Beiträge von iStephan

    Hallo rmol, was mich wirklich wundert: sogar die Uni Düsseldorf hat zugunsten von Frau Schavan in die Abwägung aufgenommen, dass das ihr einziger Studienabschluss (Berufsabschluss) sei, nämlich die Promotion. Es gab damals die "Direktpromotion".


    Aber: war das nicht ihre eigene freie Entscheidung, als Turbostudentin nach dem Minimax-Prinzip eine Anstrengungsstufe auszulassen und gleich mehr Prestige mit dem Dr. zu erzielen als zunächst eine solide Magisterarbeit in "mühevollster Kleinarbeit" (Zitat Gutti) anzufertigen?


    So dass es auch eigentlich ihr Risiko war, wenn sie nach Entzug des Dr. deutlich tiefer auf der akademischen Rangliste sich wiederfindet?


    So wie ja auch Überflieger-Schüler, die sich von der 5. in die 7.Klasse versetzen lassen und somit eine Klasse überspringen, bei Mißerfolg in manchen Bundesländern "sitzenbleiben" können?
    Wenn man das auch noch zu ihren (Schavans) Gunsten wertet wäre das nicht nur eine Art nachträglicher Freischuß. Dieses Risiko dann im Entzugsfall ohne Abschluss dazustehen, ähnelt etwas dem Risiko gewisser Banken .. die hinterher ihr Risiko nicht tragen wollen... :rolleyes:

    Handyfan96, deine Ironie hast du hier am falschen Ende versch(w)endet - so wie Guttenberg zeitweilig der oberste Dienstherr sämtlicher Studenten und Professoren an den Bundeswehr-Universitäten und als solcher untragbar war, so ist nun Frau "Dr." Schavan oberste Aufseherin über unser Bildungswesen.


    Wie will so jemand glaubwürdig Qualitätsstandards im deutschen Bildungswesen durchsetzen, der / die beim eigenen Berufsabschluss so unredlich vorging?


    Die deutsche Sprache kennt für beide Situationen das schöne Sprachbild "den Bock zum Gärtner machen". (Wiktionary)
    Und damit ist nichts darüber ausgesagt, dass ein Hauptschüler nicht auch ein Ministeramt bekleiden kann - es geht eher darum, ob ausgerechnet Felix und Felicitas Krull so ein Amt kriegen müssen!?!


    EDIT: Okay, jetzt finde ich mich wieder zurecht :-)

    nur weil Guttenberg alle Maßstäbe gesprengt hat, heisst das ja nicht, dass seitdem für Ottilie Normalplagiatorin Narrenfreiheit herrscht ;-)


    Wenn man sich auf kreuzritterplagdoku umsieht, dann kann man sich des Eindrucks nur schwer erwehren dass Frau Schavan auch "zwischen" den Zitaten - gekennzeichnete oder ungekennzeichnete - sich so eng an andere Texte angelehnt hat, dass die eigene geistige Leistung gelinde gesagt, stark in den Hintergrund tritt.


    Auch wenn es keine 90% flächendeckende Collage sein mag, inhaltlich ist anscheinend viel mehr übernommen, als die einzelnen Plagiatsstellen (immerhin ~ 20%) bei jeweils isolierter Betrachtung, jeweils für sich, nahezulegen scheinen.


    Zitat

    Original geschrieben von digi1
    Nicht falsch verstehen, man soll es ihr ruhig aberkennen, wenn die Arbeit nicht in Ordnung ist, (..)


    Das ist ja nun geschehen. Wäre es nicht geschehen, hätte man den Wissenschaftsstandort Deutschland gleich zusperren können. Diese Aussagen wie "Flüchtigkeitsfehler" und "damals hat man es mit korrektem Zitieren in der Erziehungswissenschaft nicht so genau genommen" sind nicht nur widerlegt, sondern waren ganz ganz schlechter Stil.


    Edit: Sorry für Offtopic übrigens - gibt es schon einen Schavan-Thread? :p Finde es schade dass wir Plagiatsthemen immer noch im Guttenberg-Thread diskutieren müssen :p

    Die Uni Düsseldorf hat Rückgrat bewiesen und sich von der geballten Lobby der Wissenschaftsfunktionäre, die ihre eigenen Maßstäbe (Fussnote*)zu verbiegen bereit waren, nicht einschüchtern lassen.


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    Fussnote: Maßstäbe, die sie eben erst an KT von und zu Guttenberg geschärft hatten.
    rmol: Aber hallo! Gerade danach was du vermutest, sieht es ganz stark aus.

    Abi99
    habe deine verlinkten Tipps tlw. nachvollzogen, vielen Dank!
    Den Tipp, im Telekom-Shop mal nach Paketen "ganz hinten" nachzufragen bzw. bei Saturn/media markt, werde ich nachher mal ausprobieren. Insbesondere das Callya-Paket wäre natürlich sehr interessant, wenn die Entsperrungszeit schon fast abgelaufen ist.


    sogar:
    Habe mir das Nokia 6303 angesehen; von den Eigenschaften her würde es sogar ziemlich gut passen - lediglich das Preis-Leistungsverhältnis eines Gebrauchtgeräts ist für mich schwer abzuschätzen und am Ende hat man ein abgenudeltes abgeschabtes fettiges Gerät das nur bedingt Freude macht und den gesteckten Preisrahmen dennoch gesprengt hat.


