Beiträge von shausch

    Also hier stand es als AGB-Änderung auf allen Kontoauszügen. Sowohl bei deutschen als auch bei anderen europäischen Banken, wirksam zum 30.1.


    Eine Zeitlang können in den Mitgliedsländern noch die alten, nationalen Systeme weiterverwendet werden, aber Ziel ist die Vereinheitlichung des EU-Zahlungsverkehrs. Es soll kein Unterschied mehr zwischen einer Überweisung nach Berlin oder nach Brüssel mehr geben.
    Selbst die Schweiz hat sich diesem System auf einer sondervertraglichen Ebene angeschlossen (die entsprechende EU-Verordnung gilt für die ja nicht).


    Und weil eben Namen und Adressen immer landessprachlich sind, falsch geschrieben werden usw, wird nur noch über die BIC/IBAN geroutet


    Ist eben alles die gleiche EDV...


    Ich finds gut, ist doch viel einfacher, als sich um die korrekte Schreibweise von "Marcia Fenandengo" in "Grenoble" Gedanken machen zu müssen, beim Eintippen der Zahlen muss man eben mal aufpassen. Prüfsummen gibts ja auch noch und wenn trotzdem was auf dem falschen Konto landet, erwirbt der Empfänger noch lange keinen Eigentumsanspruch daran. Wenn hier sowas passiert, bekommts der Absender zurücküberwiesen und gut ist.

    OK, das ist dann aber die professionelle, ausfallsichere und GS-geprüfte Anlage.
    Einfach nur zum spielen, ausprobieren und basteln kommt man aber mit 150eur aus, wenn ich mir mein Zeug hier so ansehe.


    Um das hier professionell zu machen, so dass man z.B. auch eine Basisstation in der Prärie ausfallsicher mit betreiben könnte, wäre mir das auch zu teuer und die Netzstromversorgung zu zuverlässig.


    Hier noch die Kalkulation:


    1A (nominal, bei brennender Sonne) Solarpanel beim Reichelt: 80eur


    Bleiakku: ab 15eur (36Ah Autobatterie, billige Gel-Batterien gibts beim Pollin)


    12V-Netzteil (ich hab ein elektronisch geregeltes BOSCH-Kfz-Ladegerät dran): 30eur


    Strippen und Kleinteile, Lötzinn: 5eur


    Man braucht dann natürlich noch einen Notebook mit 12V-Adapter
    Und vielleicht irgendein Multimeter, man will ja sehen, was passiert.

    Das war bei Dir dann sicher B-Netz, oder die ersten japanischen Schnurlostelefone bei 40MHz.


    C-Netz hat ja schon mit Sprachbandinvertierung gearbeitet, da brauchte man einen speziellen NF-Konverter zum Abhören.


    Klar, B-Netz habe ich in den 80er Jahren auch gehört, da war ja jede Menge los auf den 2m-Frequenzen. Das war ja wirklich ganz analoges Telefon, mit Freizeichen, scheppernden Impulswählern und allem was dazugehörte. Es war auch ziemlich voll, zumindest hier in Berlin gab es ja nicht nur den grosen Mast in der Winterfeldtstrasse, sondern auch einige zusätzliche "Basisstationen" und wenn der Gesprächskanal gerade frei war, hat man ja das charakteristische Düdeln gehört. Leider hab ich keine Cassettenaufnahmen gemacht.


    Das interessanteste, das ich mal mitgehört habe, war die Planung einer Kaffeepreiserhöhung für die folgenden Tage. Die Bevölkerung hat damals noch sehr sensibel auf die Kaffepreise reagiert, das hat wohl nach dem Krieg die Leitwährung und Wertmassstab "Zigaretten" abgelöst.
    Jedenfalls haben sich zwei Bosse von bundesweiten Kaffeherstellern darüber unterhalten und den Preis ausgemacht, einer davon war in Westberlin im Auto.
    Und tatsächlich meckerte meine Mutter ein paar Tage später, wie teuer der Kaffee geworden sei.

    Ganz so ist das nicht, wir hatten damals im OV sogar einen, der mal selbst mit Furrer gesprochen hatte. Das waren aber insgesamt nur irgendwie 20 QSOs innerhalb von 2 Wochen verteilt über die ganze Welt (unter der Flugbahn).
    Und der Packet-Repeater, den es ein paar Jahre lang gab/gibt ist wohl eher als Amateurfunk-Satellit zu sehen, was übrigens noch das interessanteste ist am Amateurfunk.


