Beiträge von iStephan

    Du hast leider zu keinem konkreten Beitrag verlinkt. Bitte verwende nicht den google-look-alike-Link aus der Adreßzeile des Browsers, sondern den Link rechts unten im Posting, den die TT-Software mit dem Erklärtext "Link zum Beitrag" bereitstellt :o


    Im übrigen gibt es wohl 3 Gruppen von PoBa-Kundschaft:
    - solche die an der Tchibo-Aktion teilgenommen hatten (bisher weit überwiegend positive Rückmeldungen, dass die lebenslang kostenlosen Bedingungen beibehalten werden* )
    - solche die an der Buhl-Aktion teilgenommen hatten ** (Rückmeldungen negativ oder zweifelhaft)
    - alle übrigen. Diesen empfiehlt die Verbraucherzentrale, sich eine neue Bank zu suchen!


    Wäre schön wenn du diese Differenzierung nachvollziehen würdest ;)



    * das Wort "Lebenslang kostenlos" aufzugreifen bzw. rückzuformulieren vermeidet die Postbank in ihren Formschreiben peinlich genau - man will anscheinend niemand mit der Nase darauf stoßen und für evtl. spätere Prozesse keinen Präzedenzfall schaffen ... :flop: :gpaul: :rolleyes:


    ** diese sollten nochmal ihre Unterlagen und 'Desktop-Dateien' 'durchwühlen' ob nicht doch ein Screenshot auftaucht mit "Lebenslang" oder "dauerhaft".... wäre schade ;)

    Befriedende Wirkung rascher Reaktion.


    Ergänzung:


    heute hat mich ein Formschreiben der Postbank erreicht, in dem mir mitgeteilt wird, die "ursprüngliche Sonderkondition der Tchibo-Aktion" werde mir aus Kulanzgründen wieder "eingestellt". Man lege Wert auf meine Zufriedenheit.


    Weitere Beobachtung:


    Der Fensterbrief-Umschlag ist mit einer sogenannten Vorausverfügung versehen:


    "Wenn Empfänger verzogen, bitte mit neuer Anschrift zurück".


    Das dient nicht nur der Aktualität des Datenbestandes im Falle sog. Irrläufer. Ich glaube auch, aufgrund der zeitnahen Reaktion, dass die Postbank sicher gehen will, dass die "zufriedenmachende Botschaft" auch wirklich ihren Zweck bzw. den Empfänger erreicht.


    Den BUHL-Kunden möchte ich aber weiterhin die Daumen drücken,


    ich bin zwar einerseits recht froh, dass ich damals der Versuchung widerstanden habe, statt über Tchibo über Buhl das Konto zu eröffnen (das wäre mir als eine Art Gier-Reflex vorgekommen zumal ich das Tchibo - Konto schon innerlich bejaht hatte),
    andererseits sagt mir die (undeutliche) Erinnerung, dass auch das Buhl-Konto als "dauerhaft" kostenlos beworben worden sein könnte, jedenfalls gönne ich den Betroffenen dass sie ihre Kondition auch behalten können.


    "Man muss auch jönne könne" ... vielleicht entdeckt auch die Bonner Postbank gerade diesen Ausspruch des Rheinländers Konrad Adenauer ... :cool:

    Durch meine Beiträge wollte ich allerdings in keiner Weise das Personal "vor Ort" kritisieren, das den Kopf hinhalten muss für:
    - verfehlte Streichung der Staatseisenbahn aus dem Grundgesetz
    - Schaffung des Drei-Ebenen-Modells und des Bestellerprinzips
    - Verlagerung von Zuständigkeit auf die Bundesländer
    - unangebrachtes An-die-Börse-Bringen der DB (bzw. dieses anzustreben)
    u.a.
    Im Gegenteil, das Personal der DB verhält sich i.d.R. kompetent und service-orientiert. nur wenn Eisregen fällt oder Klimaanlagen ausfallen, dann schlägt anscheinend die Stunde der stillen Rache: da wird der ganze ICE schonmal einer ausgiebig-langwierigen Drehfahrt im ansonsten malerischen Märkischen Land unterzogen, während die Passagiere kräftig schwitzen, einer Drehfahrt mit viel Brumm-brumm, wo aber nichts wirklich vorwärts geht und man der Frischluft am Ziel eine halbe Stunde lang garantiert nicht näher kommt;


