Beiträge von shausch

    Gab es bei uns auch. Die waren dann immer die bewunderten Anführerinnen der Mädchenbanden und haben die kleinen Jungs verprügelt *schnüff*


    Also wo ist das Problem dieses ganz natürlichen Phänomens?

    Gab es den Commi vor dem 2110? Ich hab das andersherum in Erinnerung (oder in etwa gleichzeitig, war ja auch ein "2110" im commi und es gab sogar Commis mit dem legendären 2110-Feldtestdisplay aussen)
    Nicht zu vergessen den HP-Omnigo-Commi mit angeflanschtem 2110...


    Allerdings stimmt es, die Datenfunktion war im Netz schon vor den ersten datenfähigen Endgeräten implementiert.
    So "bahnbrechend" war diese Funktion allerdings nicht. Erstensmal gab es das immer schon in allen Mobilfunknetzen (wenn auch nicht überall mit 9k6), zweitens hat das kaum einer gebraucht (auch das "immer-online-mobile-computing" tauchte erst am Gedankenhorizont auf, Computer waren schwere Geräte für die Steckdose) und schliesslich war es so teuer, dass es in fast allen Fällen günstiger war, einen reitenden Boten zu schicken (sofern ein Postamt oder ähnliches in der Nähe war), als diese frickelige, fummelige Computerdatenverschickung zu nutzen...

    ... aber nur zu seiner PCMCIA-Karte mit dem DOS-Treiber


    Das XRH-3-Kabel von der cellularware (ohne PCMCIA) kann mit dem entsprechenden DOS-Programm nur Feldtest und SMS, keine DFÜ.


    GH388, 2110 sind schon ganz gut, nicht zu vergessen, das Siemens S3.
    Das wirklich allererste Datenhandy (auch mit PCMCIA) gab es noch ein paar Monate vor diesen Geräten von irgendeinem OEM-Hersteller. Da müsste ich aber nochmal recherchieren, das kenne ich auch nur so ganz dunkel in der Erinnerung als Kuriosität damals - Verkaufszahlen hatte das nicht.

    Ja, ok, aber diese Supportpacks bewegen sich auch in Preisen von 20-30% des Notebookneupreises.
    Klar, das ist sauber kalkuliert, da kann jeder dritte Kunde seinen Rechner zertrampeln und die anderen zwei haben keinen Bock auf den Kinderkram mit dem Notebookneukauf.


    Aber der TE sucht wohl eher was so im Kleinstpreisbereich, das sozusagen den Aufpreis für ein Outdoornotebook ersetzt und (bei seinem von ihm beschriebenen Verhalten) mit 90prozentiger Sicherheit innerhalb der 2-3 Jahre Laufzeit einen neuen Notebook zur Verfügung stellen soll.


    *lol* sowas gibts einfach nicht, warum sollte es auch? :)


    Ich würde ebenfalls empfehlen, regelmässige Backups zu machen, einen billigen Zweitnotebook zu Hause im Safe in Reserve zu halten, damit man beim Verlust des ersten nicht erstmal ohne Arbeitsmittel dasteht und dann vielleicht nochmal ein paar hundert EUR für diesen Fall beiseitezulegen.
    Die sogenannte "Eigenversicherung" ist für solche Szenarien das einzig sinnvolle! Einen kleinen Gewinn nebenbei macht man dabei aber leider nicht, lernt jedoch vielleicht was über das versicherungsmathematische Konzept der Risikoprämie (im weiteren Sinne)

    Seht es doch mal aus der Sicht eines Kreditgebers:

    Nur ein Angestellter ist erpressbar, wenn er mal keine Lust haben sollte, den Kredit zurückzuzahlen. Ein Angestellter lebt meist in halbwegs seriösen Verhältnissen, möchte seine Festanstellung behalten und ihm ist es extrem unangenehm, wenn der Kreditgeber beim Arbeitgeber oder in der Nachbarschaft mit Pfändungsbeschlüssen und ähnlichem wedelt. Dann ist das sonnig-bürgerliche Leben nämlich schnell vorbei.


    Ein Selbständiger ist da flexibler, der kann jederzeit aufhören zu arbeiten, auswandern, alles auf seine Frau umschreiben, er hat keinen Arbeitgeber, der peinlich berührt sein und ihm ob der Pfändung kündigen kann und steht der Möglichkeit eines "Konkurses" generell aufgeschlossener gegenüber, weil man das bei selbständiger Tätigkeit eh immer einkalkulieren muss.
    Er mag ja in den letzten Monaten immer 5-10kEuro im Monat gehabt haben, aber wenn er mal keine Lust mehr hat (dafür gibts viele Gründe oder krank oder sonstwas), dann ist nichts mehr da.


    Wenn er natürlich das Firmengelände oder Maschinenpark zur Sicherheit verpfänden kann, sieht das alles anders aus, aber 80% der deutschen Selbständigen leben wohl eher ohne jede materielle Sicherheit nur vom Tagesgeschäft ohne grosse Kapitalinvestitionen, wieso soll ein Kreditgeber da Geld reinstecken und einen Kredit für private oder geschäftliche Bedürfnisse vergeben (das ist bei dieser Art Selbständigkeit eh nicht getrennt) ?