    Ob jetzt jemand den Amateurfunk totredet oder nicht ist eh völlig egal - zumindest in Deutschland hat sich das in 20 Jahren erledigt, biologisch.


    Weltweit gesehen ist das sicher auch nicht anders. Alle Industrienationen haben die Anforderungen an die Lizenzprüfung erheblich gesenkt, es werden öfter neue Amateurfunkfrequenzen freigegeben, weil die sonst keiner mehr braucht, das wird aber alles nichts ändern.


    Mit den Frequenzen ist das fast so, wie zur Einführung vor 90 Jahren, damals hiess es sinngemäß: "gebt ihnen alles kürzer als 300m, das kann eh keiner gebrauchen..."
    Heute ist es genau andersherum: UKW wird immer begehrter von der Industrie und der Amateurfunk muss manchmal ganz schön kämpfen (gerade um die 10MHz im 70cm Band) und auf KW gibts laufend neue Freigaben, weil das kaum noch einer braucht.

    Brainstorm:


    Eine Zeitlang hatten die auf der ISS, dem Shuttle oder auch bei anderen Missionen mal eine UKW-Amateurfunkstation dabei.
    Das war aber nur Öffentlichkeitsarbeit für die Weltraummissionen, die Jungs haben ja auch keine Zeit zum rumspielen. Mehr als ein paar alibi-Gespräche waren da nicht drin.
    Manchmal durften dann auch Schulklassen bestimmt vorbereitete Fragen hochfunken.

    Hm, das mit den Astronauten wir doch immer schon seit 40 Jahren als der Höhepunkt des Amateurfunks zitiert, aber das ist doch kein Amateurfunk, das ist Presse und Öffentlichkeitsarbeit :)


    Und dann die technischen Innovationen, die aus dem Amateurfunk kommen... Klar, überall finden sich auch Ingenieure und Entwickler mit AFU-Lizenz und vielleicht gibt es sogar moderne digitale Standards, die andersherum für den Amateurfunk adaptiert werden. Aber das ist doch auch nur Presse und Öffentlichkeitsarbeit.
    Und natürlich habe ich dem Amateurfunk die Entdeckung der KW vor 90 Jahren zu verdanken, ja.
    Frage mal einen der aktuellen Funkamateure, ob er irgendetwas (ausser diesem Schlagwort) über diese Physik oder den Zusammenhang in der Entwicklung weiss?


    Der durchschnitts-Funkamateur ist über 60 und entweder auf den Relais zuhause, oder sitzt vielleicht mal aus alter Gewohnheit zum KW-Kontest in der Funkstube.
    An dem Digitalkram nimmt der eh nicht teil, abgesehen davon finde ich es auch für Amateurfunk völlig überflüssig, z.B. so eine Art digitales Bündelfunknetz nach D-star-ICOM-Standard aufzubauen, das ist kein offener Funkbetrieb mehr, da könnte man doch gleich ein reines AFU-GSM-Netz bei 430MHZ aufbauen, das wäre doch mal was :) :)



    Gibts die NOAAs auf 137MHz noch? Das wär dann vielleicht mal wieder was für mich, schon aus nostalgischen Gründen und der Empfang hat ja sogar mit dem C64 funktioniert.


    Aber nenn doch mal wirklich ein paar konkrete Sachen!

    Tja, man kann das alles so oder so sehen.


    Jedenfalls finde ich, dass das "Breitensportliche" doch sehr abgenommen hat und der Amateurfunk ein ziemliches Nieschendasein führt. Es mag ja auch ein paar Experten geben, die mit den modernsten digitalen Gerätschaften zugange sind, aber irgendwie fehlt einfach das breite Mittelfeld.
    Wenn ich heute (oder zumindest vor 5 Jahren) mit einem einfachen gebrauchten KW-Transceiver aus dem OV ein paar Wochen gefunkt habe, ist doch die Luft ziemlich raus, gerade abseits vom Contestwochenende.


    Die Bandbelegung hat ja auch stark abgenommen und wenn man sich jetzt mehr für das Scannen und Hören interessiert, kommt man nicht um "digital" herum. AX25 und FMS zählen für mich aber nicht dazu, das ist in der gleichen Schublade wie Relaisfunk. War aber einfach, mit TNC oder Steckermodem und einem uralten 2m-FM-Gerät. Oder RTTY mit ZX81. Aber wer macht sowas heute noch?


