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Original geschrieben von flensi
Puha,zum Glück wird hier über Mobilfunk und nicht "Frittenbuden" geschrieben. 
Danke für diesen treffenden Kommentar! 
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Original geschrieben von Kallenpeter
Ich schrieb 14 Anbieter wären aus Wirtschaftswissenschaftlicher Sicht besser.
Ich behaupte genau das Gegenteil und sage, dass aus, wie Du es sagst, "wirtschaftswissenschaftlicher Sicht" drei Anbieter besser sind. Was Du meinst ist möglicherweise die Sicht eines preisbewussten Kunden. Aus "wirtschaftswissenschaftlicher Sicht" bedeuten nämlich steigende Investitionen bei sinkenden Einnahmen mittelfristig die Insolvenz und das ist der Fall, wenn ein Markt der ein hohes Investitionsvolumen erfordert, von zu vielen Marktteilnehmern geteilt wird.
So geht es im Übrigen auch in allen anderen Bereichen der Infrastruktur. Beim Kabel-TV-Markt gibt es vor Ort in der Regel immer nur einen Anbieter, beim Festnetz gibt es zwar ein paar mehr Marktteilnehmer, aber auch nur bis zum Verteiler, danach gibt wieder nur einen Anbieter. Trotzdem gibt es dort keine exorbitant hohen Preise.
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Re: Übernahme alternativlos
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Original geschrieben von telcafe
Grundsätzlich leben wir in einer Zeit, in der die Notwendigkeit besteht, dass es vermehrt zu "feindlichen Übernahmen" kommt.
Im Großen und Ganzen stimme ich Dir zu, telcafe. Nur möchte ich noch berichtigen, dass es keine feindliche Übernahme ist
(so wie Carlos das vor hatte). Ganz im Gegenteil haben sich beide Unternehmen gemeinsam darauf geeinigt.
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Original geschrieben von Kallenpeter
Eigentlich sollte das Ansinnen von e+ und O2 sofort nach Antragseingang abgelehnt werden, die sollen wiederkommen wenn sie kurz vor der pleite stehen.
top :top: :top: Dann sind gleich 12.000 Arbeitsplätze auf einmal futsch! Gute Idee!
Und Du möchtest 14 Mobilfunknetze in Deutschland? Alles klar!
Sorry dafür, aber ich weiß nicht, ob man sich in Sachen Kompetenz noch mehr disqualifizieren kann..
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Original geschrieben von kues
Gibt es da eigentlich (zumindest teilweise) öffentlich zugängliche Berechnungsgrundlagen zum Nachlesen?
Hm, ich glaube nicht. Zumindest weiß ich nichts davon. Das sind natürlich "nur" Prognosen und je nachdem wie die Auflagen sind und wie die ganze Integration läuft kann der Betrag IMHO durchaus nach oben oder unten schwanken. Aber so ist das ja immer mit Voraussagen.
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Original geschrieben von mostwanted
Es ist also problemlos möglich, das Netz von E+ abzuschalten und alle Kunden nutzen dann das o2 Netz, ohne das es zu Datenstau und besetzten Zellen kommt?
Das ist eher eine theoretische Möglichkeit und wahrscheinlich auch die schlechtere, denke ich. In der Realität wird man IMHO differenzierter vorgehen und da schon von Region zu Region auf den Einzellfall gucken. Aber prinzipiell ist das eh noch Zukunftsmusik.
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Original geschrieben von iStephan
Im englischen Wikipedia - Artikel sehr schön erläutert im Abschnitt "Ad Nauseam" (deutsch: vom Wahrheitsgehalt des Behaupteten unbeeindruckte Wiederholung bis zum Erbrechen, bis den Zuhörern schlecht wird)
Das meinst Du doch jetzt nicht ernst? Du kannst Dir hier ja alles zusammenreimen wie Du willst, aber mein Eindruck ist, dass Du tatsächlich nicht verstehst, worum es hier geht. Deine Aussagen zur Höhe der Investitionen bestätigen das. Mit Dir scheint man leider wirklich nicht diskutieren zu können, es ist eine reine Zeitverschwendung, da Du nicht auf die Argumente eingehst, sondern ausweichst und einem unwahre Sachen unterstellst. Ich vertrete hier meine Meinung und würde behaupten, dass ich durchaus einen guten Einblick in die Dinge habe.
