National Roaming

  • Alles NUR reine Spekulation


    Glaube ganz und garnicht das es in Deutschen Mobilfunk Handynetzten die von internationalen Gross Unternehmen geführt werden eine gratis/kostenfreie National Roaming Option irgendwann geben wird alles kalter Kaffee. 2018 sollten auch alle DSL Kunden deutschland weit 50 Mbit/s. gehen bei mir gehen 2018 "sauschnelle" 2Mbit/s. Zu Versprechen sage ich gerne hahahaha.......

  • Zitat

    Original geschrieben von jointadventure
    Industrie und Gemeinden *dürfen* aber kein 5G auf Frequenzen aufbauen, die den Netzbetreibern zugeteilt sind. Auch nicht auf Privatgelände. Von daher brauchen sich die gar keine Sorgen machen.

    Ich denke das 5G im 700 MHz und 3500 MHz Band wird auf jeden Fall exklusiv den Mobilfunkanbietern vorbehalten bleiben.


    Aber bei den Frequenzen ueber 5 GHz koennte ich mir schon vorstellen das man da eine gemischte Strategie faehrt:


    50% fuer Mobilfunkanbieter
    30% fuer andere Lizenznehmer (Industriebetrieber, Kommunen, Buergernetzvereine, Intressierte Privatpersonen)
    20% Public-Use (so wie WLAN)

  • Roaming vs. RAN-Sharing


    Ich persönlich würde an der Stelle des Regulators den MNOs bzw. Lizenzhaltern folgende Freiheiten ab sofort einräumen:


    - Für 2G: gemeinsame Nutzung im RAN-Sharing von für bis zu 100% der Sendeanlagenstandorte.
    So wäre der erste Schritt in Richtung eines einziges Netzes im Lande für die Grundversorgung, M2M, Roamer und ein paar Freaks. Das Netz soll dann bis mindestens 2025 laufen bzw. länger, falls der Betreiber dies wirtschaftlich findet.


    - Für 4G: RAN-Sharing von bis zu 5% der Sendeanlagenstandorte erlauben.
    Es ist nicht normal, wenn in der U-Bahn, auf den Bergspitzen bzw in dünn besiedelten Regionen mit schweren Landschaften jeder eine eigene Suppe kocht.
    Als Gegenleistung könnte man in zwei Jahren die Netzabdeckung von 99,9% der Fläche von allen Teilnehmern der Erleichterung verlangt werden.


    Für 3G: soll alles unverändert bleiben, da es in Richtung Abschalten geht. Je schneller desto besser. Sorry, Anja...


    RAN-Sharing anstatt Roaming, weil:
    - für den Otto-Verbraucher alles unverändert bleiben soll.
    - keinen Schaukeln zwischen den Netzen, was mit Verbindungverlust, Neuregistrierung und Akkulehrsaugen verbunden ist.


    Die Technischen Details können die Spezialisten von MNOs untereinander und ohne Aufsicht klären, was sie auch gerne tun würden.

  • So gesehen faende ich ein National Roaming komplett sinnlos.


    Bei 2G hat ja eh schon jeder Anbieter fuer sich >99% Netzabdeckung und die Luecken sind meist nur kleinere Indoorprobleme oder wirklich abseits der Zivilisation. Zudem bringt GSM Versorgung fuer die Smartphonenutzung ohnehin nicht viel. Ob man Kein Netz oder EDGE im Display hat macht defacto eh keinen nennenswerten Unterschied.


    Deshalb finde ich muesste beim Roaming schon auf 3G und 4G liegen. Und dann fuer mindestens 35% der Station, also quasi ueberall ausserhalb der Grossstaedte und Ballungsraeume.


    Vorallem glaub ich gibt es technisch garkeine gute Moeglichkeit nur einzelne Stationen dem Roaming freizugeben. Es ginge zwar vermutlich irgendwie, wuerde aber zu Abbruechen fuehren, und viel Signalisierungsaufwand bedeuten.


    Am einfachsten und stabilsten funktioniert National Roaming dann wenn man ganze LACs/TACs fuers Roaming freigibt. Also muesste man zwangslaeufig auch die ganzen Kreisstaedte und weitere Kleinstaedte die zwar eigentlich kein Roaming noetig haetten, aber wo man das Roaming im Umland braucht, ins Roaming rutschen.


    RAN-Sharing ist schwierig. Das ist eine Gute Sache fuer U-Bahnen, Flughafen, Stadien, Messezentren, etc. sich die Anbieter von vorn herein auf eine bestimmte Hardware einigen. Sonst wirds schwierig. Vorallem zum Beispiel mit LTE Stationen aus 2012/2013. Das ginge hoechstens bei neuen Stationen, und dann ist es wohl wegen einzelnen Station besser so zu kaufen, das man sie moeglichst einfach an die Nachbarstationen anbinden kann, und nicht wegen RAN-Sharing eine aufwendige Sonderloesung braucht.

  • Alles außerhalbb von Ballungsräumen würde meiner Meinung nach den Wettbewerb lahmlegen. Dan hätte Telefónica ja nun wirklich keine Grund mehr auszubauen. Die ganzen Quadrillionen-Gigabyte-O2-Free Nutzer müssten dann die anderen Netze stemmen. Welchen Wettbewerbsvorteil hätten denn dann Telekom und Vodafone noch mit ihren guten Netzen? Keinen.

