Beiträge von DerIgel

    Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder:


    Telepassport hat nach der von mir veranlaßten Rücklast eingelenkt und mitgeteilt, daß nach Prüfung der von meiner Anwältin vorgebrachten Einwände die Beträge für die Rücklastschrift und die Anschlußsperre storniert werden und der streitige Betrag ausgebucht wird.

    Sind die Ableseprobleme ein spezifisches Problem von Farbdisplays oder ist das T610 da besonders kritisch? Habe selbst noch kein Gerät mit Farbdisplay, sondern ein Siemens S45 (auch bei Sonnenlicht ganz gut), und würde mir einen Kauf schon gut überlegen, wenn ich mir solche Probleme einhandle.

    Telepassport hat natürlich nicht auf den Anwaltsschriftsatz reagiert. Ich werde daher den Rechnungsbetrag zurückbuchen lassen und den unstreitigen Betrag überweisen. Eine teilweise Rückbuchung ist nach Auskunft meiner Bank leider nicht möglich. Deshalb der etwas umständliche Weg.

    Ich werde jedenfalls über den Fortgang der Angelegenheit hier berichten. Das Anwaltsschreiben in meiner Sache ging letzte Woche raus. Bisher - was auch verständlich ist - hat TPP darauf nicht reagiert.

    Ich möchte ja nicht in Abrede stellen, daß es auch zufriedene TPP-Kunden gibt. Mir wurde eine derartige Glückssträhne bei meinen drei bisherigen Verträgen, von denen noch einer läuft, leider nicht zuteil.


    Das fing damit an, daß bei meinem D1-Vertrag Rufumleitungen auf die Mailbox in Rechnung gestellt wurden. Bei meinem ersten Eplus-Vertrag blieb die im Antrag angegebene City-Option unberücksichtigt. Alles Fehler, die finanziell ziemlich zu Buche schlagen. Und so ging es weiter.


    Klar, Fehler passieren überall. Die Besonderheit bei TPP liegt darin, daß es unendlich mühsam ist, sie zu beseitigen, wenn es überhaupt gelingt. So dauerte es Monate, bis die City-Option berücksichtigt war und noch einmal geraume Zeit, bis ich Geld gutschrieben bekam. Nicht der Fehler ist damit das Problem, sondern die Unfähigkeit, einen erkannten Fehler zu beseitigen.


    Und was die GG-Befreiung anbetrifft: So eine überschwengliche Wohltat ist das auch nicht gerade. Schließlich verzichtet man auf ein subventioniertes Handy. Wenn man dann das Siemens S55 mit Cam bei Vertragsschluß in Elektronikmärkten für einen Euro angeboten bekommt, dann relativiert sich manches. Klar, für den Zweitvertrag ist eine Befreiung interessant, jedenfalls dann, wenn man nicht zum Handy-Händler werden will. Nur ist es blauäugig, jeden Monat dankbar auf die GG-Befreiung zu starren. Schließlich hat man auch auf etwas verzichtet, was - abgezinst - deren Wert in etwa ausmacht.

    Schon komisch, da sitzt der einzig zufriedene Telepassport-Kunde (?), den ich kenne (und ich kenne eine ganze Menge, allerdings keine zufriedenen) und vertritt Positionen, die selbst der Provider nicht ernsthaft einnehmen könnte...


    Zur Information: Meine Sache dümpelt trotz zahlreicher Schreiben meinerseits seit Februar 2003 dahin, ohne daß sich eine Lösung zeigt. Im Gegenteil jetzt scheint es mit Anschlußsperren (nur berechnet, aber nicht ausgeführt) erst richtig loszugehen.


    Natürlich und da gebe ich hjanss Recht, handelt es sich um keine exorbitanten Beträge. Aktuell geht es um ca. 26 €. Das gesamte Streitpotential aus immerhin drei TPP-Verträgen belief sich auf insgesamt ca. 260 €. Aber warum sollte ich darüber hinwegsehen?