Über welche Gegend/Stadt sprichst Du denn?
Beiträge von john-vogel
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Original geschrieben von Dashboard
Eplus ist nicht wirklich interessiert. Die netzstrucktur und das Backend ist mittlerweile deutlich besser als o2. Ohne Unterstützung von der Telekom würde kaum was bei denen laufen.So ein Quatsch, das kann man so pauschal gar nicht behaupten. E-Plus hat ja z.B. noch nicht einmal LTE. Im Übrigen war E-Plus im letzten Jahr noch sehr dran interessiert, anscheinend hat ihnen nur der Preis, den Telefónica zahlen wollte, nicht gepasst.
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Original geschrieben von lakriz
NIcht das man das Ergebnis nicht auch mit LTE800 hinkriegt, aber war das vielleicht LTE2600? Baut o2 ja ab und zu schonmal gleich mit in den Städten.In Bochum müsste es LTE800 gewesen sein. In München gibt es sogar schon Standorte, die nur auf 2600 MHz senden. Normal sieht man ja (wenn 2600 vorhanden ist) 800+2600 an einem Standort. An den 2600-only eNodes ist dann aber auch zusätzlich noch Coverage durch eine andere 800er Zelle gegeben.
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Dazu müsste ja die Signal-Box in die Nachbarschaftslisten der umliegenden Sender eingetragen werden. Macht das Vodafone denn?
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Das ist aber schon leicht naiv, einfach so fristlos zu kündigen..^^
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Re: Neue O2-Netzabdeckungskarte an der Grenze zum Werbebetrug?
ZitatOriginal geschrieben von Einige_Fragen
Weiße Flecken (für keinen Empfang) gibt es auf der Karte kaum. Damit wird m. E. eindeutig suggeriert, dass fast überall zumindest Outdoor 3G-Empfang bei O2 möglich wäre. Wie wir alle wissen, ist O2 meilenweit davon entfernt, ein flächendeckendes 3G-Netz zu haben; vor allem in ländlichen Gebieten.Wie sehen das die anderen?
Ich sehe das so, dass das Unsinn ist..
Zumindest hier im Forum war bei den meisten Usern der Eindruck, dass die Karte die wahre Abdeckung sehr realistisch darstellt. Dazu kannst Du ja einfach mal in dem entsprechendem Thread etwas lesen. Die kombinierte 2G/3G Abdeckung, die in der Karte standardmäßig angezeigt wird, ist fast flächendeckend. Wenn man dann auf 3G klickt, sieht man auch nur die 3G-Abdeckung angezeigt.Handysurfen (also auf mobilen Webseiten) kann auch im 2G-Netz sehr gut möglich sein. In der Karte geht es nur darum, dass man die Empfangqualität vor Ort einschätzen kann, bevor man sich nen Vetrag holt oder so.
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Original geschrieben von Hallenser1
Sollte Lte 800 aber nicht erstmal in ländlichen Gebieten ausgebaut werden!? Das hat o2 ja den anderen beiden überlassen und sich ins gemachte Nest gesetzt weil wohl das Geld fehlt.o2 ist der (nach Kundenzahl) kleinste Anbieter im Markt, insofern ist die Wirtschaftlichkeit eines Standorts erst ab einer größeren/dichteren Bevölkerung gegeben als bei Telekom oder Vodafone. Im Übrigen müssen alle drei Anbieter bis zum 1. Januar 2016 50% Flächenabdeckung per LTE800 aufbauen. Um das zu erreichen muss dann natürlich auch auf dem Land ausgebaut werden. Allerdings bin ich mir relativ sicher, dass alle drei Anbieter bis dahin weit mehr als 50% Abdeckung haben werden.
ZitatOriginal geschrieben von elchris
Hauptfehler der Ausschreibung, es hat ausgereicht, wenn in der Summe die Anbieter zusammen 90% der als "weisse Flecken" ausgewiesenen Bereiche eines Landes per LTE800 versorgen. Das hätte je Anbieter gelten müssen.Da muss ich Marcel zustimmen, das ist Unsinn. Ein 100-Seelen-Dorf braucht keine drei LTE-Antennen in der Dorfmitte. Es ging der Bundesregierung darum, dass jeder Bundesbürger einen Internetzugang mit min. 1 MBit/s zur Verfügung hat. Und da reicht es, wenn nur einer der Netzbetreiber ne Antenne hinstellt. Es ging nicht darum, Wohlfühl-Netze für TT-Nutzer durchzusetzen.

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Original geschrieben von Anja Terchova
Mit UMTS900 koennte ich auch leben.
Aber LTE800 laesst sich derzeit einfach kaum nutzen. Einerseits gibt es kaum Endgeraete. Von den Android Minitablets mit Telefoniefunktion abgesehen nur den BlackBerry Q10.
Und selbst wenn man so ein Gereat haette kaeme man nicht ins o2 LTE Netz, weil o2 Blue Select, Loop Smart, Fonic kommen alle nicht ins o2 LTE Netz.
UMTS900 wird aber mittelfristig in Deutschland nicht geben.

Allein bei o2 gibts derzeit 16 LTE-fähige Smartphones im Angebot, darunter auch handliche Geräte wie z.B. das HTC One SV oder das Lumia 820. Gerade bei Nokia ist bei der 8XXer und 9XXer Serie LTE mitterweile Standard.
Und mit richtigem Tarif kommt man auch bei o2 in LTE-Netz.

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Original geschrieben von Anja Terchova
Wichtiger waere es aber gewesen erstmal UMTS auszubauen, zumindest auf einen Level wie E-Plus [...]Du meinst wohl so wie E-Plus das nun nach 13 Jahren mal tut..
Nein, die Mittel für den Ausbau sind nunmal begrenzt und da kann ich die Entscheidung, lieber LTE auf 800MHz statt UMTS auf 2100MHz auszubauen allein schon aus wirtschaftlichen Gründen vollkommen nachvollziehen. Die Kapazität ist um ein Vielfaches höher und die Abdeckung einer eNode ist auch wesentlich größer. Dazu kommt die bessere Indoor-Versorgung.
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Original geschrieben von sailing2capeside
Lizenzkosten pro Kunde: 8,5 Mrd. EUR / 40 Mio. Kunden = 212,50 EUR/Kunde
Kapitalgewinn pro Einwohner aus Gesamterlös nach 20 Jahren bei 2%: (50,8 Mrd. EUR * (1,02)^20 - 50,8) / 80 Mio. Einwohner = 308,58 EUR/EinwohnerKein Anbieter hatte zu diesem Zeitpunkt 40 Mio. Kunden. Die Telekom hatte bspw. gerade einmal 20 Mio. Kunden und damit effektiv Lizenzkosten in Höhe von 425€ pro Kunde. o2 (damals Viag Interkom) hatte sogar nur 3,2 Mio. Kunden und damit Kosten in Höhe von 2656€ pro Kunde alleine für die Lizenz! Kein Wunder, dass man so bis 2004 mit UMTS nicht live gehen konnte bei solchen Kosten. Insofern stützt die mathematische Herangehensweise nur meine These, dass solche Versteigerungen am Ende immer auf Kosten der Kunden geschehen.