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Der Paketverlust bei den einzelnen Hops vor dem Ziel zeigen trotzdem einen Paketverlust an.
Nochmal: Die ausbleibende ICMP-Replies an Hops "auf der Strecke" sind keine Paketverluste sondern ein ICMP-Rate-Limit des jeweiligen Routers. Diese haben keine Auswirkungen auf die Qualität der Ende-zu-Ende-Verbindung (sonst würden die Netzbetreiber keine ICMP-Rate-Limits an den Routern konfigurieren).
Gäbe es an/ab der jeweiligen Stelle Paketverluste, dann würden diese konsequent bis zur Gegenstelle des Traces bestehen bleiben.
Und nochmal: Das ist OT, willst Du das weiter diskutieren, mach bitte einen separaten Thread auf, ich und andere interessierte kommen dann gerne mit rüber.
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Siehe hier. Rumgespacke bei den O2 Servern:

Wo siehst Du "rumgespacke"?
- Die Paketverluste an einzelnen Hops auf der Strecke sind irrelevant, das sind einfach Router (nicht Server) die ein ICMP-Rate-Limit konfiguriert haben (schließlich ist die Beantwortung von Pings nicht ihre Aufgabe).
=> Relevant für die Qualität des Datenstroms wären Ende-zu-Ende-Paketverluste die im Screenshot aber nicht vorkommen.
=> Gäbe es einen Peering-Engpass, dann wären ab der Stelle bis zum Ende durchgehend Paketverluste. - Es gibt - abseits des LTE-Teilstücks - keinen schlagartigen Anstieg der Latenzen sondern nur einen gleichmäßigen Anstieg.
=> Gäbe es einen Peering-Engpass, dann wären die Latenzen ab der Stelle durchgehend deutlich höher.
Nix für ungut, aber die fehlerhafte Interpretation der Pingplotter-Ausgabe spricht dafür, dass Dir das Wissen und die Erfahrung fehlen, Peerings irgendeines Netzes korrekt zu bewerten. Es mag sein, dass das O2-Mobilfunknetz bei Dir aus anderen Gründen nicht geeignet für Onlinespiele ist, aber mit den Peerings haben Deine Probleme nichts zu tun.
Da das hier langsam OT ist: Falls Du weiter darüber diskutieren willst, schlage ich einen separaten Thread vor.
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Natürlich ist Telekoms Peering auch nicht perfekt. Aber weitaus besser als O2.
Nein, ist es nicht. Ich habe mich jahrelang intensiv als darunter leidender Telekom-Kunde mit dem Thema Peering-Politik beschäftigt.
Es gehört zum Geschäftsprinzip der Telekom die Peering-Kapazitäten bewusst "auf Anschlag" zu halten um Transit zu verkaufen. Das merkt man, wenn man als Kunde die T1-Interkonnektionen monitored, das erfährt man aus der "Szene" der Peering-Koordinatoren, das sieht man wenn man sich die vorhandenen Peerings (https://radar.qrator.net/as3320/peerings) anschaut und mit anderen Netzen (https://radar.qrator.net/as6805/peerings für O2) vergleicht.
O2 und Vodafone hingegen können dieses Geschäftsprinzip garnicht verfolgen, weil sie kein Tier-1-Netze sind. Dementsprechend müssen diese Netze mehr Wert auf Peering legen, weil sie dadurch Transitkosten sparen können.
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Warum kann O2 nicht zumindestens die Peering und Pingperformance von Telekom und Vodafone liefern?
Gerade in Sachen Peering ist O2 (AS6805, offene Peering-Policy) deutlich vor der Telekom (AS3320; restriktive Peering-Policy, T1-Interkonnektionen absichtlich congested um CDNs und Hoster zum Kauf von Transit zu bewegen) und etwas vor Vodafone (AS3209; selektive Peering-Policy).
Wenn ein Produkt, das nicht als "Festnetzersatz" beworben wurde auch keine Festnetzeigenschaften hinsichtlich RTTs ("Pingzeiten") und Datenraten erfüllt, dann wundert mich das ehrlich gesagt nicht.