    Und zum Zuhören/Decodieren sind nunmal gerade die ganzen verschlüsselten Sachen interessant, was will man denn sonst hören? "Wie sind da"-Berichte im BOS gehören bei mir da auch nicht mehr dazu, obwohl ich es früher schon witzig fand, als noch ganze Lageberichte und ähnliches durchgegeben wurden und ich mit nem Kumpel manchen Samstagnachmittag am 4m-Gerät verbracht habe, natürlich besonders bei Grossereignissen.
    OK, das war vor "9live" :)
    Radio Moskau oder Radio Peking sind inhaltlich zu Zeiten von Internet-Radio auch völlig unspannend. Das probiert man einmal aus, geht, und dann wird es schon langweilig. Wenn ich hier (selbst nachts) das MW-Radio durchkurbele, hab ich diese beiden Stationen ca. 5mal auf der Skala, incl. westeuropäische Relais. Früher gab es ab 1500kHz ja Nachts ganz Westeuropa zu hören, das hat sich ziemlich eingeschränkt.


    Fürs Radiohören fand ich immer diese ganzen kleinen KW-Sender interessant (z.B. die KW-ARD-Sender), oder den kleinen Sender, der noch mit 5kw vom Eiffelturm gesendet hat, aber das ist seit den 90er Jahren ja alles Geschichte.
    Kräftige KW-Rundfunksender sind selten geworden, und kommen meist aus dem Ostblock oder Asien.


    Und mit modernen Geräten ist da auch nicht viel mehr drin, auf UKW sowieso nicht, weil es da einfach keine Dienste mehr gibt und auf KW wegen der doch exotischen Modulationsarten, die das direkte, akustische Mithören (AM/SSB), oder einfachste Rechnertechnik (RTTY). Klar gibts da schon noch Dienste, richtig illegal ist ja auch nichts mehr, aber zu "Kalter-Kriegs-Zeiten" war das doch noch spannender. Wenn man mal Glück hat, hört man zwei Jeepfahrer der Truppen im Irak oder in Afghanistan, aber nenn mir doch mal irgendetwas, was es jetzt noch regelmäßig auf KW gibt (ausser Amateurfunk, Rundfunk).


    Jede Botschaft, selbst im entferntesten Ende der Welt, hat Satelliten-Internet und nutzt KW nur noch als Backup. "Spione" und deren Informationsversorgung (z.B. durch "Moskau-Mary" oder die Zahlensender in der DDR) gibts ja auch nicht mehr.


    Das einzige, das eigentlich noch wirklich interessant ist, ist Satellitentechnik, Radioastronomie oder Ionosphärenforschung.
    Alles andere sind heutzutage (ums mal so auszudrücken) "infrastrukturbasierte Funksysteme", da ist nix mehr mit "direkt und unmittelbar". Klar, man kann auch GSM abhören (wenigstens mit post-processing), aber macht das Spass?


    In der letzten Zeit hatte ich immer mal wieder Lust, mir (Empfangs-)Funktechnik einzurichten, mir ist aber ausser der mich absolut nicht interessierenden Amateurfunkkommunikation absolut kein Anwendungszweck eingefallen. Und für "nur-mal-einschalten-aha-geht" ist mir das doch zu teuer.

    Coole Sache :)


    Ich wollte das hier auch schonmal machen. Eigentlich ist auch alles fertig, bis auf das Solarpanel.


    Was hast Du denn für einen Rechner? Auf jeden Fall würde ich einen Notebook oder änliches nehmen. Die Zeiten eines 486SLCers (von HP), der aus 4 AA-Batterien gespeist werden konnte, sind leider vorbei. Das ganze MM-Geraffel zieht zu viel Strom, Du siehst ja, wie heiss selbst Notebooks werden, das ist alles Energie.


    Nach den Panels würde ich nicht beim Globetrotter gucken, das ist viel zu teuer. Beim Reichelt gibt es amorphe billig-Panels, die bei um die 12V, um die viel Sonne um das eine Ampere bringen (ca. 80x30cm gross 90eur).
    Das sind alles ungefähre Angaben, aber festlegen kann man sich da nicht und man muss mit mehreren 100Prozent Toleranz kalkulieren, wenn das System wirklich ausfallsicher sein soll. Zum Experimentieren braucht man das natürlich nicht.


