Beiträge von iStephan

    Szene mit: Zimmer aus Haus rausgerissen und auf die Straße geworfen? (Humoristisch)


    Hallo,


    ich weiss nicht ob ich hier richtig bin...


    Es geht um einen Sketch, bei dem ein Zimmer oder ganze eine Wohnung "am Stück" also komplett mit allem drum & dran aus einem Hochhaus rausgerissen und auf die Straße runtergeschmissen wird!


    Am Ende stehen die Möbel alle unten und die Gardinen wehen im Wind, und die Kamera fährt an dem Hochhaus rauf, wo ein großes Loch in dem Haus klafft, wo früher die Wohnung "drinsteckte".


    Selbstredend ist das in der Realität nicht möglich, woraus der Sketch seinen Witz bezieht.


    Ich hätte das intuitiv den Monty Pythons zugeschrieben, aber ich kann mich täuschen.


    Auf Anhieb finde ich mit Google immer nur die Buzz Aldrin Show von Monty Python, wo aber das Zimmer von Anfang an auf der Straße angesiedelt ist; das ist es leider nicht.


    Ebenso kann ich Loriot fast schon ausschließen.


    Weiss jemand wer diesen Sketch gedreht hat, in welchem Film das vorkommt?


    vielen Dank für sachdienliche Hinweise :-)

    Laß es mich mit einem umformulierten Zitat des Komponisten Max Reger sagen, der, nachdem ihn die Zeitung verrissen hatte, an diese schrieb:


    Zitat

    Ich sitze hier im kleinsten Raum meines Hauses und lese ihre Kritik. betrachte die Congstar-SIM-Karte. Noch habe ich sie vor mir. Bald werde ich sie hinter mir haben.


    :p :D

    Zitat

    Das Start-up betreibt eine Art virtuelles Call Center, welches sich dank vieler freiberuflicher Agenten flexibel auf das Anrufvolumen seiner Kunden einstellen kann. „Unser Agentenpool besteht aus hochqualifizierten Experten, die ständig in ihren Vertriebsfähigkeiten trainiert werden“, sagt Mitgründer Ansink. “Mit flexiblen Arbeitszeiten, dem heimischen Arbeitsumfeld und einer angemessenen Vergütung können wir besser gebildete Agenten gewinnen, die sich besonders loyal gegenüber diesem Modell zeigen.


    Unsere Nachrichten haben sich überschnitten, phonefux.... dein Zitat zeigt ja überdeutlich wo der Hase langläuft:


    Freiberuflich = minimale soziale Absicherung, an der Grenze zu Scheinselbständigkeit und / oder Strukturvertrieb;


    ständig ... in Vertriebsfähigkeiten trainiert:
    solche Callcenter - Agenten sind mir die liebsten, die mich ungefragt zuschütten mit Verkaufsgequassel statt Service und Zuhören :rolleyes:


    flexible Arbeitszeiten und heimisches Arbeitsumfeld: aha, vielleicht ledige Mütter mit z.b. 4 schreienden Bälgern am Arm die nebenbei das Essen kochen und dabei drauf warten, ein bisschen was dazuzuverdienen? wenn dann der Discounter eine Sonderaktion macht und die Mutti 20 Stunden am Telefon hängt, wird der nachwuchs halt nur 1x täglich statt 10x täglich gewickelt... :rolleyes:


    "die sich besonders loyal gegenüber diesem Modell zeigen":
    Man kann das natürlich beliebig euphemistisch schönfärben.
    klar dass solche durch ihr Lebensschicksal hochmotivierten Agenten nicht weglaufen können, aber auch dem Risiko dass eben gerade keiner anruft nichts entgegensetzen können.

    Was bedeutet eigentlich der "weltweit skalierbare Agentenpool" mit dem expertcloud stolz Reklame macht, in der Praxis für die Callcenter-Agenten und ihren Übermüdungsfaktor?


    Der Vorteil für die Unternehmen ist wohl, dass sie bedarfsabhängig z.b. bei Sonderaktionen riesige Mengen Arbeitsleistung , vielleicht 20 Stunden pro Tag, bereitgestellt bekommen, bei Flaute dagegen nix zahlen müssen.


    Bei privaten Postzustelldiensten (Post-Konkurrenz, ein Unternehmen das m.W. insolvent wurde) sah ein ähnliches Vergütungsprinzip vor, dass es überhaupt keinen Stundenlohn mehr sondern nur pro ausgetragenen Brief ein paar kümmerliche Cent Lohn gab; an manchen Tagen waren 1000 Briefe auszutragen , an anderen dagegen nur 50. Dies bedeutet vermutlich "fast völlige Überwälzung des unternehmerischen Risikos auf die Angestellten" und "Abschied von jeder Planbarkeit des eigenen Lebens , der Freizeit, der Verlässlichkeit des Einkommens und Konsums."


