso finde ich es plausibel, dass man, inklusive des Familienkreises mit solchen Nummern zweimal ein solches Portierungsopfer wird.


    Weniger wahrscheinlich finde ich die Unterstellung, dass Bülo78 hier selbst mit rechtswidrigen Methoden Nummernhandel betreibe. Das finde ich im wahrsten Sinn "weit hergeholt".


    Ebenso allerdings finde ich es "bemerkenswert", dass jemand, der vor sechs Wochen hier im Forum schrieb (Zitat) "Ich bin seit über 7 Jahren Vodafone Mitarbeiter ,davon über drei Jahre Führungskraft ( Filailleiter ),und werde wohl wissen was ich kann und nicht" diesen Thread aufmacht, da er nach Telefonieren mit der Hotline in Kairo (Zitat) "nicht mehr weiter weiß", dabei "Vodafone Kairo" als (Zitat) "meinen Vertragspartner" bezeichnet, dem er (Zitat) "Betrug und Vertragsbruch (zumindest annähernd) vorwirft.


    Da frag ich mich auch, wie es, glaube ich, schon mal jemand tat: ich lese hier Kontaktformular, Hotline in Kairo, Brief, Anwalt. Aber...:


    Gibt es da für langjährige Mitarbeiter und Filialleiter nicht "interne Kontakte", an die man sich auch wenden kann, um das zu eskalieren?
    Wurde da was unternommen?


    (Also ich meine damit jetzt nicht nur ein "besseres" Callcenter)

    Zitat

    Original geschrieben von SAR
    @ chefkoch, danke für den link, am Ende sehr Interessant:
    DIW: Nach spätestens sieben Jahren erwirtschaftet ein Flüchtling mehr, als er den Staat kostet.


    Zunächst mal wäre es hilfreich, wenn wir bei der Wahrheit bleiben, anstatt herumzuphantasieren!


    Du schreibst da nämlich "nach spätestens sieben Jahren". Selbst wenn wir die Annahmen des Berichts selbst für "realistisch" halten, steht das nämlich nicht drin:


    "Selbst im pessimistischen Szenario erhöht sich langfristig das Pro-Kopf-Einkommen der bereits in Deutschland lebenden Menschen nach etwas mehr als zehn Jahren"


    Ich denke, dazu müssen wir die Bedeutung des Wortes "spätestens" nicht aufdröseln, um festzustellen, dass "mehr als zehn Jahre" nicht "spätestens sieben" sind.


    Und dazu sind auch die Annahmen selbst sehr fraglich, wie die Autoren selbst schreiben:


    "Kaum abzusehen ist derzeit, in welchem Maße der Arbeitsmarkt insbesondere Ge- ringqualifizierte aufnehmen kann"


    Zitat

    Original geschrieben von sailing2capeside
    Im übrigen werden die Kosten in %-Punkte des BIP dem BIP-Wachstum gegenübergestellt. Wäre mir neu, dass das Wirtschaftswachstum zur Gänze direkt in die Sozialkassen fließt...


    Das ist der Punkt:
    Der DIW-Bericht betrachtet einzig und allein das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und das Durchschnittseinkommen pro Kopf!


    Ich persönlich halte es für gut möglich, sogar für recht wahrscheinlich, dass dieses einen positiven Effekt erfahren wird. Ich halte es ebenso wie das diw für plausibel, dass Pro-Kopf-Einkommen nach 10-15 Jahren im Durchschnitt um 0,5% steigen. Wenn ich das richtig verstehe, dann müsste es sich dabei um Brutto-Werte handeln?


    Nur: 1% höheres BIP und 0,5% höheres Einkommen pro Kopf - aber wie sieht es mit Steuern, Abgaben und Preiseffekten aus?


    Zitat

    Original geschrieben von SAR
    @ chefkoch, danke für den link, am Ende sehr Interessant:
    DIW: Nach spätestens sieben Jahren erwirtschaftet ein Flüchtling mehr, als er den Staat kostet.


    Die Frage ist nicht nur, was es den Staat kostet.
    Die Frage ist auch, was es den Bürger und Steuerzahler kostet!


    Zitat


    Annahmen der Berechnung, nach 11 Jahren (!) Aufenthalt der Flüchtlinge:


    - Annahme: 67% Arbeitsproduktivität im Vergleich zum Durchschnitt
    - Annahme: 30% Arbeitslosigkeit (4.5x so hoch wie im Durchschnitt)
    - Schätzung: Aktuell liegt "der Anteil der Erwerbspersonen syrischer Herkunft, die einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, bei nur 30 Prozent."