    oder der Zug kann zwar angeblich wegen Eis auf den Schienen nicht vorwärts nach Emden geschleppt werden, wohl aber rückwärts nach Norddeich was besonders frustrierend ist .... aber das sind eben Situationen wo nur das Personal vor Ort entscheiden kann was flexibel und kundenfreundlich ist, nicht aber die Leitungsebene, die dann - in einem nahezu kaputtgesparten Unternehmen ohne Reserven - hoffnungslos überfordert ist einzuschätzen, was man besagtem Unternehmen in so einer Lage noch an Mehrdienst abverlangen kann ... und wenn das Unternehmen an 364 Tagen im Jahr jeden Heller dreimal umdreht und das Letzte aus Mensch und Material herausholt, dann schauen die Mitarbeiter in Extremsituationen - am 365. Tag des Jahres bei Hitzewelle oder Eisregen - plötzlich auch sehr genau auf Ruhezeiten, Nachtruhe, "Lenkpause", Überstundengesetzgebung und Feiertage .. und dann heißt es eben auch mal "Übernachten in der Lagerhalle in Norddeich" .... vielleicht überdenkt der ein oder andere mitreisende MdB dann die Sinnhaftigkeit o.g. "Reformen" ....


    wer wollte es (den oben skizzierten "Dienst nach Vorschrift") ihnen - dem Personal - verdenken, ihnen, die oft im Vertrauen auf ein besonderes Treueverhältnis zum Gemeinwesen ihre Berufslaufbahn begonnen hatten und dann lieblos einem Privatunternehmen als Dienstboten zugeschlagen wurden?

    Mein Brief liegt auch seit > 1 Woche bei der Presseabteilung (bzw. dem bekanntgegebenen Postfach für die Widersprüche welches mit der Presseabt. identisch zu sein scheint) vor, ohne dass ich schon Antwort bekommen hätte.


    Wenn dein Schreiben an die Fachabteilung weitergeleitet wurde und seit 2 Wochen dort ist, darf man ja eine besonders ausgereifte gut abgehangene Antwort in besonders schöner Sütterlinschrift mit güldener Tinte auf handgeschöpftem Baumwoll-Büttenpapier erwarten....! :D;)

    Zitat

    Original geschrieben von Hans_Vader
    Ist auch Vorsorge gegenüber direkten Kundenentgeldern.


    Ein sehr plausibles Argument! :top:


    Nur muss man sich bei "Cash im Shop" manchmal sehr sputen, wenn man um 19 Uhr noch den letzten Bus nachhause erwischen will und vorher noch Geld "im Shop" holen muss..... zumindest in Bundesländern wo es wenig öffentlichen Verkehr gibt ...

    Vorläufige Antwort ..


    Danke für das "auch", das erleichtert die vorläufige Antwort sehr!


    Es handelt sich um "Relationspreise", das war zumindest bei Einführung des ICE das große Novum.


    Vorher galten reine Kilometerpreise, geringfügig durch u.a. Rundungsregeln modifiziert und durch Sparpreise mit Wochenendbindung nur teilweise "pauschalisiert"/ gedeckelt.


    "Grundsätzlich" ist es auch im ICE-Verkehr immer noch so, dass weitere Entfernungen auch teurer sind, kürzere billiger.
    Das ist eigentlich ein ökologisches Grund-Erfordernis. Aber Entfernung ist eben nicht mehr der einzige Faktor.


    Aber der Preis wurde letztlich mit eingepreisten Zu- und Abschlägen für die Marktsituation auf den betreffenden Relationen - also ob es günstige parallel laufende Autobahnen oder auch Flugrelationen gibt - versehen. Unangenehm erinnere ich mich an eine Fahrt von Hamburg Hbf nach Hamburg Dammtor, eine vergleichsweise läppische Entfernung, die 10 DM hätte kosten sollen.


    Ursprünglich - und darauf beruht letztlich meine Antwort - wurden die ICE-Preistabellen im DPT-Tafelwerk veröffentlicht. Ob es das noch gibt entzieht sich meiner Kenntnis - im großen Elektronisierungs-Furor wurde dieses mal abgeschafft.


    Später, im Zuge der berüchtigten Tarifreform, die teilweise auf öffentlichen Protest rückgängig gemacht werden musste, wurde das Prinzip der Relationspreise vom ICE auf alle Bahnrelationen ausgeweitet. Damit ging eine gewaltige Intransparenz einher, weil man die Preise oft erst erfuhr, wenn man schon mitten im Buchungsprozess steckte, und kaum irgendwo "nachblättern" konnte. Da ist die Intransparenz der Banken ein Klacks dagegen. Meines Erachtens verstieß das gegen grundlegende Prinzipien (Preisklarheit und -wahrheit) der Marktwirtschaft.


    Auch werden die zu fahrenden Kilometer heutzutage fast schon "versteckt" bzw. man muss eine extra Option am Fahrkartenautomaten anwählen, die (mir zumindest) anscheinend auch nicht immer zugänglich ist, um die Tarif-Kilometer herauszufinden. Geheimniskrämerei!