Beiträge von john-vogel

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    Original geschrieben von flensi
    Wenn SLIM sich KPN krallt dann steht er auch automatisch bei Telefonica ziemlich gross in der Tür.(24.9% Anteil mit Option)

    Ne, KPN hat nach der Fusion 20,5% an Telefónica Deutschland (also zu wenig um etwas zu entscheiden). Wenn Telefónica dann die Option zieht und Anteile abkauft, sind es 17,6% und damit so wie in der ersten Vereinbarung. Für KPN gibt es diese Option aber nicht. So kommt übrigens die Erhöhung des Angebots um 500 Mio. zustande. Und um einen Fuß in der Tür zu haben, müsste Slim ja erstmal KPN ganz kaufen, denn sonst ist "sein" Anteil an der Entscheidungsgebung verschwindend gering.

    Oops, wenn das mal nicht nach hinten losgeht. In einem Telekommunikationsunternehmen braucht man viel hochqualifiziertes Personal, das woanders rar ist. Da wird sich sicherlich der ein oder andere umschauen, ob es woanders nicht was besseres gibt.


    Bei uns gab es 2012 und dieses Jahr eine Lohnerhöhung und nächstes Jahr dann wohl auch nochmal eine. Und das ganze sogar ohne Druck einer Gewerkschaft oder so.

    http://www.youtube.com/watch?v=-jEUaFvLQ_Y :D:D


    Naja, weiterhin müssen ja die Aktionäre beider Unternehmen zustimmen (was jetzt wohl nur noch Formsache ist), allerdings braucht man ja auch die Zustimmung vom Bundeskartellamt.


    Das Kartellamt wird IMHO unter Auflagen zustimmen. Wie die Auflagen aussehen, ist die Frage. Wie ja schon gemutmaßt kommt es möglicherweise zum Verkauf eines/mehrerer Discounter oder zu einem "transparenten Wholesale-Geschäft" wie in Österreich.


    Die Bundesnetzagentur wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich einen Teil der Frequenzen entziehen, da es in einigen Bereich dann doch etwas zu viel ist, wie man in dieser Grafik eindruckvoll sieht.. Vermutlich entzieht man aber nicht einfach "alle von E-Plus" oder "alle von o2", denn der neue NB ist ja erheblich größer als die beiden getrennt. Wenn man sich mal die Verteilung der Frequenzen anschaut, dürften vermutlich ein Teil Teil der Frequenzen im Bereich von 1800 MHz und 2100 Mhz verloren gehen. Bei 900 Mhz wird man dem neuen NB vermutlich der Einfachheit halber die Frequenzen lassen, da in dem Bereich ja sowieso 2015 neu versteigert wird. 800 MHz wird man behalten dürfen, bei 2600 MHz würde ich auch davon ausgehen, aber da könnte möglicherweise auch noch ein kleiner Teil verloren gehen. Prinzipiell ist o2 danach mit einem wirklich guten Frequenzportfolio ausgestattet.

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    Original geschrieben von Hallenser1
    Würdest du auch so reden wenn es anders herum wäre,also wenn KPN o2 übernehmen würde !?

    Prinzipiell ja, allerdings steht das ja nicht zur Debatte. Seit 10 Jahren ist der Tenor, dass o2 E-Plus kauft und nicht andersrum. ;)

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    Original geschrieben von Roland123
    Was mich an der Fusion stört, ist der höchstwahrscheinliche Verlust von Arbeitsplätzen, Standortschließungen, etc.

    Das wird bei einer Fusion (leider) passieren und ist sicherlich auch einer der Hauptgründe für die Fusion. Kosteneinsparungen durch Netzzusammenlegung und Einsparungen beim Personal, das sonst doppelt vorhanden wäre. Was passiert, wenn man sich nicht an den Markt anpasst, zeigen Quelle, Schlecker oder neuerdings Praktiker eindrucksvoll.

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    Original geschrieben von pevo321
    Ob der Standort München an sich "teuerer" ist als der Standort "Düsseldorf" ist offen.
    Das ist nicht so einfach.... Der Hauptsitz wird m.E. in München bleiben bei einer Fusion unter TEF-Regie.....
    Die Frage ist dann eher: Was wird in dort bleiben und was wird an anderen Standorten erledigt (mit dem leichten Bezug auf das vorhergehende Posting bzgl. Quotings) ....

    Der Standort Hamburg (Alice) existiert auch immer noch parallel weiter, insofern kann man nicht sagen, dass einfach bestimmte Standorte geschlossen werden. Der Standort München dürfte allein schon aufgrund der dort stehenden Technik und den tausenden von Mitarbeitern ziemlich sicher sein. ;)

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    Original geschrieben von saintsimon
    Die technische Fusion würde aber erstmal mittelfristig viel Geld kosten, die Einsparungen kämen erst spät. Die die Fusion des Netzes und erst Recht die Migration der Kunden(daten) in eines der bestehenden oder in ein neues Abrechnungssystem sind nicht trivial und braucht erstmal teures (externes) Personal.

    Das ist wahr, daher wurde auch immer von Einsparungen von ca. 5,5 Mrd. € bis 2019 berichtet.

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    Original geschrieben von meisterroerig
    Ich hoffe mal das unser Jonny so langsam mal sein Denkwerk einschaltet. ;)

    Ich mache mir absolut keine Sorgen, keine Angst. :) Ich bin weiterhin der festen Überzeugung, dass eine Fusion die beste Lösung ist. ;)