Beiträge von iStephan

    ich habe neulich, d.h. vor ca. 2 Wochen, in einer DM-Filiale das Feature getestet, und zwar mit meiner Netbank-Debitkarte. (Eine Girocard ist auch nur ein Unterfall der Kategorie Debitkarte.)
    Wenn ich mich richtig erinnere, war sogar die Filialleiterin an der Kasse.


    Das Kassensystem hat Fehlermeldungen in ausreichender Zahl ausgespuckt, so dass man sich mit etwas Mühe und Fantasie zusammenreimen konnte, dass Kunden mit Mastercard Debit leider von der Abhebemöglichkeit ausgeschlossen sind. :rolleyes:
    Jedenfalls haben wir in der "Nachbesprechung" uns darauf geeinigt, dass es daran lag. ;)
    Diese wenig kundenfreundliche und kaum nachvollziehbare Einschränkung auf "Nur-Girocard" wurde imho auch nirgends ausdrücklich kommuniziert. Im Gegenteil, die Aushänge und Handzettel ließen allesamt eine "Liberale" Handhabung vermuten. :confused:


    Mit einer Girocard einer Großbank (z.b. CashGroup) hätte es also funktioniert. Wer ohnehin an > 9000 Automaten entgeltfrei abheben kann, bekommt somit noch unzählige weitere kostenlose Abhebemöglichkeiten "nachgeschmissen", und wer - z.b. - bei einer kleinen Schmalspur-Magermilchbank ist
    - die nur Debitkarten ausserhalb des Girocard-Systems herausgibt,
    - die nur einem kleinen Cashpool angeschlossen ist
    - oder gar keinem Verbund angehört
    guckt in die Röhre.
    Wie mag es wohl Kunden der Ziraat-Bank ergehen?

    Warum musst du darauf hinweisen?


    Nicht nur er! Auch ich! :D
    Gegen zu niedrige Preise verhängt ein Präsident schonmal Strafzölle!
    Aber was kann man gegen zu hohe Preise tun?
    Die Konsumenten haben in einer Marktwirtschaft bei beschränktem Wettbewerb (Monopolartige Strukturen bei nur noch 3 Netzbetreibern! Monopolkommission hat gewarnt) eine gegenseitig erhöhte Verantwortung, überhöhte Preise abzuwehren und diese nicht durch Nachfrage auch noch zu belohnen.
    Ein Instrument dabei kann auch "soziale Kontrolle" in einem Forum sein, um Anbieter auf ihre Verantwortung für faire Preis-Setzung hinzuweisen und so Mondpreise abzuwenden. Eventuell verbunden mit Kaufzurückhaltung.
    Das habe ich aus herbert1960' Posting herausgelesen :)
    Von daher ist es sehr gut, dass man aktuell auf entsprechende Threads antworten kann :top:

    Was die Forensoftware angeht, kann ich sowohl mit dem bisherigen Zustand als auch mit dem neuen leben.
    Das Telefon-Treff-Forum ist ein Stück stilbildendes "gewachsenes Internet" - und obendrein wirklich gratis nutzbar. Man bezahlt nicht einmal mit seinen Daten wie z.b. bei Facebook (?).
    Bei Sachen die so gratis sind, ist meine Haltung die:
    "einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul." - "Einem geschenkten Barsch schaut man nicht ... .... ...". ;)
    Edit: Im Profil gibt es (neue) Einstellungen -> Profil -> Privatsphäre.
    Sind bei euch auch die (meisten) Einstellungen als "Für alle sichtbar" voreingestellt?


    Was ist der Unterschied zwischen "Abonnenten" und "Benutzer" in diesem Zusammenhang? :confused:

    Danke für das Update. :-)
    Der Whysiwig-Editor ist ohne Zweifel ein spürbarer Fortschritt.


    Anmerkung zu dem Facebook-Share-Button:
    Manche User, so auch meinereiner, entscheidet sich bewusst für die Teilnahme an einem Forum aus dem "klassischen" Internet.
    (Für manche aus der neueren Generation ist ja Facebook ein Synonym für Internet geworden; diese können sich gar nicht vorstellen dass es noch etwas ausserhalb von Facebook gibt.) Wenn man aber nicht an der Eigenständigkeit und dem Eigenwert des übrigen Internet festhält, diese gegen Vereinnahmung durch Monopolisten verteidigt und wertschätzt, ist es nicht mehr weit her damit.


    Wenn es hier nun bei ausnahmslos jedem Posting einen Direktlink zu Facebook gibt, ist das eine Art netzpolitische Selbstauslieferung dieses Forums.
    Auf Facebook kann es damit den Aufbau einer datenmäßigen Parallelstruktur ermöglichen, die über kurz oder lang auch dieses Forum hier komplett aufsaugen und als leere Hülle zurücklassen wird.


