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Original geschrieben von fabius_ac
Ihr driftet hier schon wieder ab
[...]
Also bitte lagert die Diskussionen aus, ansonsten werde ich bspw. meine Erkenntnisse und die MLS-Karte nicht mehr hier offen teilen ... Was ist so schwer daran einen neuen Thread "Ideen zur Frequenzverteilung" zu eröffnen?
Naja, Frequenzausstattung hat im weitesten Sinne auch was mit Netzausbau zu tun. Ich denke da sollte man jetzt nicht allzu streng sein, solange es sich im Rahmen hält, sich nicht über mehrere Seiten erstreckt und halbwegs mit dem Thema zu tun hat.
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Original geschrieben von fabius_ac
Macht euch eines klar: bei der BNetzA arbeiten haufenweise Ings die wissen was sie tun (im Rahmen dessen, was die Politik so verzapft) - ansonsten wäre die 98%-Regel bspw. nicht aufgetaucht ...
Verteilung ist Marktsache und das ist auch soweit gut - der Staat kann aber gerne mit gut ans Glasfasernetz angebundene Standorten nachhelfen, wenn es wirklich irgendwo trotz der o.g. Regeln klemmt ....
Natürlich, aber das kann man ja auch anders gestalten als mit einer Versteigerung gegen Geld. Denn das entzieht dem Markt nunmal Geld, das man auch ins Netz investieren könnte. Bei der Frequenzauktion im Jahr 2015 hat jeder Netzbetreiber grob sein Jahresbudget für den Netzausbau ausgegeben - im Endeffekt "für Luft".
Nur mal so als Beispiel könnte ich mir z.B. eine Ausschreibung vorstellen, so wie man es im Eisenbahnverkehr macht. Die Netzbetreiber gehen in Ihren "Bewerbungen" konkrete Verpflichtungen ein und geben Einblick wie man diese realistisch erreichen möchte. Gleichzeitig muss es Sanktionierungswerkzeuge der Bundesnetzagentur geben und eine stetige Überwachung des Fortschritts. Das ganze muss jetzt nicht vollständig "kostenfrei" erfolgen, aber z.B. mit fixen Beträgen, die realistisch für alle sind.
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Also, hab gerade mal das Testabo von Bria abgeschlossen (7 Tage kostenlos). Es gibt die Option, dass Bria über einen SIP-Proxy von "CounterPath" dauerhaft mit Sipgate verbunden bleibt und dann per Push-Notification die Anrufe signalisiert. Ich schätze daher kommt die Umstellung auf ein Abo Modell (0,99€ pro Monat bzw. 10,49€ pro Jahr.).
Sowohl bei Satellite als auch bei Bria ist mir aufgefallen, dass diese Methode meistens, aber eben nicht immer funktioniert. Bei einigen Testanrufen ging sofort der Anrufbeantworter von sipgate ran. Immerhin bekommt man sofort eine Notification, man hätte einen Anruf verpasst.
Hat jemand Erfahrungen mit Groundwire (am besten mit sipgate) gemacht? Funktioniert das dort besser? Bin am überlegen, ob ich mir diese App kaufe, das wäre bei Nutzung von mehr als einem Jahr billiger als Bria im Abo.
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Original geschrieben von gaspode
Sehr verallgemeinernd. Mit Bria und dusnet habe ich diese Probleme nicht. Jemand erwähnte hier ja auch schon CallKit. Desweiteren ist bei mir der Energieverbrauch von satellite enorm während man telefoniert.
Benutzt Du die aktuelle Bria App, bei der man für das Abo zahlt? Hast Du Erfahrungen, wie gut das mit dem klassischen sipgate zusammenarbeitet?
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Original geschrieben von flamesoldier
Als ob die eine Maßnahme bewilligen würden, durch die man wesentlich weniger Einnahmen generieren könnte. So nähme man der Telekom ja die Möglichkeit, alle 12 Blöcke zu ersteigern und das ganze Geld durch Festnetz-Subventionen wieder reinzuholen :p
Ich sehe es halt schon kommen, dass die Telekom nicht mit einer gerechten Verteilung (jeder 20 MHz bzw. 4 Blöcke) zufrieden sein wird und dadurch den Preis hochtreiben wird - wie bei der letzter Auktion.
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Original geschrieben von flamesoldier
Das ist aber lediglich eine Zusammenfassung bestimmter Einwendungen von Firmen wie der Telekom, Vodafone, Telefónica, 1&1, Drillisch oder ähnlichen. Das ist keine Meinung der Bundesnetzagentur und auch kein Beschluss...