    Mit dem Problem der Reduktion von Spitzenlast kann man sachlogisch - ingenieursmäßig umgehen, oder aber mit Sportabitur-BWL-Methoden es dahin verschieben wo es nicht hingehört.

    Verschwundene Briefe?


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Hallo,


    Hallo Henning! Willkommen in deinem Bureaux :-)


    Zitat

    sind verschwundene Briefe ein typisches Simyo-Problem?


    Das kann man nur abklären indem man es zunächst anspricht. ;)


    Zitat


    Wenn insgesamt mal 5 Mio Karten wirksam stillgelegt würden, müßte das auf den Monitoren der Kostenrechner auftauchen und einen klitzekleinen Denkprozess auslösen.


    Genau bei dem Wörtchen wirksam liegt doch der Hase im Pfeffer, man kann einfach nicht wirksam kündigen. Simyo hält sich Augen und Ohren zu - wie bei der Vogel-Strauss-Politik.


    In der Tat habe ich - und etliche andere User - mal eine Simyo-Karte zu kündigen versucht und hier auf TT davon berichtet. Aber genau gegen diese Art Feedback hat sich Simyo erfolgreich immunisiert, indem Kündigungen (ohne MNP) rein technisch nicht bearbeitet werden.


    Laut dem Psychologen Paul Watzlawick ist es nicht möglich nicht zu kommunizieren. Selbst die stillschweigende Verweigerung von Kommunikation enthält nämlich eine Aussage bzw. kommunikative Mitteilung, nämlich die, dass man auf das Schreiben nicht gedenkt zu antworten.


    Genau das, diese Art der Nichtkommunikation, versucht simyo aber, entgegen der theoretisch fundierten Unmöglichkeit der Nichtkommunikation.

    Traurig genug.


    Was ich mich aber frage ist:


    Wenn es in den Firmen - und es gibt ja nicht wenige die so zu handeln scheinen wenn man TT liest - Anweisungen gäbe, Kunden derart übers Ohr zu hauen, indem man selektiert wer per Einschreiben geschrieben hat und wer nicht, dann müsste es doch mal Mitarbeiter geben, die in Foren (anonym) davon berichten.


    So nach dem Motto: "mein Bereichsleiter hat Anweisung gegeben , dass ...."


    Dies müsste auch mal auf diese Weise nach aussen sickern, vor allem wenn es tagtäglich vieltausendfach praktiziert wird. Dafür spricht zumindest die Wahrscheinlichkeit. Ich kann mir kaum vorstellen, dass bei Existenz solcher Anweisungen das dauerhaft 'geheim' bliebe - es sei denn, die ausführenden Mitarbeiter fühlen sich vermeintlich mitschuldig bzw. als Komplizen, weil für sie durch das Nichtbearbeiten von bestimmten Briefen vermeintlich Arbeit sparen.


    Oder Leute die bei einem Dienstleister arbeiten, müssten doch im Bekanntenkreis "Tipps" geben, die auf solche Anweisungen schliessen lassen, etwa so:
    "Wenn du mal eine SIM einschicken musst, nie ohne Einschreiben - (sonst wandert dein Brief gleich in den Papierkorb)"


    Zwar vergattern Unternehmen ihre Mitarbeiter zu Stillschweigen über betriebliche Vorgänge was auch verständlich ist. Aber diese müssen nicht über jede kleinere oder größere Lumperei auf ewig in Kadavergehorsam schweigen, wenn der ethische Grundkonsens in der Bevölkerung genau gegenteilig ist.


    Also, wenn es so gehandhabt würde, müsste auch irgendwann was nach aussen dringen. Also liebe Mitlesenden Arvato-und-Sonstwo MitarbeiterInnen, gebt euch einen Stoß, meldet euch pseudonym hier an und berichtet wenn ihr was moralisch zweifelhaftes tun musstet - oder lasst es sein, und geht gleich direkt zu Günter Wallraff ;)


    Interessant wären auch Mitarbeiterberichte aus insolventen Mobilfunkanbietern, wenn diese keine Loyalität mehr üben müssen wenn ihr Betrieb untergegangen ist. Wie wurde das früher bei Euch gehandhabt, wurde "lästige" Kundenpost unterdrückt wenn sie nicht per Einschreiben einging?