    Bei einem Notebook würde ich auch nicht über 230V gehen, sondern einfach einen 16V-Notebook-Schaltwandler für die Zigarettendose nehmen, das spart schonmal einen Schritt.
    Man könnte natürlich auch das Panel gleich für 16V auslegen (wenn es denn ein 16V-Notebook ist, das ist aber häufig so), kommt drauf an, wie universell man sein will.


    Nun zu meinem System:


    Ich habe hier auf dem Tisch einen Fujitsu 3400 Tablet-PC in der Tisch-Dockingstation, der zieht (moment mal, muss mal unter den Tisch nachsehen :) etwas mehr als 2A, wenn der eingebaute Akku voll ist (sonst 1A mehr zum Laden).
    Die 2A gelten auf der 12V-Schiene, d.h. die fliessen in den 12V-KFZ-Schaltwandler, der dann die 16V draus macht.
    Die 12V kommen aus einem KFZ-Batterieladegerät, das einen 30Ah-Blei-Gel-Akku puffert.
    Wenn also mal der Strom am Netzteil ausfällt, kann ich immer noch so um die 10h mit dem Akku arbeiten (+2h, die zum Schluss ja noch der Tablet-interne Akku übernimmt). Wenn ich eine LKW-Starterbatterie hinstellen würde, hätte ich vielleiccht sogar eine Woche ohne Strom, aber wozu ?
    Ich habe also keine echte USV mit Umschaltung, sondern es werden einfach beide Akkus gepuffert, wie das auch im Auto der Fall wäre.


    Es funktioniert sehr schön, wenn hier mal jemand die Sicherung durchknallt, bekomme ich das gar nicht mit und die Downloads laufen weiter :)
    Alles ist auch völlig wartungsfrei, ich habe das vor ca. 4 Jahren mal aufgebaut und dann völlig vergessen, bis ich mich, als wegen Stromausfall das Licht ausging, im ersten Moment gewundert hatte, warum der Rechner weiterläuft, nicht aber die externe CD, die an 230V hängt.
    Seitdem ziehe ich gelegentlich einfach mal den Netzstecker raus um zu sehen, ob der Bleiakku noch lebt.


    Nun könnte man noch das Solarpanel integrieren, einfacherweise erstmal als Ersatz für das Netzteil, oder später auch mit einer USV-Regelung. Auf jeden Fall braucht man mindestens noch eine Diode mit niedriger Schwellenspannung, damit nicht der Akku das Panel auflädt, wenns mal dunkel ist.


    Nun musst Du nur noch Deine persönliche Energiebilanz aufstellen um festzustellen, ob und wann (ab welcher Panelgröße) ein autarker 24/7-Betrieb möglich ist.

    Das ist ja richtig, jede WU-Region handhabt das etwas anders.
    Allerdings muss der Präsentierer des Codes nicht mit der als Empfänger angegebenen Person übereinstimmen, Hauptsache ist, dass er den Code kennt!
    Was nützt es Dir also, wenn der Mugu das Geld (mit seinem eigenen Ausweis, oder einem gefälschten, oder dem der Schwiegermutter) abholt und dann das Handy nicht schickt?
    In einem langwierigen Verfahren hättest Du dann vielleicht eine Kopie dieses Ausweisdokuments in der Hand (wenn der WU-shop das vorliegen hat), könntest aber nicht viel damit anfangen.


    Übrigens ist das jetzt auch seit dem 1.2. für die innerdeutschen Überweisungen geltende BIC/IBAN-Verfahren genau dasselbe: Es wird nicht mehr geprüft, welcher Empfängername am Konto steht, geroutet wird lediglich nach BIC/IBAN. Also Aufpassen mit Zahlendrehern etc. (Aber das sollte jeder von seinen Banken in den letzten Wochen mitgeteilt bekommen haben.)


    Fazit ist aber: WU-Transaction-IDs nur an vertrauenswürdige Stellen (das ist wie Bargeld im Einschreibe-Brief) und dazu gehört auf keinen Fall ein lockerer email-Kontakt aus Deutschland oder sonstwo aus der Welt! Soll er doch paypal akzeptieren, wenn ers eilig hat *lol*

    Ist ja richtig, was Du sagst. Allerdings ging es hier um einen handelsüblichen Handscanner. Damit kann man nur mal nur die bekannten AM/FM-Stationen sinnvoll empfangen, auch wenn manche auch einen SSB-Überlagerer haben.


