Beiträge von shausch

    Neulich am Flughafen habe ich im Lufthansa-Shop ganz interessante edle Mäppchen aus schwarzem Kalbsleder gesehen. Es gibt verschiedene Größen und man hat Fächer für die Karten, Geld, Fluscheine und vor allem extra Fächer für SIM-Karten/Speicherkarten und Memory-sticks in den entsprechenden Größen.
    Alles in unterschiedlichen Kombinationen (je nach Größe). Muss mir das gelegentlich nochmal ansehen, ist aber vielleicht eine nette "edel-geek-Kartentasche" (allerdings für 50eur)

    Solche Mini-Taschenradios für 3eur, die in jedes Kinderspielzeug eingebaut sind oder als Werbegeschenkt runfliegen, wird es (egal, welcher UKW-Standard dann eingeführt wird) in Zukunft nicht mehr geben. Dazu ist der Digitalkram zu teuer, stromaufwändig und auf gute Versorgung angewiesen.


    UKW soll ein hochwertiges Medium werden, Zielgruppe sind da lediglich die HIFI-Fans.


    Dass das 2010 "einfach so" eingeführt wird, ist durchaus möglich. Bei DVB-T hier in Berlin war es ja genauso. Plötzlich innerhalb von ein paar Monaten wurden die analogen Sender alle abgeschaltet und auch die überraschte Oma musste sich einen der beiden lieferbaren Receiver kaufen (technisat und irgendein anderer, mehr gab es nicht). Bei einem Standardpreis von 200eur für das Ding ein Aufleben der kleinen Radiohändler, die das dann gleich eingerichtet haben.


    Allerdings hat die Problematik insgesamt wohl nur 30% der Fernsehzuschauer betroffen, weil der Rest hierzulande über Kabel oder Satellit guckt.


    Bei Radio wird das alles problematischer werden, weil da wesentlich mehr einzelne, kleine, billige Geräte genutzt werden. Für jedes eine 200eur-Zusatzbox??


    Ich hab damals aus Frust (auch kaum noch analoge AM-Sender, das hat sich inzwischen ja schon wieder geändert) alle meine schönen, alten Röhrenradios verkauft, brauchte ich die beim Umzug wenigstens nicht mehr mitzuschleppen. Vielleicht betreibe ich irgendwann mal in der Wohnung ein kleines 1mW-Analogsendernetz, dann kann man sich auch mal wieder was altes kaufen....

    Tja, so sind unsere Freunde von Vodafone. In der Kundenbetreuung übler als jeder Serviceprovider oder Zeitschriftenverkäufer. Trotzdem ist es aber immer noch das Kiddie-Netz, das mit diesen Methoden und Klingeltönen den grössten Umsatz macht. Komischerweise haben die auch bei den Kiddies den besten Ruf unter den Netzen.


    Ich habe selbst mal ein paar Monate in einem Vodafone-Shop gearbeitet, bin dann aber rausgeflogen, weil ich mir nicht die Mühe machen wollte, für 15eur zusätzlicher Provision für mich den Kunden mit solchen und ähnlichen Methoden zu bescheissen.


    Manchmal hilft eine Beschwerde direkt in Düsseldorf, die Problematik mit den Shops ist denen seit einiger Zeit wohlbekannt.


    Und ansonsten: Finger weg von Vodafone, die sind eh zu teuer und jedes Netz hat mal irgendwo eine Versorgungslücke

    Jetzt brauchen wir nur noch eine Versuchs-Karte (und deren Benutzer) :)


    Wenn ich da jetzt mal so ein paar Szenarien zum Testen über meine Karte laufen lasse, habe ich das in 4 Wochen, wenn die Rechnung kommt, sicher schon wieder vergessen.


    Jedenfalls scheint Callmobile das noch nach dem bisher gebräuchlichen Verfahren abzurechnen, wie der Protest des Ursprungsposters zeigt - tja.... hab keine Idee...

    Also mit den bestehenden Abrechnungssystemen ist das nicht möglich. Vielleicht hat da auch der entspechende Teltarif-Redakteur etwas dreininterpretiert, sowas geht ja schnell *ggg*


    Die aktuellen Abrechnungsverfahren funktionieren alle prinzipiell so, wie das hier beschrieben ist.


    Etwas anderes wäre jetzt natürlich denkbar, wenn die grosse Vorratsdatenspeicherung bei den Providern so kommt, wie das angedacht ist. Da soll ja jede angesurfte Webseite zusammen mit dem Zeitstempel abgespeichert werden, wenn es nach den Politikerwünschen geht. Mit diesen so generierten Datensätzen ist natürlich auch eine Abrechnung in der hier diskutierten Form möglich.