    Dazu die Frage, die mir schlicht nicht in den Kopf will:


    Wie sollen die Flüchtlinge denn (als Gesamtheit) sich quasi selbst finanzieren?
    Wie sollen sie alleine ihre "eigene" Arbeitslosigkeit finanzieren?


    - Der Durchschnittssteuersatz in Deutschland beträgt unter 25%.
    - Der Arbeitslosenversicherung beträgt 3,0%.
    - Flüchtlinge dagegen werden weit überproportional geringfügig beschäftig sein (also noch weniger einzahlen)


    Wie sollen alleine die arbeitenden Flüchtlinge die arbeitslosen finanzieren? Ganz zu schweigen von den Nicht-Erwerbspersonen?


    Um dem ganzen noch einen draufzusetzen:


    Eckhardt Rehberg, haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (ebenfalls CDU) fordern zur Bewältigung der Flüchtlingswelle Zwangsarbeit für junge Einwohner: Einberufung junger Menschen zum Zwangsdienst:


    "Anders werden wir den Zufluss an Flüchtlingen und deren Integration nicht bewältigen"


    http://www.ostsee-zeitung.de/N…uer-Jugendliche-gefordert

    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Auch schrieb ich, dass wir am Ende des Tages von Zahlen sprechen, die deutlich geringer sind, als die derzeit genannten Angstzahlen.


    Kurz und trocken: Diese Einschätzung wurde bereits jetzt (und wiederholt) förmlich überrollt, von der Realität.



    Um in deiner Diktion zu bleiben: Wenn man im Tagesverlauf die Zahlen immer wieder nach oben korrigiert, dann wird man "am Ende des Tages" irgendwann mal eine haben, die zu hoch ist. Alternativ kann man natürlich auch das Ende des Tages per Definition auf übermorgen verschieben.


    Die Asylbewerberzahlen haben bereits mehrfach alles gesprengt, was man sich kurz vorher noch als "Angstzahlen" vorstellen konnte. So zum Beispiel auch die offizielle Schätzung von 800.000 Flüchtlingen. Klar, wenn man natürlich immer wieder die letztem "Angstzahlen" revidiert, also immer höhere und höhere nennt, dann wird man natürlich irgendwann mal eine "Angstzahl" haben, gegenüber der sich die tatsächlichen geringer ausnehmen werden.


    Nur sollte man dazu feststellen, dass Deutschland bereits jetzt mit den ankommenden Flüchtlingen überfordert ist und sich im permanenten Katastrophenmodus befindet£:


    - Geltendes Einreise- und Asylrecht wurde de facto ausser kraft gesetzt
    - Flüchtlinge müssen in Zelten untergebracht werden
    - Immobilien werden vom Staat beschlagnahmt (Grundrecht auf Eigentum?)
    - Siedlungen entstehen, in denen Staatsbürger bzw. Niedergelassene nur noch eine Minderheit gegenüber Asylsuchenden darstellen
    - Das Bildungssystem rekrutiert Pensionäre und Rentner als Lehrer


    Wenn das nicht bedeutet, dass bereits echte "Angstzahlen" erreicht bzw. überschritten werden, dann weiss ich auch nicht?!


    :confused:

    Re: Wechselkurse MC vs VISA


    Zitat

    Original geschrieben von Okie
    Hast du dazu etwas belastbares gefunden? Konnte überraschenderweise nichts brauchbares im Netz dazu finden.


    Es beginnt damit, dass VISA An- und Verkaufskurse angibt. Mit einem "Spread" dazwischen, der natürlich von Banken immer zu deinem Nachteil berechnet wird. MasterCard hat dagegen nur einen Kurs, der "in beide Richtungen" gilt.


    Ausserdem verwenden einige Banken zumindest bei den VISA-Karten "eigene" Kurse, in Abweichung zu von VISA angegebenen (und du kannst dir vorstellen, in welche diese Abweichung meist aussehen gehen wird). Beispiel: comdirect.


    Bei mir hat sich der Währung-Vorteil von MasterCard mit europäischen Währungen auch (fast?) immer bewahrheitet.


    Zitat

    Original geschrieben von Okie
    Tatsächlich habe seither auch die Advanzia zum Abheben genutzt, etwa 2% durch Zinsen sind dabei etwa gleichwertig oder besser als VISA ohne Zinsen ... :'


    2% Zinsen zahlst du ja nur, wenn du dir mit dem Überweisen lange Zeit lässt. Du kannst ja der Advanzia ja jederzeit Geld überweisen. Dieses wird prioritär mit den Bargeldtransaktionen verrechnet. Wenn ich Bargeld abhebe, dann überweise ich immer baldmöglichst. So zahle ich nur einen Bruchteil der Zinsen - und fahre günstiger als mit meinen VISAs.