    Abzahlungsfirmen, Versandhäuser, Mobilfunkbuden machen sowas trotzdem (bis zum ersten Schufa-Eintrag), weil die Gewinne aus dem Koppelgeschäft so enorm sind, dass auch 30% Ausfälle noch tragbar und einkalkuliert sind.
    Aber nur Bargeld, ohne Zusatzgeschäft, ist ganz einfach betriebswirtschaftlich uninteressant unter diesen Umständen und jeder Marktteilnehmer sollte nur an sein Wohlergehen denken (sonst ist er nämlich nicht mehr lange im Spiel dabei)!

    Das allererste GPRS-mobile in Deutschland (und woanders wohl auch) war das Timeport 260.
    Hatte ich mir auch damals bei T-mobile (die waren die ersten mit GPRS) gekauft. Es war ziemlich teuer, auch noch mit Vertrag und die kB-Kosten waren auch so, dass man mit HSCSD bei Eplus noch billiger gefahren ist (was damals eben so "billiger" bei Daten bedeutete...)


    http://www.cellular.co.za/phon…ola_timeport_260_gprs.htm


    Aber dieses neue "always on" war schon interessant und musste probiert werden! Ein Datenkabel war dabei und es war auch kein soft-modem, sondern man konnte das Telefon an jedes V.24-Terminal anschliessen und mit Hayes-commands steuern. So eine Telnet-Sitzung hat dann auch nicht so viele Daten verbraucht.


    CSD-fähig waren eigentlich fast alle Geräte ab 1994/95, sobald dieser Standard spezifiziert war (also ab GSM 0.9, so ungefähr zu Zeiten Nokia2110, aber noch nicht in den alten Motorola/Siemens-GSM-Geräten nach der GSM-0.5-beta-Spezifikation, da gab es ja noch nichtmal SMS sauber implementiert und auch die Netzzugriffsfunktionen wurden später nochmal grundlegend überarbeitet).


    Man brauchte aber nochmal Zusatzgeräte, um das mobile an eine Schnittstelle anzuschliessen. Preis zwischen 1000 und 2000DM für die Box/PCMCIA-Karte.

    OK, meine Schuld, hab ich wohl übersehen *lol* Als Mobilfunkkunde sollte ich im Fussnotenlesen eigentlich geübt sein... :)



    Jetzt könnte man natürlich mal bei der Redaktion anfragen, wie es zu der Aussage kommt.
    Auf jeden Fall gibt es weltweit keine kommerzielle GSM400-Mobilfunktechnik (natürlich gibt es andere Mobilfunknetze auch im 400MHz-Bereich, vielleicht haben die in Tansania sowas noch, günstig aus den USA bekommen).


    Die realistischste Vermutung ist, dass Celtel-Tansania vielleicht mal beim Häuptling eine GSM400-Lizenz für kleines Geld gekauft hat und dann feststellen musste, dass es am Weltmarkt keine Geräte dafür gibt.
    Oder es war eben nur eine nicht realisierte Planung, oder aber ein Redaktionsfehler auf der deutschen Seite

    ??? Also, wenn ich unter http://www.roaminginfo.de nach Celtel aus Tansania suche, finde ich da nur die übliche GSM900/1800-Kombination. Auch auf der Celtel-Webseite sind nur normale GSM900/1800-Geräte erwähnt.


    GSM400 kenne ich nur als Laborversuch von vor 10 Jahren. Es sollte damals zur Versorgung von "rural areas" eingesetzt werden, allerdings hatte die meisten Länder damals noch ältere Mobilnetze bzw. analoge Betriebs/Bündelfunknetze in diesem Bereich, so dass sich keine Lizenzen finden liessen und die entsprechenden Projekte eingestellt wurden.


    Inzwischen wurde der ganze HF-Kram (samt Basisstationen und Richtfunkanbindung) so billig, dass man eben einfach mal ein paar BSen mehr im 900/1800er-Bereich aufgestellt hat.
    Auch die Empfänger-Frontends kommen mit geringeren Feldstärken aus, da passt das schon, zudem liefern mehrere einzelne BSen auch eine höhere Kapazität, selbst im tiefsten Urwald ist das heutzutage der Flaschenhals und nicht mehr die schwache HF.

    Grundsätzlich für die Einlagerung:


    Immer Akku/Batterie vom Gerät trennen


    Alle paar Monate mal stundenweise einschalten, schon für die Elkos




    Betriebsbereit in den Keller legen, vergessen und nach 5 Jahren wieder hoch holen ist fast eine Garantie für den Gerätetod (und wenns nur der Taschenrechner mit ausgelaufener Batterie ist)


    Sammeln ist harte Planung und Arbeit!

    Das mit den 6 Wochen ist auch noch nicht endgültig. Es gibt einige Urteile auch aus höheren Instanzen, die eine solche Einschränkung bei Lastschriften verbieten.
    Die Banken sehen das natürlich nicht gern, weil es Arbeit macht.
    Einige Banken machen das so, dass man bis zu den 6 Wochen die Lastschrift über das Online-Banking zurückgeben kann, danach geht das nur noch über die Verwaltung.
    Zitieren kann ich die Urteile jetzt nicht (man kann ja nicht alles im Kopf haben), sollte sich bei Juris oder Google unter den Suchbegriffen "Lastschriften", "Fristen" oder so finden lassen (gab da in 2003 oder 2004 auch mal was vom BGH, glaube ich).
    Alles können wir ja für den Start-Poster auch nicht machen