so 100% verstehen, kann ich die Hintergründe auch nicht (es sei denn, es gäbe da wirklich irgendwelche Gesetze und Reglementierungen die sowas festschreiben).
Es passt aber schon etwas ins Bild, wenn man auch andere Meldungen bezüglich unserer Provider mitbekommt.
Ich habe vor ein paar Monaten gelesen, dass einige deutsche Provider (ich glaube es waren D1 und D2) sich weigern Symbian-Handys zu unterstützen auf denen Fring oder Skype läuft. Die fürchten wohl, dass, wenn jemand einer Internetflat für 10€ bucht, er nur noch über Skype telefoniert und die Provider dementsprechend keine Anrufgebühren mehr kassieren können. Symbian ist an sich ebenso darauf vorbereitet VoIP zu nutzen und dies ist ebenfalls ein Dorn im Auge der deutschen Provider. Samsung hat die native VoIP-Unterstützung im Innov8 irgendwie beschränkt, sodass man zwar noch einige Einstellungen dafür machen kann, es im Endeffekt ohne Zusatztools nicht funktioniert. Vielleicht mussten die das machen um mit gewissen Providern im Frieden zu bleiben.
hab den originalen Artikel jetzt nicht mehr gefunden, aber hier auch ein ähnlicher Artikel zu dem Thema:
Der Mobilfunkprovider T-Mobile hat den VoIP-Provider Indigo Networks, der den Dienst Sipgate betreibt, abgemahnt. Stein des Anstoßes ist ein kostenloses Programm für das von T-Mobile vertriebene iPhone, das günstige SIP-Telefonate per WLAN erlaubt. In der Abmahnung bemängelt T-Mobile, dass das Programm in einer Beta-Version vorliegt, ohne dass klar ersichtlich sei, dass Indigo Networks Gewährleistung und Haftung dafür ablehne. Viele Kunden könnten mit dem Begriff "Beta" nichts anfangen. Mit irreführenden und unlauteren Mitteln versuche Indigo Networks, T-Mobile-Kunden "zumindest teilweise für Verbindungen abzuziehen".
Außerdem stößt sich T-Mobile daran, dass die Software sich ausschließlich auf "hacked devices" installieren lasse. Die Software sei außerdem darauf ausgerichtet, die Software auf dem iPhone zu knacken. T-Mobile weise Kunden darauf hin, dass die technischen Voreinstellungen des iPhone nicht geändert werden dürften. Das Angebot von Indigo Networks setze eine missbräuchliche Benutzung des iPhone voraus und verleite den Kunden damit seinerseits zum Vertragsbruch. Indigo-Geschäftsführer Thilo Salmon kritisiert das Vorgehen mit deutlichen Worten: "Die Telekom versucht, den Kunden vorzuschreiben, wie sie ihr Telefon zu nutzen haben. Sie schreckt auch nicht davor zurück, ihnen die Internet-Telefonie vertraglich zu untersagen."
Quelle:
http://www.heise.de/newsticker…erbieten--/meldung/110891