    Apple iPhone 8


    Telekom MagentaMobil M Young
    Telekom MagentaZuhause M Young
    MagentaEins

  • Die Anbieter wuerden ja messen wieviel Traffic im Roaming anfaellt. Und wer mehr wesentlich Roaming-Traffic verursacht als er aufnimmt sollte dann eben Ausgleichszahlungen leisten muessen.


    Der Wettbewerb hat in den letzten 6 Jahren LTE-Ausbau und auch davor beim UMTS-Ausbau nicht funktioniert. Genausowenig bei DSL.


    Deshalb hilft es nichts auf den Wettbewerb zu setzen wenn es bedeutet das dann soviele Personen auf der Strecke bleiben.

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Der Wettbewerb hat in den letzten 6 Jahren LTE-Ausbau und auch davor beim UMTS-Ausbau nicht funktioniert. Genausowenig bei DSL.


    Deshalb hilft es nichts auf den Wettbewerb zu setzen wenn es bedeutet das dann soviele Personen auf der Strecke bleiben.

    Dem würde ich so zustimmen. Ich habe da mal Zahlen gesehen, dass sich in dünn besiedelten Gebieten nur der Sender des ersten Anbieters wirtschaftlich lohnt. Für jeden weiteren Netzbetreiber sind Ausbau und Betrieb unrentabel.


    Aus meiner Sicht hätte man damals die Ausbauverpflichtungen für die 800er Frequenzen anders stricken müssen, indem man gesagt hätte, dass diese Gebiete von den Anbietern gemeinsam hätten ausgebaut werden sollen. Doch dazu hätte die Bundesnetzagentur ihre Bedenken bezüglich des Teilens von Infrastruktur ablegen müssen.

    iPhone 15 Pro im o2 Netz

  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    Dem würde ich so zustimmen. Ich habe da mal Zahlen gesehen, dass sich in dünn besiedelten Gebieten nur der Sender des ersten Anbieters wirtschaftlich lohnt. Für jeden weiteren Netzbetreiber sind Ausbau und Betrieb unrentabel.


    Aus meiner Sicht hätte man damals die Ausbauverpflichtungen für die 800er Frequenzen anders stricken müssen, indem man gesagt hätte, dass diese Gebiete von den Anbietern gemeinsam hätten ausgebaut werden sollen. Doch dazu hätte die Bundesnetzagentur ihre Bedenken bezüglich des Teilens von Infrastruktur ablegen müssen.


    Ich frage mich immer, warum sich ein Netzausbau in Deutschland nicht lohnen soll, während in Österreich jedes 300 Einwohner Dorf im einsamsten Tal von zwei Netzbetreibern 2G+4G und von 3AT sogar 2G+3G+L18/21 bekommt. Von massiven Subventionen ist mir nichts bekannt und auch die Preise in Österreich sind jetzt nicht um entsprechende Größenordnungen höher als hierzulande, dass sich das so viel mehr lohnen würde. Wo ist also mein Denkfehler?

  • Re: Roaming vs. RAN-Sharing


    Zitat

    Original geschrieben von OlSter
    - Für 4G: RAN-Sharing von bis zu 5% der Sendeanlagenstandorte erlauben.
    Es ist nicht normal, wenn in der U-Bahn, auf den Bergspitzen bzw in dünn besiedelten Regionen mit schweren Landschaften jeder eine eigene Suppe kocht.
    Als Gegenleistung könnte man in zwei Jahren die Netzabdeckung von 99,9% der Fläche von allen Teilnehmern der Erleichterung verlangt werden.


    Das wird in der Praxis nicht funktionieren.


    Telefonica wird dann z.B. an diesem System gar nicht teilnehmen, da sie bestimmt nicht 99,9 % ausbauen wollen und können.


    Auch 4G ist ja mal angetreten, in der Fläche vorrangig auszubauen. Irgendwelche Mindeststandards wurden sicher eingehalten aber der Zweck wurde ja eher rudimntär umgesetzt.


    Eine andere Möglichkeit wäre, wenn Linzenzzahlungen für Frequenzen erhoben werden aber erst zur Zahlung fällig sind, wenn bis zu einem Stichtag nicht ein bestimmter Ausbaustand erreicht ist.
    Dieser Ausbaustand müsste sich an der Realität in der Fläche orientieren.
    Das ständige Wechseln 2G/3G/4G in der Fläche sollte also Ausnhame und nicht Regel sein.


    VG

  • Zitat

    Original geschrieben von flamesoldier
    Ich frage mich immer, warum sich ein Netzausbau in Deutschland nicht lohnen soll, während in Österreich jedes 300 Einwohner Dorf im einsamsten Tal von zwei Netzbetreibern 2G+4G und von 3AT sogar 2G+3G+L18/21 bekommt. Von massiven Subventionen ist mir nichts bekannt und auch die Preise in Österreich sind jetzt nicht um entsprechende Größenordnungen höher als hierzulande, dass sich das so viel mehr lohnen würde. Wo ist also mein Denkfehler?


    Die Roaming-Einnahmen prozentual sind in AT/CH im Vergleich zu D viel viel höher. Um die Wahrscheinlichkeit vom Kunden X ein paar Schillings zu kassieren muss die Netzabdeckung gewährleistet werden. Es ist gar nicht gut, wenn das Handy eines Roamers das Netz wechselt) Steering wäre auch hilflos, wenn das Netz nicht vorhanden ist.


    Und, vielleicht, die (teilweise) pathologische Neigung zum Allesrationalisieren ist dort nicht so stark ausgeprägt

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