    Es ist also eine Art von Daten-Masochismus, zu Facebook zu verlinken. Es ist kein Grund vorstellbar warum man das machen sollte (Ausser, weil es hip und modern aussieht. "Aussehen" ist aber nicht dasselbe wie "sein".)


    Auf dringliche Anregung von Datenschützern war übrigens der anfänglich auf anderen Web-Seiten kritiklos integrierte Like-Button (der jeden Seitenaufruf sofort an Facebook weitergemeldet hat, selbst wenn User definitiv keine Facebook-Teilnehmer waren! die sich dann wunderten dass Facebook so was wie Schattenprofile o.ä. anlegen konnte ) so modifziert worden, dass das bloße Laden der Seite noch nicht den Facebook-Server involviert hat, sondern dieser mit Javascript erst aktiviert werden musste, also eine zusaetzliche informierte bewusste Entscheidung des Benutzers erforderte. (Zweischritt-Aktivierung).


    Ich weiss nicht ob das hier auch so ist? Es ist ein Share-Button.
    Trotzdem wäre es zu kurz gedacht, hier massenhaft mit der Gießkanne Links zu Facebook zu streuen. Ähnliches gilt für Tweet. Es hat nämlich (auch) zur Folge, dass jeder Suchvorgang auf Telefon-Treff.de via Google für jede TT-Forenseite x Links (X ~ 20) zu Facebook erzeugt bzw. enthält bzw. Google zuspielt. Dadurch wird die Relevanzstruktur im offenen Internet immer "Facebook-lastiger."


    Ich bittte darum, diese Gimmicks nochmal sehr kritisch zu überprüfen und diese Share-Buttons mit dem Eigeninteresse eines unabhängigen netzneutralen Internet abzugleichen!
    Danke.

    Aussergewöhnliche Luftfeuchte-Anomalie am Dienstag bevorstehend ..


    du solltest recht behalten. Heute schien es ganz erträglich, trotz vormittags -3 Grad.


    In der Vorschau zeichnet sich am Dienstag ein anderes - für mich seltenes und ungewöhnliches - Natur-Phänomen ab:


    Die eingeflossene arktische Kaltluft, die ohnehin sehr trocken ist, wird von der Mittagssonne aufgeheizt. Über der Schneedecke findet zunächst kaum Feuchtigkeits-Zufuhr durch Verdunstung statt.


    Der Taupunkt in der Mittagssonne rauscht auf -18 Grad herunter, bei Mittags-Temperaturen knapp über Null Grad (ca. 1.4 Grad, ansteigend).


    :confused::confused: :o :cool:


    Die Folge wird wohl eine extrem trockene Aussenluft im Freien sein, geradezu rabiat trocken: sie wird im Schnellgang auf unter 20 % womöglich sinken.
    menschliches Wohlbefinden braucht normal so 40 - 55 Prozent relative Luft-Feuchtigkeit.



    Bin gespannt , ob sich das irgendwie bemerkbar macht:


    - aufstehende Haare / "Elektrizität" in der Luft
    - staubtrockenes oder verstopftes Gefühl in der Nase
    - quietschende Türen
    - Obst das plötzlich aufbricht / platzt
    - Schnittblumen die in Windeseile verwelken (?)
    - Lippen die im Nu rissig und spröde werden
    - Augen die brennen oder sich rauh und müde anfühlen



    oder dergleichen...?

    Ja, ein Zug für bis zu 1000 Fahrgäste braucht einen Lokführer und muss ab und an betankt werden.


    Aber: ein Verkehrsbetrieb hat nun mal die Daseinsbestimmung & den Zweck, Verkehr zu leisten.


    Und nicht die Verkehrsmittel zu "schonen". :confused: :gpaul:


    Deswegen gehen deine Argumente leider völlig an der Sache vorbei.
    Man lässt doch gerne die Züge auf der Strecke bewegen weil es einen Sinn ergibt!


    Die Kosten für den Fahrdienst, den Treibstoff, den Strom sind Investitionen in das öffentliche Gut "Öffentlicher Verkehr", sie ersetzen CO2, ersparen Unfälle im Straßenverkehr, kurbeln die Wirtschaft an, indem die Arbeiter an ihren passenden Arbeitsplatz kommen (Allokation) und und und...! Das isoliert als Kosten abzuqualifizieren und auch noch dagegenzuhalten, man soll die Busse/Bahnen/Fahrzeuge besser in der Scheune stehenlassen um zu "sparen", ist absurd!


    Ich vermute du schreibst das nur um mich aus der Reserve zu locken ;) :p



    Im übrigen, frag mal Lokführer, Busfahrer und Straßenbahnfahrer (meinetwegen auch Krankenschwestern und Pfleger) was sie bei Schichtdienst von Geteilten Schichten halten. Das ist nämlich für nicht wenige die zwangsläufige Folge einer derart zerpflückten Fahrplan-Masse mit Einrückfahrten zwischen Vormittag und Nachmittag.


