Beiträge von john-vogel

    Heute haben sowohl Telefónica als auch die Telekom ihre Zahlen veröffentlicht. Sowohl Telefónica als auch die Telekom schlagen sich dabei wacker und wachsen weiter.


    Kundenzuwachs im Vergleich zum Vorquartal:
    Telefónica: Gesamt: +672.000 (Prepaid: +503.000, Postpaid: +169.000)
    Telekom: Gesamt: +426.000 (Prepaid: +63.000, Postpaid: +363.000)
    Vodafone: Zahlen am 10. November 2015


    Gesamtkunden Mobilfunk (Deutschland):
    Telefónica: 43,289 Mio
    Telekom: 39,892 Mio.
    Vodafone: Zahlen am 10. November 2015


    Berichte:
    Telefónica
    Telekom


    Alte Zahlen (unvollständig):
    Q1/2015 Q2/2015
    Q1/2014 Q2/2014 Q3/2014 Q4/2014

    Zitat

    Original geschrieben von surfkiller20
    Da ich selbst aus der IT komme, ist mir das schon klar. Aber normalerweise macht man vorher einen "Friendly User" Test und auch Massentests um Probleme zu erkennen. Das scheint die Telefonica hier nicht bzw. nicht ausreichend gemacht zu haben.

    Telefónica hat das ganze über ein halbes Jahr lang extensiv getestet. Sowohl intern als auch mit zwei großangelegten Friendly-User-Tests. Das ganze wurde hier im TT ja auch durchweg behandelt. Man muss einfach beachten, dass die Komplexität eines solchen Projekts extrem hoch ist.

    Prinzipiell kann ein Anbieter Teile seiner bereits vorhandenen DSL-VoIP-Infrastruktur für VoLTE mitnutzen, wie beispielsweise das IMS (IP Multimedia Subsystem). Das nutzt übrigens auch SIP als Protokoll. Trotzdem hat mobile Telefonie stellenweise andere Anforderungen.


    So muss VoLTE z.B. Handover können (bei stationären Festnetztelefonen ist das ja naturgemäß kein Problem). Und nicht nur schnöde LTE -> LTE Handover sondern eben auch zu 3G und 2G, was dann kein VoIP mehr wäre sondern wieder klassisch leitungsvermittelt. Das ist gar nicht mal so trivial.


    Außerdem ist es z.B. gesetzlich so vorgesehen, dass bestimmte Telefonate bei Überlast gegenüber anderen Telefonaten bevorzugt werden (wie z.B. Notrufe oder im Katastrophenfall auch Telefonate von Politikern/Rettungshelfern/etc). In eine ähnliche Kerbe schlägt die QoS (Quality of Service), bei der Telefonate generell Priorität vor anderen Datenströmen haben.


    Im Vergleich zu Softphone kommen dann noch so Dinge dazu wie das Billing von Gesprächen je nach Tarif und z.B. auch die Möglichkeit zum Abhören von Telefonaten durch die Polizei (natürlich nur bei entsprechendem Gerichtsbeschluss).

    Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    o2 (besser gesagt Telefónica) ist jedenfalls der einzige Anbieter, der damit bereits morgen losgegen könnte, weil sie (besser gesagt E-Plus) sich einmal eine Sondergenehmigung für den Einsatz von UMTS900 von der BNetzA geholt haben - sofern die noch gültig ist.

    Im Hamburg gibt es ja schon jetzt UMTS900 von o2, zwar nur an einigen Standorten, aber immerhin. ;)