Beiträge von john-vogel

    Zitat

    Original geschrieben von telcafe
    Mich stört vielmehr die Formulierung und Absicht der Bundesnetzagentur, dass die Auktion erneut "in einem offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Verfahren" stattfinden soll. Ich sehe alleine in der Versteigerung bereits einen Akt der Diskriminierung.

    Hehe, die Sichtweise gefällt mir. :top: Prinzipiell dürfte es aber darauf hinauslaufen, dass es alle Marktteilnehmer geichermaßen trifft, und daher die "Diskriminierung" fair verteilt ist. ;)

    Mal sehen, das wird bestimmt spannend! Hier mal die zu versteigernden Frequenzen:



    Bei 700 MHz könnte ich mir vorstellen (bzw. hoffe ich), dass einigermaßen der Konsens herrscht, dass jeder Betreiber gleich viel kriegen sollte und daher dort nicht allzu hoch geboten werden muss, bis alle zufrieden sind.
    Mein Tipp: 10 MHz an jeden Betreiber.


    Bei 900 MHz ist die Konkurrenzsituation natürlich schon eine ganz andere. Hier wollen sicherlich alle drei ein gutes Stück von haben, doch für Telekom und Vodafone sind die 900 MHz nochmal ein Stückchen wichtiger.
    Mein Tipp: Telefónica holt sich 10 MHz (das wäre der Status quo o2+E-Plus) und Telekom/Vodafone streiten sich darum, wer der beiden 10 MHz und wer 15 MHz erhält. Möglich (aber vermutlich eher unwahrscheinlich) wäre allerdings auch, dass sich Telefónica mit "nur" 5 MHz zufrieden gibt.


    Auf die Frequenzen im Bereich um 1800 MHz ist Vodafone sehr scharf. Der Lobbyarbeit von Vodafone haben wir es (vermutlich) zu verdanken, dass es eine vorgezogene Frequenzvergabe gibt. Hier haben Telefónica 10MHz und die Telekom 15 MHz bereits aus der Auktion 2010, die hier nicht zur Disposition stehen.
    Mein Tipp: Hier ist es sehr schwierig zu sagen. Telefónica braucht 1800 MHz für sein(e) GSM-Netz(e), was für Telekom und Vodafone eher nicht gilt. Alle drei wollen zusätzlich LTE-Netze auf 1.800 MHz betreiben (oder tun das schon). Ich denke Telefónica kauft 20 MHz, Telekom 10 MHz und Vodafone 15 MHz. Dann hat Telefónica 30 MHz, Telekom 25 MHz und Vodafone 15 MHz. Möglicherweise holt sich Vodafone auch 20 MHz und Telefonica hat dann "nur" noch 25 MHz bzw. Telekom "nur" noch 20 MHz.


    EDIT:



    Basierend auf den obigen Mindestgeboten und meinen Tipps oben hier mal die Mindestkosten ohne 1.500 MHz jeweils mit dem pessimistischsten und dem optimistischsten Fall:


    Telefónica:
    700 MHz: 10 MHz, 900 MHz: 05 MHz, 1800 MHz: 15 MHz = 337,5 Mio. €
    700 MHz: 10 MHz, 900 MHz: 10 MHz, 1800 MHz: 20 MHz = 450 Mio. €


    Telekom:
    700 MHz: 10 MHz, 900 MHz: 10 MHz, 1800 MHz: 05 MHz = 337,5 Mio. €
    700 MHz: 10 MHz, 900 MHz: 15 MHz, 1800 MHz: 10 MHz = 450 Mio. €


    Vodafone:
    700 MHz: 10 MHz, 900 MHz: 10 MHz, 1800 MHz: 15 MHz = 412,5 Mio. €
    700 MHz: 10 MHz, 900 MHz: 15 MHz, 1800 MHz: 20 MHz = 525 Mio. €


    Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass das nur die Mindestgebote sind und die Kosten daher durchaus noch um ein gutes Stückchen steigen werden.

    Zitat

    Original geschrieben von sailing2capeside
    Martin Sauter lässt am Aldi-LTE kein gutes Haar aus: http://mobilesociety.typepad.c…epaid-lte-experience.html Sind natürlich Sachen, die 99% der Leute eh nicht merken.

    Verliert man bei E-Plus beim Wechsel 2G/3G <-> LTE tatsächlich seine IP-Adresse, so wie es der Autor in dem Artikel schreibt? Das wäre ja eher mäßig. Wie schaut es da bei 2G <-> 3G aus?

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    Original geschrieben von meisterroerig
    Hier mal Balsam für die Blauen Seele.
    http://www.ostsee-zeitung.de/R…ouristen-brauchen-Empfang

    Leider ist der Artikel nur mehr gegen Bezahlung verfügbar, aber im dort besagten Wald ist nun LTE von o2 verfügbar sein. :D Der in dem Artikel genannte Standort in Hinrichshagen wurde mit LTE aufgerüstet und ein zweiter in Gelbensande sollte bald folgen und dann einen anderen Teil des Waldes versorgen. :top:

    Prinzipiell finde ich das eine gute Idee! Hennings Funklochtreffen vor ein paar Monaten, bei dem auch ein paar TT-Nasen waren, hat mir gut gefallen. Erzgebirge ist von München aus leider nur mäßig zu erreichen, aber ich werde das mal im Hinterkopf behalten.

    Zitat

    Original geschrieben von DC01
    Wurde das schon gepostet hier?

    Ja ;)

    Zitat

    Original geschrieben von DC01
    4500 Jobs sollen eventuell wegfallen....dazu Auslagerung der IT nach Spanien ....

    Es sollen 1.600 Stellen bis 2018 wegfallen (woher der Spiegel die 4.500 hat weiß niemand). Bei dem Thema "Auslagerung der IT nach Spanien" geht es vermutlich um die Nutzung des neuen Rechenzentrums von Telefónica in Spanien (Alcalá Data Center).

    Zitat

    Original geschrieben von sailing2capeside
    Also wenn ich mir diesen Screenshot von einem chinesischen Filezilla aus der Münchner Zentrale anschaue, glaube ich sowieso kaum, dass hier aus der Technikabteilung noch einer mitliest... :p https://www.flickr.com/photos/…/in/set-72157637661943293

    Naja, das ist von einem der LTE-Carrier Aggregation-Tests. Da kannst Du Dir natürlich sicher sein, dass diverse Huawei-Mitarbeiter direkt involviert waren. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von sailing2capeside
    Oder arbeitet man bei der Telekom schon ebenso?

    Ich gehe davon aus, dass man auch bei der Telekom eng mit den Zulieferern zusammenarbeitet.

    Hehe, das nenne ich mal Hilfsbereitschaft. :D ;)


    Durch die Fusion von o2 und E-Plus wurden da natürlich die Karten jetzt neu gemischt - aber da das alles noch zu frisch ist, hat das effektiv noch keine Einfluss aufs Netz/auf die Kundenerfahrung. Zum 1.1.2016 wird ein Großteil der Frequenzen um 1.800 MHz neu versteigert, d.h. danach werden vermutlich alle drei Anbieter (Telekom, Vodafone, o2/E-Plus) Frequenzen in diesem Bereich halten. Bei 800 MHz und 2.600 MHz wird allerdings alles beim alten bleiben, sodass das fusionierte o2/E-Plus im 2.600 MHz Bereich einen leichten Vorteil (30 MHz statt 20 MHz) haben wird.