    Optimalerweise überweist man natürlich schon einen Tag im Voraus. Wie little-endian. Aber wenn überhaupt, dann hebe ich mit der Advanzia ohnehin meist "unvorhergesehen" Geld an Automaten ab. (im Euroraum kann ich einmal monatlich überall gratis mit meiner V Pay abheben, das genügt meist).



    Dürfte ich ab sofort nur noch eine einzige Zahlkarte im Leben besitzen, dann wäre meine Wahl jedenfalls klar: die Advanzia.


    :top:


    (Auch wenn ich dann auf kontaktlos, tolles Onlineportal und elegant bzw. seriös anmutendes Kartendesign verzichten müsste, manche Automaten aufgrund Abhebegebühren nicht nutzen wollen würde, und manche Einzelhändler immer noch keine Kreditkarten akzeptieren)

    Zitat

    Original geschrieben von beugelbuddel
      Applied:
    Um es kurz zu machen. Deiner Sozialromantik stimme ich nicht zu.


    Um es kurz zu machen: Ich bin hier sicher einer der letzten Sozialromantiker.
    Ich hab in meinen letzten (drei) Beiträgen nur dargestellt, wie viele Leute meines Eindrucks nach denken.
    Ich glaube aber, dass gerade die auch die sind, denen das "böseste" Erwachten noch bevorsteht.


    Zitat

    Original geschrieben von beugelbuddel
    Deutschlandtrend:
    http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend-431.html


    Gut, formuliere ich es anders:
    Es gibt keine breite Mehrheit, die zur Begrenzung der Flüchtlingsaufnahme auch gewillt ist, die notwendigen politischen Konsequenzen zu ziehen (Zäune, Abweisen, Einschränkung des Familiennachzugs, Wahl anderer Parteien)

    PS: Last but not least:


    Viele Deutsche machen auch momentan sehr positive (emotionale) Erfahrungen mit Flüchtlingen!


    Mit Flüchtlingen "von nebenan".
    Mit Familien.
    Mit Kindern.
    Mit Flüchtlingen, die glücklich sind, endlich in Deutschland angekommen zu sein.
    Mit Flüchtlingen, die dankbar für die Hilfe sind.
    Mit Flüchtlingen, die motiviert sind.
    Die die Sprache lernen wollen.
    Die sich integrieren wollen.
    Die arbeiten und etwas beitragen wollen.
    Die vielleicht bereits schon Qualifikationen mitbringen.


    "Wie können diese Leute ein langfristiges Problem sein?
    Wieso sollten die ein langfristiges Problem sein müssen?"


    Das sollte man nicht unterschätzen.
    Ich denke, da gilt die Flüchtlingskrise eher als eine zu schaffende Herausforderung.

    Zitat

    Original geschrieben von beugelbuddel
    Sollen doch andere EU Länder auch mal diese Mengen aufnehmen.


    Syriens Nachbarn sind zu überfordert.
    Österreich ist zu klein.
    Ungarn zu asozial und rassistisch.
    Der Balkan zu arm.
    Deutschland dagegen ist gross und reich.
    "Von daher muss das Gros der Flüchtlinge gerechtfertigterweise nach Deutschland kommen."


    Zitat

    Original geschrieben von beugelbuddel
      Applied:
    Starkes Signal = Stopp der Aufnahme


    Woher glaubst du, dass sich das "die Mehrheit" wünscht? :confused:


    Die CDU hat vielleicht 5 Prozentpunkte weniger, in den Umfragen.
    Die AfD vielleicht 5 Prozentpunkte mehr.


    So what?


    Klar, es gibt eine Menge Bürger, die die Zuwanderung nun gerne begrenzen möchten. Die treten auch immer lautstarker auf.


    Aber ganz im Ernst: Ich glaube, du schätzt das politische Meinungsbild in Deutschland momentan ein bisschen "miss" ein:


    Es gibt m.E. KEINE breite gesellschaftliche Mehrheit, die für die politische Begrenzung der Zuwanderung ist.


    Klar, gewisse Sorgen haben viele. Aber:
    - man muss den Menschen ja helfen. Auch als Christen.
    - die Bundesregierung tut ja auch einiges mit der neuen Asylgesetzgebung, schickt Asylbewerber in sichere Herkunftsländer zurück
    - die Zuwanderung wird auch irgendwann schon wieder von alleine sinken
    - uns geht es doch gut, "ich" merke ja von den Problemen nicht viel!
    - die, die eine solche Zuwanderungsbegrenzung fordern, sind mir zu "rechts", "ausländerfeindlich" und schlicht unsympatisch


    So denken viele.
    Ich denke, wir sind da eher so bei fifty-fifty, in der öffentlichen Meinung.
    Mit zunehmender Tendenz zur Polarisierung.