Beiträge von dw4817

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    Original geschrieben von Gussi
    dann heisst MB09 irgendetwas auf Frequenz 900 MHz? egal ob das jetzt GSM oder LTE oder sonst was ist?


    Theoretisch ja, praktisch heißt es bei Telefonica GSM 900, weil sie bisher nichts anderes auf 900 MHz einsetzen.


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    Original geschrieben von Gussi
    Dann kann man ja anhand der StoB gar nicht mehr beurteilen, was ein Mobilfunkanbieter vor hat. OB GSM oder LTE ist ja für den Kunden ein riesiger Unterschied.


    Mal realistisch: Welcher Anteil der Kundschaft fordert StOBs an?


    Unabhängig davon kannst Du mit den hier verbreiteten Informationen trotzdem noch einige Rückschlüsse ziehen:
    - 800 MHz wird typischerweise LTE werden
    - 900 MHz wird typischerweise GSM werden
    - 2100 MHz wird typischerweise UMTS werden
    - 2600 MHz wird typischerweise LTE werden


    Bleibt noch 1800 MHz: Wenn da am gleiche Sender auch 900 MHz beantragt sind, wird das über kurz oder lang LTE werden.

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    Original geschrieben von Gussi
    Danke!...schön, dass man gegenüber früher nicht mehr die genaue Technologie dranschreibt, damit der Bürger auf keinem Fall mehr weiß, ob nun GSM1800 oder LTE1800.


    Ich denke, dass das weniger mit Transparenz für den Bürger zu tun hat sondern eher mit betrieblicher Flexibilität:


    Wenn Du die Wahl hast:
    - StOB so beantragen, dass bei der nächsten Technologieänderungen ein neuer Antrag (= Arbeits- und Wartezeit bei der Telco und der BNetzA) nötig ist und erst nach Rückmeldung der Umbau beginnen kann.
    - StOB so beantragen, dass bei der nächsten Technologieänderung direkt mit dem Umbau begonnen werden kann.


    Welche der beiden Varianten würdest Du als wirtschaftlich denkender und handelnder Mensch wählen?

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Von Geschwindigkeitssteigerung kann man bei GSM Technik nicht sprechen.


    Das ist eben keine reine GSM-Technik, die kann auch LTE.


    D.h. nach Abschluß des Umbaus ist vor Ort GSM/LTE-fähige Technik für 1800 MHz, GSM/LTE-fähige Technik für 900 MHz und UMTS-fähige Technik.


    Welche Schlußfolgerung drängt sich nun auf? Wird man vor Ort GSM 900 und GSM 1800 parallel betreiben oder nicht vielleicht eher LTE 1800 und GSM 900 einsetzen?

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    Original geschrieben von marcometer
    Machen wir mal da weiter, wo wir letzten Freitag aufgehört haben, also alles was seither neu gesichtet wurde:


    Danke!


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    Original geschrieben von marcometer
    83071 Stephanskirchen Reikering, Simsseestraße 101


    Gefällt mir, eNode-ID 100446?

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    Original geschrieben von Spacko007
    Warum sollte es das geben?


    Weil Infrastruktur-Projekte (wozu eben auch ein Mobilfunknetzausbau gehört) bei uns sonst immer mehr Probleme bekommen werden. Es geht ja nicht darum, dass es keine Bürgerinitiativen gegen Sender mehr geben darf, Verfahren sollten nur schneller durchlaufen und endgültige Entscheidungen schneller herbeigeführt werden.


    Die überwiegende Mehrheit will bestens ausgebaute Mobilfunknetze. Wenns dann aber um einen Senderstandort geht, dann bloß nicht in der eigenen Nähe weil "sieht scheiße aus" oder "strahlt" (was Zuhause eh alles so strahlt, wissen sie aber garnicht).


    Schnelles Internet wollen auch die meisten Zuhause, aber wenn jemand FTTH verlegen will, bitte ohne jeden Graben im Vorgarten, ohne Bohrung durch die Hausmauer und ohne sichtbare Verkabelungsarbeiten im Haus.


    Genauso bei Stromprojekten: Erneuerbare Energien ja, aber bloß kein Windrad in meiner Sichtweite. Ausreichend Hochspannungstrassen ja, aber um Himmels Willen nicht so, dass man sie sieht.


    Ebenso bei Verkehrsprojekten: Mehr Güter auf die Bahn, aber bloß keinen Neu-/Ausbau von Bahntrassen. Mehr S-Bahnen in den Vororten aber ohne Infrastrukturverbesserungen. Wenn dann - mangels Infrastruktur - eine kleine Störung massenhaft Verspätungen auslöst, dann wird gejammert, aber gebaut werden darf nichts.


    Diese "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß"-Mentalität bremst uns massiv.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Nur wie es bei UMTS wird bleibt spannend.


    Ich war letztens ein paar Tage in BaWü und dort (zwischen Stuttgart und Ulm) sind mir viele UMTS-Standorte aufgefallen, die ohne erkennbare weitere Änderung von klassichen O2-LACs auf konsolidierte LACs umgestellt wurden (z.B. von 51906 auf 54957). Laut den Zeitstempeln der entsprechenden MLS-Daten muss die Umstellung relativ frisch Ende Oktober gewesen sein.

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    Original geschrieben von marcometer
    Das meinte ich mit E-Plus Schema: man nummeriert in den letzten beiden Stellen durch.


    Wobei E-Plus nur die vorletzte Stelle durchnummeriert hat, Beispiel 85540 Haar, Höglweg, LAC 40539, RNC 2539:


    ...
    28559
    28579
    28599
    ...


    Und die letzte Stelle ist/war immer starr identisch mit der letzten Stelle von LAC und RNC.


    Das unterscheidet sich dann doch etwas von "wird einfach durchnummeriert" bei TEF.