    Ich schau nochmal bei Teltarif rein, ob ich da irgendwas zu t-mobile finde, wie Du das erwähnt hast, interessiert mich jetzt auch.


    PS: hab gefunden, was Du wahrscheinlich meintest:


    http://www.teltarif.de/arch/2007/kw11/s25318.html


    Das wäre dann eine völlig andere Art der Abrechnung mit neuer Software. Ich glaube nicht, dass das bei den Providern so ankommt, die bekommen ihre Daten sicher noch so wie bisher. Ob es bei original-T-mobile wirklich in der Praxis so funktioniert, würde mich jetzt wirklich interessieren.
    Bis zum Gegenbeweis glaube ich nicht daran, denn mit den bisherigen Varianten der Abrechnungssoftware/hardware war das nicht möglich. Hab mich allerdings auh in den letzten Monaten nicht mit allen eventuellen Neuerungen beschäöftigt.


    Es ist nunmal so, dieser letzte Satz ist reines Geschwafel irgendeines Marketingbüros, wo die Pappnasen keinerlei Ahnung von der Technik haben.


    Mal einfach erklärt besteht ein Abrechnungsdatensatz aus dem Zeitraum, in dem ein PDP-context established wird (also dem Zeitraum, in dem das Telefon "beim GPRS/UMTS angemeldet" ist) und der in dieser Zeit übertragenen Datenmenge.
    Wenn man also mit seinem Handybrowser eine Webseite abruft, wird zunächst der PDP-context hergestellt und dieser auch noch eine Weile gehalten, je nach Einstellung im Telefon z.B. 10min. Das hat den Vorteil, dass für die nächste Webseite kein neuer PDP-context hergestellt werden muss, das dauert ja immer etwas. Bei einer Abrechnung nach Datenmenge ist das ja auch völlig egal.


    Nun ist es aber im Nachhinein nicht mehr feststellbar, zu welchem expliziten Zeitpunkt im Rahmen dieser Session genau welches Byte (oder kein Byte) geflossen ist. Wenn also der PDP-context (die Verbindung) 10 Min. besteht und es sind in dieser Zeit 100kB geflossen, dann kann das eben in Minute 1, Minute 3 und Minute 8 passiert sein, dem Abrechnungsdatensatz sieht man das nicht an, da stehen nur die 10min/100kB/APN drin.


    Wie soll also ein Provider aus dieser Angabe eine Rechnung gemäß des eingangs genannten Zitats erstellen? Das ist ganz einfach nicht möglich! Wahrscheinlich hat man der Marketing-Tussi gesagt: "Wir rechnen nicht nach Datenvolumen, sondern nach Onlinezeit ab, mach mal was daraus..." und die hat das dann so interpretiert, dass "Onlinezeit" nur die Zeit ist, in der der Datenzähler sich wirklich bewegt.


    Man könnte nur sein Telefon so einstellen, dass der PDP-context nach z.B. 20 Sekunden ohne Datenfluss wieder aufgehoben wird. Dann wäre wohl fast jeder angeclickte Link ein eigener Abrechnungsdatensatz. Aber wer will das schon.

    Keine Ahnung, aber ich denke, dass wegen diesem imail-Müll alle IP-Adressen, die damit in Kontakt stehen, bei den internationalen Spamfiltern gesperrt sind, die sind ja da eher grosszügig.


    Eplus vergibt ja für die Einwahl nur eine Handvoll (vielleicht 20) IP-Adressen, da merke ich manchmal seltsamerweise auf meinem bevorzugten IRC-Server, dass ich mit der gerade zugeteilten Adresse gesperrt bin wegen angeblichem Pornspam auf meinem Rechner. Wenn ich mir dann durch neue Verbindung eine neue IP-Adresse hole, geht es wieder. Ich hab auch keinen Pornspam auf dem Rechner, andererseits vermute ich auch, dass von den Eplus-Kiddies keiner diese unbekannten IRC-Server (oder überhaupt diesen antiken Dienst) benutzt. Also schliesse ich, dass diese Spamvermutung meines IRC-Anbieters auch aus einer dieser Listen stammt.


    Aber das ist alles nur Vermutung, genaue Infos gibt Dir da keiner. Fest steht aber, dass die Eplus-IPs wohl öfter man blockiert werden, aus den verschiedensten Gründen. Manchmal entsteht ja schon durch das Verhalten der NAT eine Spam-(oder Hacking)-Vermutung, wenn zwei völlig verschiedene User mit identischer IP-Adresse gleichzeitig auf den selben Server zugreifen.