    Übrigens erwähne ich an der Stelle immer, dass erstens das gesamte Funkzeug in der Ordnungswidrigkeitenabteilung gelandet ist, ungenehmigtes Senden oder Empfangen also höchstens noch mit Bussgeld belegt ist, wenn es überhaupt noch einen interessiert. Im übrigen ist es durchaus umstritten, was man empfangen darf und was nicht, in der Regel gilt heute, dass sich der Aussendende selbst um Verschlüsselung kümmern muss, aber das ist ja jetzt auch egal. Nur mal als Hinweis an diejenigen, die den alten Bundespost-Zeiten und der Zucht und Ordnung nachtrauern.


    Wenn man sich mit dem Abhören den modernen Digitalmethoden anpasst, gibts natürlich eine Menge zu erleben, aber das geht doch nicht mit einem 100eur-Bearcat oder sowas ähnlichem. Man braucht dafür einen wirklich guten Empfänger und teure Hard/Softwaredecoder, wenn man nicht alles selbst programmieren will, oder sich auf FMS, ein paar Spielarten des Amateurfunks, oder ähnliches Teletyping beschränkt.


    Selbstbau ist da eigentlich auch nicht mehr interessant, mit einem einfachen Audion oder einem Einfachsuper hört man nicht viel, den ganzen Digitalkram kann man eh nicht sinnvoll selbst bauen (wenn man davon absieht, dem DSP-kit ein Gehäuse zu verpassen) und einen hochwertigen Empfänger würde ich, ehrlich gesagt, auch nicht mehr selbst bauen, bei dem preiswerten Industrie- und Surplusangebot.
    Mal eben schnell mit einem restaurierten Röhrenradio über die Kurzwelle hören, das ist vorbei, da gibts nur noch Radio Moskau/Peking (mehr oder weniger...)


    Wenn man mit genügend Aufwand an die Sache rangeht, gibts natürlich noch viele Betätigungsmöglichkeiten, man kann sich ja auch eine 3m-Schüssel für das Satelliten-Scanning und die Radioastronomie in den Garten stellen, war ganz beeindruckt, als ich das mal gesehen habe.


    Jedenfalls "einfach so" ist nicht mehr viel zu machen. Man kann sich natürlich einen qrp-trx bauen und dann Amateurfunk machen, aber das finde ich langweilig, sich mit irgendwelchen alten Herren zu unterhalten. Früher war auf 4m noch ein bisschen was los, aber auch meine Bosch-Funken hab ich irgendwann alle verkauft, genauso wie die Röhrenradios und das Bastelzeug.


    Die Amateurfunklizenz hab ich dann auch nach 22 Jahren zurückgegeben (nachdem ich aber schon 5 Jahre nicht mehr qrv war). Als ich als Kind damit angefangen hatte, waren die halt alle um die 40 und die Bastelei hat noch Spass gemacht. Jetzt trifft man fast nur noch 70jährige, basteln tut auch keiner mehr (ist ja auch zu aufwändig und wirtschaftlich völlig uninteresssant, mit aktueller Technik mitzuhalten) und auf Treffen geht es zu, wie auf einem Seniorentagesausflug.
    Ist ja auch klar, die Kiddies haben ihre Handys, das ist nicht mehr wie früher, wo oft die ganze Familie lizenziert war, als Telefonersatz, und sie finden es auch nicht gerade prickelnd, erstmal 1-2 Tausend eur zu investieren, das ist dann wirklich nur noch was für die Hardcore-Geeks. Und mit einem gebrauchten FM-HFG aus dem OV den Relaisfunk mit der Rentnerrunde, also, mich hätte das vielleicht auch abgeschreckt :)


    Die Zeiten ändern sich halt...


    Aber vielleicht hole ich mir mal wieder ein Rufzeichen (das wird ja mit der Prüfungsbescheinigung jederzeit wieder zugeteilt, ist nichts anderes als jede beliebige Sendegenehmigung heutzutage) und baue mir eine richtige Satellitenstation, das hat mich aus dem Funk-Hightech-Bereich immer am meisten interessiert. Bloss vielleicht sollte ich dafür erstmal ein Grundstück kaufen *lol*