Beiträge von shausch

    Ich denke nicht, dass da jetzt jeder seinen deutschen Batchelor "umrubeln" kann.
    Das sind immer nur begrenzte Programme, die zwischen den beteiligten Bildungseinrichtungen vereinbart werden (Anrechenbarkeit der Kurse usw.)


    Eine normale Einschreibung ist auch teurer, in diesem Fernstudiumsforum habe ich beim Überfliegen irgendwas von 1500Pfund/Semester gelesen. Wahrscheinlich kann sich da jeder Deutsche ganz normal einschreiben, seine Kurse anrechnen lassen, ein Semester noch dranhängen und dann hat er den Bachelor.


    Aber für 176eur gibts hier in Berlin nichtmal ein Semester an der TU.



    Was für die Überlegungen vielleicht noch interessant ist: Mit dem Bachelor von der Open University kann man dann hier oder anderswo die konsekutiven Masterstudiengänge belegen. Ob das mit einem Bachelor von der Berufsakademie möglich ist, weiss ich nicht, würde es aber erstmal bezweifeln. Mit einem FH-Bachelor geht das ja auch nur über Zusatzprüfungen an den normalen Unis.
    So wertet man also seinen etwas zweifelhaften Berufsakademie-Bachelor mit einem einwandfreien Uni-Bachelor auf, nur das ist wahrscheinlich der Sinn dieses Programms.

    Das ist im akademischen Bereich allgemein so, dass man eine bestimmte Leistung nur einmal im Leben erbringt. Hier in Deutschland heisst das "von Amts wegen angerechnet" (bei Vergleichbarkeit usw.)
    Es ist ja auch so, dass man, wenn man einmal in BWL (Diplom) durchfällt, nirgendwo mehr neu anfangen darf. Andersherum muss man sich einmal erbrachte Leistungen (auch wenns nur ne 3 ist) anrechnen lassen, auch wenn man den Kurs gerne für einen Zweitabschluss nochmal belegen würde.
    Das ist natürlich alles nur Gesetzesphilosophie :)


    Allerdings ist es hier in Deutschland so, dass ich, wenn ich z.B. zu einem klassischen Diplom im selben Fach noch einen Bachelor haben möchte, mir das nicht einfach umschreiben lassen kann, sondern wenigstens noch einen oder zwei Kurse und auf jeden Fall die Abschlussrbeit neu machen muss, obwohl mir alle restlichen Kurse angerechnet werden.
    Dass die Unis in UK sozusagen nur nochmal ein neues Zeugnis ohne eine einzige Prüfungsleistung ausgeben, war mir auch neu. Aus der Zusammenarbeit mit der University of Wales kenne ich das so, dass dort dann wenigstens die Abschlussarbeit und ein Seminarschein abgegeben werden müssen, den Rest macht man in Deutschland.

    Ja, klar! Hier in Deutschland ist das nur ein Postfach, oder eine Niederlassung mit 2 Sekretärinnen. Hat z.B. die Fernuni Hagen auch in einigen Städten. Man kann dort einzureichende Scheine beglaubigen lassen und Infoblätter mitnehmen.


    Lehrveranstaltungen haben die in Deutschland keine, auch keine Professoren und ähnliches.
    In UK ist das aber wirklich eine richtige Universität mit Campus und auch Fernstudienkursen:


    http://www.open.ac.uk/


    Hier gibts ein allgemeines Forum für Fernstudien:


    http://www.fernstudium-infos.d…-fees-in-deutschland.html


    Ihr seid also ganz normal an der Open University in UK eingeschrieben, bekommt aber alle Scheine und die Abschlussarbeit angerechnet und das Zeugnis sofort in die Hand gedrückt :)

    Am besten war noch das B-Netz-Telefon im Auto! Nicht angemeldet natürlich :)
    Man konnte, wenn der Kennungsgeber nicht kaputt war, kostenlos abgehend telefonieren (zum Schluss gab es auch eine Software, mit der man ein 2m-Funkgerät benutzen konnte, war aber natürlich nicht so komfortabel durch das Halbduplex).


