Tja, ich habe beide gehabt, allerdings ist es wirklich insgesamt etwas fummelig.
Der Stift erfordert erstmal Windows, wenn man nicht den bunten mit der Wechselspeicherkarte hat.
Der s/w ist mechanisch robuster als der bunte und scannt auch schneller.
Die Farben sind ok und auch die Führung über das A4-Blatt funktioniert mit den Rädchen ganz gut. Wenn man den erstmal richtig ansetzt, zieht er sich fast "von allein" gerade über die Vorlage. Man darf nur nicht ruckeln (oder insgesamt zu schnell sein), dann bricht der scan sofort ab und es dauert auch eine Weile bis zur erneuten Scanbereitschaft (ob Erfolg oder nicht), weil der das fertig gescante Bild erst langsam in den Flash schreibt.
Allerdings braucht man wirklich Geduld und Spass an der Technik. Ich selbst bin ganz gut damit zurechtgekommen, aber unser Geisteswissenschaftler, der Computer hasst, aber jeden Tag in der Bibliothek und anderswo mit ihnen arbeiten muss, hat den Scanner bald in die Ecke geworfen. Einfach keine Ruhe der Mann... Allerdings jammert der auch schon, wenn sein Windows mal etwas länger auf der Platte rödelt, weil gerade der Speicher neu eingeteilt wird, oder bei ähnlichen Sachen.
Mein Fazit: Durchaus brauchbar, um in der Bibliothek mal ein Bild aus einer historischen Zeitschrift, oder einen oder zwei Blöcke zu scannen. Nicht geeignet, den kompletten Funkschau-Jahrgang 1955 mal eben auf die schnelle einzuscannen 
Zum Preis: Stimmt schon, richtig teure kanadische Plastikarbeit. Es gibt leider keine Alternative, sämtliche anderen Hersteller haben sich aus dem Markt zurückgezogen, gibts nur noch antiquarisch.