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Sector ID der 1,8 GHz LTE Zelle ist 25, hexadezimal 19. Was auch immer mir das nun sagt. Mit euren Zahlen hat es keine Übereinstimmung.
Das entspricht dem alten Sektor-ID-Schema (für Nicht-SRAN-Standorte) für LTE 1800 (25, 26, 27, ...). Sobald das von 25 auf 41 geändert wird, wird es interessant.
Sieht für mich nicht nach 256 QAM aus.
Was ja jetzt erstmal nichts mit 4G oder 5G zu tun hat, da beide mit 64 oder 256 QAM laufen können.
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Leider habe ich aktuell nur ein Iphone. Dort wird mir bei Fieldtest die 8 stellige Cell ID angezeigt.
Das ist die eCell-ID, diese setzt sich - wie gesagt - aus der eNode-ID und der Sektor-ID zusammen.
Wenn Du sie hier mal postest, dann können wir sie "zerlegen" und dann wissen wir mehr.
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Von SRAN sehe ich trotzdem nichts.
Ich meinte auch vorhin: Schau nicht (nur) auf StOBs (weil es z.B. für n3-DSS keine neue StOB braucht) sondern schau auf Standorte die plötzlich auf SRAN-Sektor-IDs umgestellt werden. Diese werden dann in aller Regel auch bald 5G in irgendeiner Form bekommen.
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Ich hab letztens ja in Teublitz die eNb 81944 geloggt mit 1,3,20,28
Allerdings mit ganz anderem Sektorschema, auch wenn ich schwören hätte können, dass da ein SRAN Swap mitgekommen wäre. Ein Vollausbau macht doch heute ohne keinen Sinn mehr.
1,2,3 -> 800
25,26,27 -> 1800
30er -> 2100
49, 50, 51 -> 700
Oder ist in Bayern das Schema anders?
Das ist das alte Prä-SRAN-Schema (Bayern oder nicht spielt da keine Rolle). Siehst Du an diesem Sender auch daran, dass er noch mit den alten GSM-Cell-IDs läuft. Mit der SRAN-Umstellung werden die dann in aller Regel auch neu nummeriert.
Ich erwarte, dass die 81944 bald auf SRAN umkonfiguriert wird, dabei dann das SRAN-Sektor-Schema bekommt und auch dann L07 verschwindet (und zu NR07 wird).
Die Cell ID ist bei mir immer noch im alten Format. Als 8 stellige Ziffernkombination.
Mach eine Division mit Rest durch 256: Der Rest ist die Sektor-ID, das Divisionsergebnis ohne Rest ist die eNode-ID.
(Oder für IT-ler: Die unteren 8 Bit sind die Sektor-ID, die oberen 24 Bit sind die eNode-ID.)
Mit eNode-ID und Sektor-ID kommst Du hier und bei Cellmapper leichter an Informationen als mit der rohen eCell-ID.
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Wie sieht eine SRAN Sektor ID aus?
- 11, 11, 13, ... für L07 (mittlerweile eher selten, oft kommt nach dem Umbau direkt NR07)
- 21, 22, 23, ... für L08
- 31, 32, 33, ... für L09 (habe ich im Huawei-Gebiet bisher extrem selten gesehen)
- 41, 42, 43, ... für L18
- 51, 52, 53, ... für L21
- 61, 62, 63, ... für L26
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Dauert es wirklich so lange bis ein 5G Standort nach Standortbescheinigung von O2 tatsächlich aufgebaut wird?
Wie so oft lautet die Anwort: Kommt darauf an.
Für 5G n3-DSS ist oft nicht mal eine neue StOB notwendig wenn die alte schon G18 und/oder L18 erlaubt.
Beobachte einfach, ob LTE-Standorte in Deiner Gegend auf das SRAN-Sektor-ID-Schema umgestellt werden. Das ist ein besserer Indikator, dass dann auch 5G kommen könnte, als nur eine geänderte StOB, da im Huawei-Gebiet (zu dem die Gegend auch gehört) immer erst auf SRAN umgestellt wird und dann ggf. 5G kommt.