    Lithium:
    ich fürchte, dein Tipp schrammt doch haarscharf an der Fragestellung vorbei.... ich wollte zunächst wissen ob es etwas besseres als das SGH C 260 für ~ 16 Euro gibt; sodann, ob sinnvolle Lückenfüller in der Preislücke 22 bis 65 Euro zu haben sind; Abi99 hat sich in seinem verlinkten Beitrag redlich angestrengt da was zu finden.
    Mit deinem Tipp jetzt 63,50 Euro (das sind nur 1,50 weniger als die erwähnten 65) für ein Asha 205 auszugeben kann ich mich nicht so recht anfreunden, wenngleich du meine Präferenz hinsichtlich Tastatur treffend aufgegriffen hast ... im Gegensatz zum Asha 203 das einen Touchscreen hat :confused: und im übrigen auch zu teuer für den gesetzten Zweck ist.

    Schlimm wäre hauptsächlich, wenn das wieder in kapitalismus-typische Entweder-Oder, Alles-oder-Nichts Lösungen münden würde.
    Also bis jetzt "Immer" beiliegendes Netzteil, zukünftig "gar nie", egal auf welchem Vertriebskanal.


    An sich habe ich nichts dagegen, wenn gewisse Handhabungen überdacht werden.
    Man könnte ja alternativ von einem "Zwangsnetzteil" (zwangsweise mitzubezahlen) reden, in Anlehnung an die beliebten "o2-Zwangs-Threads" (z.b. Zwangs-Tarif-Umstellung für Genion; Zwangs-Euro-Tarifaufrundung u.ä.)
    Im Sinne der Normung von Anschluss-Steckern , Akkus, Headset-Schnittstellen etc. KÖNNTE das einen Fortschritt bringen.


    Allein, ich traue dem Braten nicht. Weil die große Tendenz in der Neo-Betriebswirtschaft geht auch dahin, den Kunden das scheue Reh möglichst rasch möglichst fest in Bande zu schlagen, wirtschaftlich zu knebeln und dann mit Mondpreisen soweit durchsetzbar auszuplündern. Und dazu werden eben einerseits Produktdifferenzierungen genutzt; so ähnlich wie individuelle Bierflaschen bei den Brauereien.


    o2 ist in meiner Wahrnehmung keine Handyverkaufsfirma, nicht in erster Linie. Ich habe gar nichts dagegen, mit meinen Minutenpreisen NICHT anderer Leute Handy zu subventionieren (diese MyHandy-Mietmodelle finde ich viel besser als die 24Monatsverträge mit "versteckter" Subventionierung) und ebensowenig möchte ich mit meinen Minutenpreisen Ladegeräte subventionieren die niemand braucht.


    Aber, sind die wirklich unnötig? Das ist noch nicht bewiesen finde ich.


    Wenn sich die Mobilfunkfirmen zusammentun und keine Handys mehr mit Ladegerät verkaufen wollen, sind sie frei das zu tun.
    Solange es anderen Vertriebskanälen - Einzelhandel, Fachmärkte usw. - weiterhin freigestellt ist, Handypakete im Bundle mit Ladegerät zu verkaufen!.
    (Vergleich PC-Prozessoren, wo es mal eingeführt wurde je nach Verkaufskanal "Boxed" versus "Bulk"-Ware mit /ohne Qualitätskühler anzubieten. Also Wahlmöglichkeit für den Konsumenten!)


    Verdächtig, höchst verdächtig ist aber , wenn Mobilfunker sich zu einem informellen Kartell zusammenraufen (zu müssen glauben)! Und genau dann ist die Gefahr sehr groß, dass eben nur noch Ladegerät-lose Pakete erhältlich sein werden, auch in den Netzbetreiber-unabhängigen Märkten. Und dann ist der Endverbraucher der Gelackmeierte.
    Man darf auch nicht nur an die im Leben etablierten Verbraucher mittleren Alters denken; für nachwachsende Generation bedeutet das Ladegerät wieder ein Trumm mehr "Einstiegskapital" das aufgewendet werden muss um Schritt halten zu können.
    [spekulation an]
    Und schliesslich ist die Verknappung von Ladegeräten mit dem Ziel, pro Person nur noch ein Ladegerät wirtschaftlich "zuzuteilen", mittelbar auch geeignet, den Leuten den Mehrfachbesitz von Handys zu verleiden. Also Schluss mit Rosinenpickerei a la "Interntarif mit Handy A, günstiger Externtarif mit Handy B" - das wird die Mobilfunkanbieter freuen, wenn der Konsument hier in seiner Freiheit der Wahl "etwas" eingeschränkt wird - dann kann man die Interntarife ganz streichen (auch wieder per Memorandum of understanding?) und der ganze Markt besteht nur noch aus Tarif-Einheits-Suppe.
    [/spekulation]