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Original geschrieben von murmelchen
Breivik hat nie behauptet im Namen oder für "Gott" getötet zu haben.
Ich denke es dürfte irrelevant sein, ob er nun "für Gott" oder für die "Verteidigung" seines eigenen Glaubens gehandelt hat.
"Im Alter von 15 Jahren ließ sich Breivik aus eigenem Antrieb christlich taufen und konfirmieren." (Quelle)
"Aufgrund seiner früheren Tätigkeiten und Äußerungen wird sein politischer Standpunkt als [...] christlich-fundamentalistisch beschrieben." (Quelle)
"Breivik stilisierte sich in der Schrift als Retter einer christlich-europäischen Ordnung." (Quelle)
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Original geschrieben von ElChefe
Immer diese dämlichen Relativierungen. Warum gibt es denn keinen Christianismus oder Judismus? Ich sehe das ähnlich wie Broder:
Es ist ziemlicher Quatsch zu behaupten, es gäbe lediglich im Islam fundamentalistisch-menschenverachtende Strömungen, in anderen Religionen jedoch nicht. Allein für das Christentum gibt es viele bekannte Gruppierungen wie z.B. den Ku-Klux-Klan oder die Army of God. Nicht zu vergessen auch konkrete Vorfälle wie der Nordirlandkonflikt (3.500 Opfer) oder die Breivik-Anschläge in Norwegen mit 77 Toten. Für solche Beispiele muss man nicht in die tiefe Vergangenheit der Kirche schauen, wie immer behauptet wird.
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Es handelte sich dabei um einen Fehler der Simultan-Übersetzerin (Jazenuk sprach nicht von einem "Einmarsch"), der bereits von der Redaktion der Tagesschau/Tagesthemen öffentlich berichtigt wurde. Warum der Spiegel daraus einen (Satire-)Artikel macht ist mir schleierhaft.
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Original geschrieben von Jay
[...] Es gibt so viele Eltern, die besser abtreiben lassen hätten...
Es ist wirklich widerlich, zu welchen Aussagen sich hier manche Leute hinreisen lassen.. (Zeigt natürlich viel über deren Ideologie.) Kein Wunder das dieser Thread schon eine Sperre hervorgebracht hat!
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Original geschrieben von rajenske
Mein Eindruck ist, dass User Temposünder gerne hier im Forum seltsame provozierende Beiträge schreibt - möglicherweise um irgendeine Art von "Spaß" am darauffolgenden verbalen Gemetzel zu haben (oder sonstige Motivation, ich kann es nicht nachvollziehen).
Nicht ohne Grund haben viele TT-User den Verdacht, dass sich hinter Temposünder ein ehemaliger gesperrter TT-User vebirgt. 
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Original geschrieben von Frank
Ich sehe bis heute keine Demos der Muslime gegen Gewalt und dass sie sich damit distanzieren. Also, was soll man denn da für eine Meinung haben? [...] Habt ihr Mahnwachen anderer Nationen in Deutschland gesehen die gegen Gewalt ihrer gleichgesinnigen und für ein friedliches Zusammenleben werden? ICH NICHT!
Tja, da hast Du dann wohl nicht richtig aufgepasst (oder weggesehen?):
"Tausende Muslime in Deutschland geben ein Zeichen gegen Rassismus und Fanatismus: Tausende gingen bei einem Aktionstag auf die Straße, um gegen Terror und Gewalt im Namen ihrer Religion zu protestieren. [...] An dem Aktionstag unter dem Motto: 'Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht' nahmen bundesweit 2000 Moschee-Gemeinden teil." (Quelle)
Es ist doch immer wieder dasselbe. Ich nenne das ja Pippi-Langstrumpf-Prinzip: "Ich mach mir dir Welt, widewide wie sie mir gefällt." Hauptsache es passt ins eigene Weltbild.