    Erreichbar war man nicht mehr, weil der Gerätekennung keine Rufnummer zugeordnet war. Abgehend wurde zu jedem Gespräch eine ganz normale Gebührenmitteilung erzeugt, die Post war zu arrogant, hier eine Kundendatenbankabfrage anzuwenden. In den 70er Jahren war Funk noch "eine Waffe" und keiner hat anzunehmen gewagt, dass sich böse Jungs trauen, illegal eine "öbL"-Funkanlage zu errichten. Es gab ja auch noch keine PCs mit Soundkarte...
    Die Gebührenmitteilung war dann nur keinem Teilnehmer zuzuordnen.


    Im letzten Jahr des B-Netzes soll es mehr Schwarztelefonierer als angemeldete Geräte in dem Netz gegeben haben :)


    Meine ersten "Normaltelefone" waren die C-Netz-Kisten in den Autos aus der Autovermietung bzw. ein SEM340 ("Pocky"), ebenfalls von der Autovermietung, alles so Ende der 1980er Jahre.


    Mit GSM gings dann los mit einem Motorola1000 und 49DM-Karte, später dann bevorzugt eigenes C-Netz (bis zum Schluss, hat mehr Spass gemacht) und im GSM ein paar Nokia2110 mit Feldtest. Damals kam nur etwa alle 2 Jahre ein neues Modell von Nokia, das wir uns dann immer gleich (mehrfach *lol*) gekauft hatten.

    Sieht ja recht robust aus. Mein Favorit sind allerdings diese Rucksäcke oder Bags mit Solarzellen. Da ist die Fläche wesentlich größer (z.B. von Voltaicsystems), problematischer werden natürlich Teilabschattungen und eben der Preis...


    Schau dir mal die Daten dieser "Solarcard" an:


    Technische Daten SWISS-SOLARCARD


    Ausgangsspannung 5.5 Volt


    Arbeitsstrom 450mA


    Leistung 2475 mW


    Abmessungen 14,3 x 21,2cm (BxH)


    Dicke 1mm


    Gewicht 98 gr.


    Die wollen also rund 2,5Watt aus rund 14x20cm erzeugen, das wahrscheinlich noch bei Reihenschaltung einer entsprechenden Zellenzahl, der Spannungswandler ist anscheinend extra (mobile phone charger).
    Wenn man das jetzt mit Datenblättern der üblichen Hersteller vergleicht, kann man abschätzen, dass diese Werte nur mit brennender Wüstensonne erreicht werden (wenn überhaupt).
    Meine Erfahrung mit diesen Dingern (vergleichbare Panelfläche) bei durchschnittlichem, halbbedecktem Himmel hierzulande würde eher in die Richtung von 0,5-1 Watt, also so 100mA bei 3-4V gehen. Mit einem entsprechenden Wandler kann man sich so natürlich Strom fürs Handy holen, um mal ein Notgespräch zu führen. Richtig voll wird es wohl erst nach 24h Sonnenschein (alles grob geschätzte Erfahrungswerte).


    Die Rucksäcke von Voltaicsystems haben eine wesentlich größere Fläche, da wird aber gleich geschrieben, dass Notebooks gar nicht zu laden sind (auch wenn Spannung/Stecker passen) und Handys in deutlich längerer Zeit als am 12V-Autokabel. Das ist auch realistisch.

    Also im wissenschaftlichen Bereich in Bezug auf Veröffentlichungen und die Professoren hat die britische Open University einen sehr guten Ruf, das habe ich im Gespräch mit Kollegen und auch bei dem einen oder anderen interessanten Aufsatz mitbekommen.
    Auf jeden Fall ist der Abschluss dort "mehr wert" als hier einer von einer Berufsakademie.


