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Original geschrieben von oleR
Ja, man hätte schon früh verhindern müssen, dass eine Volkswirtschaft ausschert aus der Solidarität, um einseitig durch Lohndumping die Wettbewerbsfähigkeit auf Kosten der eigenen Bevölkerung und letztlich auch der anderen Ländern zu erhöhen.
Hoch die internationale Solidarität, sie lebe hoch, hoch! 
Für Dich zur Info: Formal ist die EU noch keine Diktatur, daran wird aber fleissig gearbeitet wird.
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Original geschrieben von oleR
Fühlst du dich gut in der Opferrolle? Niemand sagt, Deutschland sei "an allem Schuld". Aber der Dreh, dass alle anderen Fehler gemacht haben, nur der Musterknabe Deutschland nicht - den glaubst du doch hoffentlich selbst nicht.
Was heißt hier "in der Opferrolle"? So ein Blödsinn.
Gegenfrage. Wer hat hier ständig sein Büßerkleid an und fühlt sich auch noch toll dabei?
Mal so ein paar Fragen:
Hat Deutschland die Südstaaten in die Eurozone gezwungen? Nö, freiwillig eingetreten.
Hat Griechenland sich rechtmässig Eintritt geschafft? Nein, die haben betrogen.
Hat Deutschland die Südstaaten gezwungen über ihre Verhältnisse zu leben? Auch nicht.
Wo ist denn hier bitte schön die Schuldfrage?
Einen Fehler gibt es natürlich auf deutscher Seite: Das ständige "Wir sind schuld an allem". Den Grund dafür kannst Du Dir ja denken.
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So dumm sind die ja nicht (mehr). Griechenland erhält ja auf dem freien Markt, also von Banken, so gut wie kein Geld mehr. Dass muss dann die EZB übernehmen.
Für Frankreich ist das Griechenland-Desaster ein Problem. Deren Banken sind in großem Stil in griechische Staatsanleihen investiert. Oder haben die sich, auf Kosten der EZB/der Steuerzahler der Nordstaaten, von den Dingern trennen können?
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Ist klar Leute, nur weil wir Außenhandelsüberschüsse haben, sind wir mit verantwortlich, wenn Pleitestaaten nicht mit dem Euro umgehen können und sich an günstigen Zinsen, bis vor kurzem noch, üppige Sozialstaaten gegönnt haben?
Wie kommen Außenhandelsüberschüsse zustande? Mal überlegen, ach so, klar, die Südstaaten wurden gezwungen deutsche Produkte etc. zu importieren und wir wurden gezwungen Produkte aus dem Südland nicht zu kaufen bzw. dort wenig Urlaub zu machen.
Durch die Mißwirtschaft der anderen ist bei uns der Wohlstand ausgebrochen und daher sind wir, weil wir davon angeblich profitiert haben, mit verantwortlich?
Einfältiger geht es wohl nicht mehr, oder?
Ja ja, die bösen Deutschen sind an allem schuld...
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Original geschrieben von oleR
Ah, die anderen haben keine Lasten im Leben getragen oder wie?
Du hast die Logik erfasst. Wer nichts hat, dem kann man davon nichts wegnehmen. Mit welchem Recht verlangst du, dass auch die etwas abgeben, die nichts haben, damit du weiter haben kannst?
Willst du infrage stellen, dass die Besitzer einer Immobilie eher zu den Profiteuren des Systems zählen? Der Besitz ist nur durch die Gesellschaft und ihr Wirtschaftssystem möglich geworden. Du hast das Ding doch nicht ganz allein hochgezogen oder auch nur zum Großteil. Du hast das System genutzt, um unter persönlichem Einsatz dir Eigentum zu schaffen. Viele haben dabei mitgeholfen, es ist nicht auf deinem eigenen Mist gewachsen. Mit welchem Recht verlangst du jetzt, dass ausgerechnet dein persönlicher Beitrag vor dem Systemcrash geschützt wird? Das Recht gibt es nicht!
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Wow, Nordkorea wir kommen
...! Profiteure des Systems, Besitz ist nur durch die Gesellschaft möglich geworden (hat Obama ja unlängst auch behauptet)...
Da wird aber mächtig die rote Fahne geschwenkt!
Das sind genau die Rezepte, die dieses Land, Griechenland und bald auch die USA, sollte Obama wieder gewählt werden, vollends ruinieren werden.
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Original geschrieben von oleR
Das wäre ja noch schöner 
Es ist jedem klar, dass den großen Geldmengen keine adäquaten Mengen an Gegenwerten gegenüber stehen. Die große "Enteignung"-Rhetorik bringt nichts - man kann im Dreieck hüpfen, dadurch entstehen auch keine realen Werte.
Man kann auch den Kopf in den Sand stecken. Man kann auch den Mund halten. Man kann sich auch alles gefallen lassen.
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Aktien sind keinesfalls sicher.
Aber man kann entweder, bei Blue Chips, kleine Risiken eingehen oder sich langsam aber sicher enteignen lassen.
Edelmetalle wären natürlich auch noch eine Möglichkeit, der Inflation zu entgehen.
100% risikolose Anlageformen ohne jegliche Gefahren wie Inflation gibt es nicht.
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Mal ein Zitat aus dem Artikel:
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Deshalb bekommt Griechenland vorerst kein Geld aus dem Hilfsprogramm - sondern von der EZB.
Einem Junkie ist es vollkommen egal, von welchem Dealer der Stoff kommt. Hauptsache, es wird geliefert.
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Original geschrieben von Timba69
Aha....
Ekär mir doch mal bitte, welchen Wert bzw. welche "Rechte" du aktuell an z.B. Coca-Cola hast, wenn du 1000 Vozugsaktien oder gar Stammaktien hast? Oder sagen wir bei 100.000?
IN der Summe sind Aktien, auch von den Blue-Chips, auch nicht krisensicher. Auch von Coca-Cola nicht, denn Aktien basieren wie Geld aufgrund ihrer Einschätzung, nicht aufgrund des reellen Wertes des Unternehmens.
Jetzt muss man hier auch noch Fundamentaldiskussionen über Aktien, die Rechte von Aktionären und wie Aktienkurse entstehen führen.
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Original geschrieben von Timba69
In der aktuellen Zeit ist eh nichts mehr sicher, aber Aktien sind es garantiert nicht.
Weniger auf Bekannte hören.
Dem Punkt muß ich aber widersprechen.
In einer Zeit, in der das Papiergeld dauernd immer weniger wert wird, lohnen sich Investitionen in "reale Anlagen" und dazu gehören eben auch Aktien, Aktienfonds oder ETFs. Man erwirbt ja so einen Anteilsschein an einem existierenden Unternehmen. Noch besser sind natürlich Investitionen in Unternehmen, die a) außerhalb der Eurozone ihren Sitz haben und b) relativ krisensicher sind.
Dazu gehören z.B. Unternehmen wie Nestlé oder auch Coca-Cola. Nahrungsmittel und Getränke gehen immer!
Abstand würde ich jedoch von Unternehmen wie Facebook nehmen. Deren Aktienkurs ist immer noch auf Luft gebaut, obwohl schon einiges aus dem Ballon entwichen ist.