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Original geschrieben von xpop
Es ist mir wichtig zu zeigen wer den Großteil der Gewalt im Alltag ausübt. Und das sind ganz einfach Bürger mit Migrationshintergrund. [...] Das hat alles nix mit Rechts, Nazi, und was weiß ich zu tun, es ist einfach so.
"In Deutschland wohnhafte Ausländer sind unter Berücksichtung der sozialen Lage weniger kriminell: 'Die Beachtung des Faktors Schicht lässt den Schluss zu, dass die ausländischen Arbeitsmigranten erheblich gesetzestreuer sind als Deutsche in vergleichbarer Soziallage.' "
"Unter Berücksichtigung der methodischen Einschränkungen ist festzustellen, dass der einzige Teil der ausländischen Wohnbevölkerung, der tatsächlich unbestrittenermaßen eine höhere Neigung zu kriminellen Handlungen als die deutsche Vergleichsgruppe hat, im Bereich der Jugendkriminalität liegt [...] Begründet wird die Anfälligkeit junger männlicher Ausländer für kriminelle Verhaltensweisen im Allgemeinen mit Sprachproblemen, Problemen bei der Identitätsbildung und fehlenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt." (Im Umkehrschluss haben ansonsten prozentual auf den Anteil an der Bevölkerung gesehen die Deutschen die Nase vorn.)
(Quelle)
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Original geschrieben von lars85
[...] ich kann das rumgeheule von wegen immer Nazi etc nicht mehr hören
Schau Dir mal das frühe Parteiprogramm der NSDAP an. Damals forderte man die "Ausweisung aller nach 1914 eingewanderten Juden". Im Vergleich zu dem, was später tatsächlich kam, eine geradezu harmlose Forderung. Die Geschichte lehrt uns also, wie mit solchen augenscheinlich "demokratischen" und "gewaltlosen" Bewegungen umgegangen werden muss, sobald sie Ihre Ideologie religiös und/oder rassistisch begründen.
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Ich denke, da ist auch viel Psychologie im Spiel. Keine Zeitung würde bei einem Bericht über eine Straftat auf die Idee kommen zu schreiben: "Der Christ Martin S. hat am [...]" oder "Der Deutsche Christian G. versuchte [...]". Sobald es ein Türke oder ein Muslim ist, wird das allerdings immer explizit dazugeschrieben. So entsteht nunmal der Eindruck, den viele Menschen haben.
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Original geschrieben von FRANKFURT
Das sind einfach realitätsfremde Menschen, die vermutlich gar nicht in solchen Gegenden wohnen. Ich wundere mich auch immer wieder über solches Gutmenschentum.
Ich lebe seit Jahren in München, hier haben mehr als 30% der Menschen einen Migrationshintergrund - trotzdem gehört die Stadt zu den sichersten Städten Deutschlands mit der größten Wirtschaftskraft und wird regelmäßig zu einer der "most livable cities" der Welt ernannt. Wie kann das nur sein? 
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Felsen: Glaubst Du wirklich, irgendein klar denkender Menscher wäre nicht gegen fundamentalen Islamismus mit diesen Auswirkungen? Um dagegen zu sein, braucht man nicht auf die Straße zu gehen. Das ist zwar der Vorwand, den die Organisatoren von Pegida und co aufbringen, tatsächlich werden dort aber rechte Ressentiments bedient - von Xenophobie über Ausländerfeindlichkeit bis hin zu Rassismus ist dort alles vertreten.
Du scheinst auch ziemlich Vergesslich zu sein:
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[...] es ausschließlich Extremisten mit islamischen Hintergrund sind, die solche Terrorakte ausführen
Dein Ernst? Schonmal was vom Ku-Klux-Klan gehört? Oder vom Irlandkonflikt? Kennst Du die Army of God? Wikipedia führt eine eigene Kategorie für christliche Terrororganisationen. Ganz zu schweigen von den grässlichen Dingen, für die sich die Kirche in den letzten Jahrhunderten verantwortlich zeigen muss.