    Wobei man das mit diesem "mehr Wert" immer im Einzelfall betrachten muss. Bei den Amis sind unsere Bachelors aus Europa zur Zeit auch noch nicht so richtig angesehen - die heissen zwar genauso wie in USA, werden aber alle schon nach 3 Jahren vergeben, während in den USA 4 Jahre dafür Pflicht sind.


    Es kommt also immer darauf an, was man wo damit machen will. Wenn wirklich keine zusätzlichen Prüfungen für den britischen Abschluss zusätzlich zur BA nötig sind, ist das natürlich eine feine Sache. Zumal der Preis wirklich günstig ist. Ich kenne ähnliche Programme von der University of Wales, die wollen aber ein paar tausend eur haben, wenn man über eine deutsche Uni an so einem "Doppelabschlussprogramm" teilnimmt.


    Nachtrag: Die britische Open University ist übrigens eine ganz normale Universität, keine Briefkastenfirma oder Diplomdruckerei. Der Name kommt daher, dass sie vor Jahrzehnten die einzige Universität war, die sich auch an die Zielgruppe der Berufstätigen ohne Hochschulzugangsberechtigung gerichtet hat (über eine Aufnahmeprüfung). Also ähnlich, wie früher die Fernuni in Hagen, die übrigens auch einen ausgezeichneten Ruf hat.


    Das mit diesen "Doppelabschlüssen" scheint aber so eine Sache zu sein, auf die sich speziell die englischen Unis eingelassen haben, es gibt ja viele solcher Programme und man kann wohl viel Geld damit verdienen, ohne dass man die blöden Studenten sieht und sie eventuell noch betreuen muss. :)
    In Deutschland wäre so etwas wohl noch nicht möglich, zumindest kenne ich keine Uni, die für einen Abschluss ihre Studenten nicht mindestens 2 Semester sehen will, es ist also nicht möglich, sich alle Prüfungen anrechnen zu lassen - nichtmal an der Fernuni in Hagen.

    Nur mal eine Frage: Wie funktioniert das denn in diesen Tarifen, wo nur bestimmte Webseiten kostenlos sind, mit der Tarifierung?
    Wenn ich jetzt z.B. irgendein Printmedium (z.B. Bild.de oder nzz.ch) kostenlos habe, einschliesslich aller angeschlossenen Sub-Domains, dann werden doch beim Aufruf dieser Seiten, gerade wenn mein Browser Javascript an hat, geschätzt zwanzig Links auf irgendwelche Werbedomains in aller Welt aufgemacht.
    Kosten die dann alle Geld? Müsste ja eigentlich, denn wenn ich die direkt im Browser eingeben würde, wären sie ja nach der Philosophie dieser Tarife auf jeden Fall kostenpflichtig.
    Oder schaut sich das Abrechnungssystem den ganzen Traffic mit den Referrern und ähnlichem an? Keine Ahnung...


    Nachtrag: Ich kann mich noch dunkel entsinnen, dass, als diese Portaltarife vor ein paar Jahren eingeführt wurden, sich hier einige Leute beschwert hatten, dass sie oft mit der Hotline telefonieren und denen gegen Gutschrift erklären mussten, dass dieser und jener berechneter Traffic doch über das Portal erreicht wurde. So eindeutig scheint das also nicht zu sein.


    Finde ich nicht. Das machen die Firmen genauso, siehe hier den "Eplus"-Thread, wo Eplus zwei Jahre lang trotz bestätigter Kündigung (vom zugegeben etwas langsamen) Kunden einstreicht und sich auf die dann endlich erfolgte Beschwerde herausgeredet mit "Stimmt schon, sie haben korrekt gekündigt, das ist alles in Ordnung, sie hätten sich aber innerhalb der auf der Rechnung angegeben Einspruchsfrist melden sollen. Pech gehabt - hähä".


    Warum soll man nicht die Methoden der Firmen, allerliebsten Netzanbieter oder Verlage selbst nutzen? Im theoretisch gesetzlichen Sinne sind beide Vertragspartner immer völlig ebenbürtig.