    Morgens von 5 bis 8 Uhr von zuhause zum Dienst anrücken und am Nachmittag von 15 bis 18 Uhr ein zweites Mal zur Arbeit fahren.


    Täglich 13 Stunden mit dem Dienst befasst sein, aber nur 6 Stunden bezahlt bekommen :flop:
    Mit der Riesen Pause mittendrin, die meist nicht bezahlt wird, kann man nicht gerade in Urlaub fahren....
    Geteilte Dienste sind nicht sehr beliebt.


    Und die womöglich 7 Stunden dazwischen nichts vernünftiges zuhause anfangen können, weil die Anfahrtswege alles auffressen... (Schaukelschicht!) Von den arbeitsmedizinischen Auswirkungen abgesehen.


    Edit: Für Wartung etc. ist es auch durchaus möglich (und bei der DB üblich) spät nachts oder am frühen Morgen den Zug vorzubereiten. Das muss man nicht dann machen, wenn ganztägig am hellichten Tag die Leute sehnsüchtig auf ihr Verkehrsmittel warten (und sich anderenfalls die Beine in den Bauch stehen.) Für eine Ausdünnung des Takts von 10 auf 20 Minuten über viele Stunden hinweg ist das natürlich kein Grund.


    Zug-Toiletten leeren macht man sinnvollerweise nicht dann wenn (angeblich) weniger Leute mitfahren könnten, sondern wenn niemand mitfahren könnte.


    Und zum Verschleiß- und Reparatur-Thema: Die Abschreibung für Abnutzung bzw. die vermehrte Abnutzung lässt sich grob in 2 Hälften zu je 50 % teilen: nutzungabhängige und nutzungunabhängige. Der Zug altert auch durchs bloße Rumstehen; die Abgasanlage versottet, das Öl in den Lagern verklumpt, der Stahl rostet usw. Durch das Einrücken sparst du diesen Teil diese 50 % nicht. Aber den Fahrgastnutzen, die Fahrgeldeinnahmen in dieser Zeit reduzierst du um garantierte 100% auf Null :rolleyes: ;)

    Die Vorstellung ausgerechnet ein Eisenbahn-Zug (Personenzug) und nicht etwa der Straßenverkehr könnte irgendwie die Nachtruhe stören, ist irgendwie "strange".


    Autolärm ist, wie der Name schon sagt, atonal, hohl, schrill, laut, aufdringlich, unpassend dazwischenfahrend, beunruhigend, schlafstörend, schmutzige Schallteppiche erzeugend, unregelmäßig (arrhythmisch) und dissonant. :eek:


    Eisenbahn-Klänge sind klangvoll, volltönend, metallisch, sanft, rhythmisch, regelmäßig, taktvoll, langsam anschwellend und von ferne verklingend, geordnet, beruhigend und wohltuend. :)



    Aber natürlich, wenn die Menschen nichts von diesem Zug haben weil sie keine Chance haben ihn zu nutzen (weil er dem Gemeinwohl entzogen wurde bzw. nie vor Ort hält) wandelt das die Wahrnehmung.


    Zitat

    Und ein total abgelegener Bahnhof macht keinen Sinn.

    Zustimmung!

    Nachtrag polli ausnahmsweise nicht als Edit ;-)


    Ganz grundsätzlich:
    eine gesamthaft bessere Auslastung - nur diese zählt wirtschaftlich - bekommt man nicht dadurch hin, dass man volle Züge oder Busse noch voller macht,


    sondern nur dadurch, dass man die Gründe der schlechten Akzeptanz genauer untersucht und abstellt, und indem man zu den Zeiten und auf den Relationen und Streckenabschnitten, wo Plätze leer sind, Fahrgäste hinzugewinnt. Das sollte eigentlich einleuchten. :p



    Dass von Grafrath über Türkenfeld nach Geltendorf stadtauswärts so wenige Leute zusteigen (aber von München bis dorthin i.a. viel mehr aussteigen) ist ja nicht vom Himmel gefallen. Es hat damit zu tun, dass Geltendorf eine sog. Endhaltestelle ist und der Verkehrsbetrieb den Leuten keine hinreichend attraktiven Angebote zur Weiterreise macht. Es gäbe zwar Ziele Richtung Allgäu und Augsburg, aber der Takt bricht ein und es kommt zu Wartezeiten. Die machen die Fahrten in diesem Ast nicht sehr attraktiv. Daher wäre zu prüfen, wie man netzweit einen möglichst gleichbleibenden Takt und das unabhängig von der Himmelsrichtung oder irgendwelchen "Zentren" anbietet, und dass es stets Möglichkeiten zur Weiterreise gibt. Nicht einfach die Leute schon an der 2. Haltestelle nach dem Einstieg wieder "auskippen" ohne weitere Ziele.