Mensch, ich dachte schon, die Bundesnetzagentur wäre zur Besinnung gekommen.. :mad:
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Also wenn es tatsächlich so ist, dass Satellite die Anrufe über den Apple Push-Notification-Dienst signalisiert, kann es eigentlich kaum einen höheren Akkuverbrauch geben.
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Original geschrieben von Anja Terchova
Der Wettbewerb hat in den letzten 6 Jahren LTE-Ausbau und auch davor beim UMTS-Ausbau nicht funktioniert. Genausowenig bei DSL.
Deshalb hilft es nichts auf den Wettbewerb zu setzen wenn es bedeutet das dann soviele Personen auf der Strecke bleiben.
Dem würde ich so zustimmen. Ich habe da mal Zahlen gesehen, dass sich in dünn besiedelten Gebieten nur der Sender des ersten Anbieters wirtschaftlich lohnt. Für jeden weiteren Netzbetreiber sind Ausbau und Betrieb unrentabel.
Aus meiner Sicht hätte man damals die Ausbauverpflichtungen für die 800er Frequenzen anders stricken müssen, indem man gesagt hätte, dass diese Gebiete von den Anbietern gemeinsam hätten ausgebaut werden sollen. Doch dazu hätte die Bundesnetzagentur ihre Bedenken bezüglich des Teilens von Infrastruktur ablegen müssen.
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Original geschrieben von carljiri
Stop stop: ich zahle in meinem magenta M: 3,33 pro GB + im stream on music u. Video max
Das bei o2 das aber in 90% mit lte cut off passiert ist das in einigen regionen nicht förderlich
Bei vodafone ist der preis pro gb zw 1,50 und 12€ (LTE tarife) nicht so pauschalisieren, nur weil etwas in der liste teuerer ist muss es in der Realität nicht so sein.
Ich zahle mit meinem Tarif nur 1€ pro GB.
(o2 Free 15 mit 50% Rabatt). Da das aber nur schlecht vergleichbar ist, habe ich natürlich die Listenpreise genommen.
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Original geschrieben von HNP
Rein rechnerisch ist das richtig. Aber im Preis abgebildet ist natürlich auch die Qualität des Netzes. Sicher gewährt Telefonica nicht 2/3 Abschlag, weil Robin Hood der Geschäftsführer ist. Eher wird es bei dem Preis einen Zusammenhang zur Qualität der eigenen Dienstleistung/Netz und dem dafür am Markt erzielbaren Preis geben. Wobei die Preisrelationen deines Beispieles ganz gut Platzierungen in diversen Tests spiegeln.
Genau so ist es und alles andere wäre auch verwunderlich. Es kommen aber natürlich noch andere Dinge dazu: TEF ist als Unternehmen z.B. deutlich schlanker und effizienter aufgestellt als z.B. die Telekom, in der noch viele Beamte sitzen und es gefühlt für jeden Handgriff einen eigenen Mitarbeiter gibt.
Hat natürlich auch alles seine Vor- und Nachteile.
Nungut, jetzt aber back to topic. 
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Original geschrieben von KleinerMarcel
Wo kommt eigentlich die Annahme her, das TEF günstig sei? Die normalen Netzbetreibertarife sind letztlich auch nicht günstig.
Also pro GB ist Telefonica schon mit Abstand der günstigste Anbieter:
Vodafone: 11,25€ pro GB (Red M)
Telekom: 11,24€ pro GB (Magenta M)
o2: 2,99€ pro GB (Free M)
Um es vergleichbar zu halten natürlich gerechnet mit dem verlinkten Listenpreis (ohne Aktionsvorteile oder -rabatte).
Und die unterschiedlichen Drosselgeschwindigkeiten sollte man natürlich auch nicht vergessen:
Telekom: 64 kBit/s DL, 16 kBit/s UL
Vodafone: 32 kBit/s DL+UL
o2: 1000 kBit/s DL+UL
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Original geschrieben von habehandy
NEIN!
Das bedeutet dass das inkludierte Volumen bei Telekom im Schnitt geringer ist. Wer nur 1GB Volumen hat kann auch bei 24/7 verfügbaren 500MBit nur 1GB + gedrosseltes Volumen im Monat verbrauchen.
Eine Telefonicakunde kann auch bei wackeligen 2Mbit LTE über 10GB/Monat verbrauchen wenn der Tarif es hergibt.
Am Ende des Tages transportiert das Mobilfunknetz von TEF dann aber immer noch mehr Daten als das der Telekom.
Und das ist das einzige was ich behauptet habe.
Was man da jetzt reininterpretiert ist jedermanns eigene Sache.