Um es nochmal für Dich ein letztes Mal zu erklären: Zur Zeit werden parallel zwei Netze von o2 und E-Plus ausgebaut und betrieben. Die Kosten für Ausbau/Betrieb steigen kontinuierlich an. Nach der Netzkonsolidierung werden die Kosten natürlich auch weiterhin steigen, aber nur noch "einfach". Zusätzlich spart man Betriebskosten. Im Endeffekt bleiben 5,5 Mrd. € übrig, die sonst, wenn man beide Netze parallel betrieben hätte, angefallen wären.
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Original geschrieben von mostwanted
1. Der Kauf von E+ KOSTET
2. Synergien KOSTEN
3. So lange müssen trotzdem Investitionen getätig werden = KOSTEN
Das bestreitet ja auch keiner. Trotzdem stehen am Ende nach Abzug der Kosten Einsparungen in Höhe von 5,5 Mrd. € bis 2019. Das ist der Grund für die Fusion, wie ich hier jetzt zum hundersten Mal schreibe... 
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Original geschrieben von meisterroerig
Teurer? Was ist mit dem Zugewinn an Produktivität bei den Herstellern?
Zum einen wird dieser Zugewinn nicht immer direkt weitergegeben, zum anderen steigen ja Mietkosten, Energiekosten, Löhne, etc.. weiterhin an. Außerdem steigt der Datenverkehr exponentiell in die Höhe - das verursacht Kosten, die irgendwie bezahlt werden müssen. Das der Netzausbau teuerer wird ist im Übrigen nicht irgendwelche "Propaganda", die man in Frage stellen könnte. Das ist Fakt und betrifft alle Netzbetreiber gleichermaßen. Du kannst Dir die Welt natürlich so malen wie Du willst, iStephan, die Realität sieht aber anders aus.
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Original geschrieben von iStephan
So entlarvt sich das Pro-Fusion-Argument angeblich mangelnder Mittel zum Netzausbau ganz wie von selbst , ganz mühelos, als Propaganda :p
Ach Gott, mostwanted hat geschrieben, dass es kein Geld gibt für den Netzausbau. Darauf habe ich geantwortet. Wie der Schakal schreibt, ist das tatsächlich gar nicht mal so viel, aber mehr ist nunmal nicht drin. Und da es mittelfristig nicht billiger sondern teurer wird, braucht man die Fusion. Es scheint, als willst Du mich absichtlich falsch verstehen.
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Original geschrieben von mostwanted
Wer soll ausbauen, wenn beide kein Geld haben? Kein Geld + kein Geld = Kein Geld.
So ein polemischer Stammtisch-Quatsch. Erstmal haben beide Geld zum Netzausbau (o2 investiert jährlich > 500 Mio. € in sein Netz). Zu anderen hat man ja danach deshalb mehr Geld zur Verfügung, da man mittelfristig nur noch ein Netz ausbauen/betreiben muss. Das spart (nach Abzug der Zusammenlegungskosten!) bis zum Jahr 2019 etwa 5,5 Mrd. €.
Es geht hier darum, dass der Netzausbau einfach immer teurer wird, die Preise/Umsätze aber sinken und es mittelfristig fast kein Neukundengeschäft mehr gibt, da (fast) jeder schon versorgt ist. Das ist der Grund, warum es jetzt zur Konsolidierung kommen muss. Ansonsten müssten die Preise steigen und/oder die Investitionen zurückgefahren werden. Es kann dauerhaft nur das Geld ausgegeben, was auch erwirtschaftet wird.