Zitat
Original geschrieben von ad89
Ich als knapp 16jähriger möchte hier nicht sonderlich ins Geschehen eingreifen...
Ich als knapp 17-jähriger schon. 
Ich muss zugeben nicht alles gelesen zu haben und vielleicht die ein oder andere interessante Meinung überlesen zu haben, jedoch hat es mir bereits nach dem Anfang von Seite 2 gereicht.
"Die Jugend von heute ..." - ist doch ein schöner Buchtitel oder? 
Im Ernst: Wie es bereits mehrmals gesagt wurde, ist jede Jugend eben eine neue Generation und jede Jugend ist anders. Ob besser oder schlechter kann wohl keiner sagen und das kann wahrscheinlich auch nicht beurteilt werden. Mein Vater erzählte mir Dinge von seinem Moped, das er bereits mit 14 unerlaubt fuhr und das ist zum Beispiel etwas, das es heute nicht mehr gibt. Der Leichtsinn ist heute viel eingeschränkter und das ist doch positiv, oder?
elfentraum hat gesagt, das die heutige Jugend leistungsfähiger sei.
Das ist wiederum Ansichtssache was jeder, für sich, unter leistungsfähiger versteht. Ein Bauernjunge hat früher mit 16 - 20 Jahren enorme (Muskel)Kräfte entwickelt und ein technisches Wissen aufgebracht, das heute kaum jemand mehr hat. Im Punkto Konzentration werden diese Jugendlichen jedoch hinter "uns" sein. Heute ist es IMHO so, das kaum ein 17-jähriger mehr soviel Kraft aufweist, das er problemlos 2 - 3 volle Heuwagen ableert (mir hat einer bereits gereicht, allerdings beeinträchtigt durch leichten Heuschnupfen ;)), zumal die heutigen Maschinen ja das auf Knopfdruck bzw. "Hebelstellung" erledigen...
Was den Arbeitswillen betrifft, ist es immer so eine Sache wie es vielleicht in den Genen oder in der Erziehung liegt.
Ich musste zum Beispiel zu Hause nie wirklich arbeiten erledigen. Rasenmähen interessierte mich nicht und Müll raustragen oder Zimmer aufräumen habe ich nie getan. Trotzdem wurde ich gestern in meinem einjährigen Arbeitsjubiläum sehr von meinem Chef gelobt, das mein Fleiß ungebrochen ist, wenn auch sich das ein oder andere Mal ein kleiner Fehler einschleicht.
Das komplette Gegenteil ist da mein Onkel (21J., gehört damit wohl noch zu unserer Generation). Zu Hause hatte er viele Aufgaben und im Job drückt er sich soweit wie möglich...
Fazit: Ich bekomme einen rießen Hals wenn ich wieder dämliche Sprüche ala "Die heutige Jugend..." zu lesen bekomme. Natürlich bin auch ich keiner der in der 3D-Welt schön nach der Schrift spricht, sondern ebenfalls eine etwas "coolere" Ausdrucksweise bevorzugt (gemischt mit meinem Tiroler Dialekt... :D), jedoch ist das nicht negativ da das über einen Jugendlichen rein garnichts(!!!) aussagt.
Daher - was solls? Ihr habt in eurer Jugend Mist gebaut und wir bauen Mist... alles halb so schlimm.
MfG, TT-Leser