Schöne Diskussion.
Vom Grundgedanken her, wie es Medien und hier die EU-Freunde propagieren, hat der Preis seine Berechtigung. Es herrscht Frieden, schon seit Jahrzehnten, alle haben sich scheinbar lieb. Jeder kann dahin reisen wo es ihm gefällt.
Was ist also das Problem?
Mit aller Macht versuchen die Eliten ihr europäisches Großprojekt Europäischer Bundesstaat zu verwirklichen. Gibt ja diverse Kommentare z.B. von Westerwelle, Schäuble & Co. zu diesem Thema.
Darauf läuft es hinaus.
Allerdings nicht über demokratische Entscheidungen auf unterster Ebene, also Volksentscheiden, sondern von ganz oben herab.
Ein Mittel zum Zweck um dieses Ziel zu erreichen ist das Überleben des Euro, koste es, was es wolle.
Dazu werden jegliche vorher festgelegten Grundsätze über Bord geworfen (Lissabon usw.) und undemokratische Entscheidungsträger installiert (ESM-Rat), die quasi unbehelligt von der Justiz ihr Ding durchziehen können.
Hätte man die EU gelassen, wie sie viel früher mal war, eine Wirtschafts- und Zollgemeinschaft, hätte kein Mensch was dagegen. Aber so? Abzockende EU-Parlamentarier (gibt da schöne Youtube-Videos, wo z.B. Hiltrud Beyer beim Abkassieren von Sitzungsgeldern "erwischt" wird), undemokratisches Verhalten (Kommission hat Gesetzgebungskompetenz, alle anderen dürfen nur abnicken) und eine immer größer werdende EU-Bürokratie, die Milliarden verschlingt.
Und dafür den Friedensnobelpreis?
Wie hier schon gesagt wurde: Pervers. Einfach nur pervers.