Das gab es fürs C3 auch - als extra Kistchen zum Anschliessen....
Beiträge von shausch
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Das mit dem Compenser ist ja auch etwas anderes. Der soll die Kabelverluste ausgleichen, sonst hätte er gar keine Zulassung bekommen.
In diesem Gerät wird auch die vom mobile kommende Sendeleistung verstärkt, so kann man an der Ausgangsbuchse des Compensers durchaus über 2W kommen. Zusätzlich wird auch das Empfangssignal verstärkt, was meist auch nicht schadet, sondern auch allein schon was bringt.
Eigentlich soll an der (fest zum Compenser und seiner Zulassung gehörenden) Antennenleitung wieder (wegen der Kabeldämpfung) genau die gleiche Sendeleistung anstehen, wie an der Antennenbuchse des Handys durch das Netz eingestellt wurde.Wenn man jedoch die Antennenleitung des Compensers abschneidet und somit auf die zulassungsgemäße Kabeldämpfung verzichtet...

So ein GSM-Netz ist ein ziemlich komplizierter Gesamt-Organismus, in dem alle Regelvorgänge aufeinander abgestimmt sind. Die meisten Parameter werden sogar nichtmal in der Basisstation, sondern im zuständigen MSC geregelt, da bringt es meist nichts, irgendwie mal einen Parameter zu verändern.
Das Netz als ein einziger riesiger Computer, das verstand man Ende der 80er Jahre eben unter digitalen Netzen.Bei UMTS ist das dann anders, da macht das alles die BS (B-node), der Rest ist "Internet".
Auch sollte man nicht vergessen, dass bei 35cm Wellenlänge schon eine Verschiebung der Antenne um 18cm oder weniger einen ganz erheblichen Unterschied ausmachen kann...
Und letztlich ist das mit den Leistungsklassen auch alles Software. Irgendwer hat mal eine ganze Reihe Handys auf dem Messplatz gehabt und festgestellt, dass viele auch bei softwaremässig eingestellten 2W maximal mit 1-1,5W senden. Was aber auch nicht so schlimm ist, denn es besteht da kein linearer Zusammenhang.
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Das mit dem besseren/schlechteren Empfang kann auch an unzähligen anderen Sachen liegen.
Das "8-Watt-Gerät" macht z.B. im D1-Netz immer nur 2W, denn diese power class wird vom Netz vorgegeben.
Es ist ja nicht so, dass das Telefon sieht "aha, ich habe Aussetzer, also regele ich mal die Sendeleistung hoch bis zum Anschlag", sondern es ist so, dass das Telefon an das Netz die Empfangsfeldstärke meldet und das Netz daraufhin zum mobile sagt "dann sende mal jetzt mit 2W" (größere Leistungsklassen kennt das Netz gar nicht mehr).Natürlich sind diese alten Geräte noch in viele gewerbliche Fahrzeuge eingebaut, denn als Unternehmer muss man nicht jedes Jahr ein neues Auto/Autotelefon kaufen. Das alte funktioniert ja noch und hat auch meist eine gute FSE.
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wie waers mit: "Spaltmasze" ?
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Zitat
Original geschrieben von Bernd-71
:eek:
Kannst du mir mal kurz als Techniklaien erklären warum das gemacht wird. Liegt es daran, daß zu 98 % nur noch Handys verwendet werden? Stromsparen?Netzplanung!
Die Zellgröße ist für 2W-Sender ausgelegt, am Rande der Funkreichweite für 2W-Geräte folgt schon wieder die nächste Basisstation. Man braucht also keine größere Sendeleistung als 2W.
Klar, es gäbe sicher irgendwelche Situationen, wo 8W klar einen Vorteil hätten, aber wieso soll man für 10 User und irgendwelche Sonderfälle im ganzen Netz seine Planung ändern?
Man könnte natürlich auch die Zellgröße für 8W-Geräte planen, das spart sicher jede Menge Geld.
Aber was jammern dann die Handyuser, dass sie laufend kein Netz haben
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Ach Jungs, das ist niedlich...
Ist mir aber auch beim Ueberfliegen des Textes aufgefallen, dass das etwas ungewohnt aussieht, ist aber voellig korrekt.Was waren das doch fuer schoene vor-HTML-Zeiten, als man im Usenet und in seinen mails Umlaute auf jeden Fall vermieden hat, weil die bei jedem Unicode-interpreter anders aussahen.
Sollte man sich wieder mal dran halten!
Mit schoenen Gruessen....
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Nur mal als Hinweis: In aller Regel sind die Netze schon seit einigen Jahren für den Handybetrieb konfiguriert und die maximale power class ist für die 1-2watt eingestellt.
Ausnahmen gibts natürlich, entweder alte BTS oder bei der Konfiguration vergessen, das flag entsprechend zu setzen.Das mit den 8Watt sollte in Deutschland also kein Kaufkriterium mehr sein, zumal man dafür so alte Geräte kaufen muss, die dann schon bei Sprachqualität oder Bedienungsmerkmalen Nachteile bringen.
Vor einigen Monaten habe ich meine ganzen alten Geräte entsorgt, weil die entweder mit aktuellen SIM-Karten gar nicht mehr zu benutzen sind, oder die Sprachqualität doch noch sehr "digital" ist.
Als Referenz liegen hier noch 2 Nokia2110 mit Uralt-SIM, das hört sich wirklich ziemlich kratzig an und auch der HF-Teil ist nach 12 Jahren nicht mehr so optimal.Falls man noch ein 8W-Gerät findet, wird das eh von der BS in der Leistung reduziert (die BTS bestimmt immer auch die Sendeleistung des mobiles). Was würde es einem auch nützen, wenn man selbst mit 8W bläst, die BS aber nur mit 2W sendet? Man wird gehört, hört aber selbst nichts....
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Also die Materialien beim M600 mögen "billig" sein, aber mechanisch ist das alles einwandfrei, zumindest bei meinem. Keine Spaltmasse, wo man durchschauen kann, wie bei einigen Nokias, nix knarzt, wenn man mal richtig fest auf den äusseren Rahmen drückt und der innere Rahmen (sieht man ein bisschen unter dem Akku) schein auch sehr robust zu sein.
Hab meins zwar noch nicht runtergeschmissen, weil es meist nur als Modem benutzt wird, aber da hätte ich keine Bedenken.OK, ist kein Hochglanz oder irgendwelche "Mädelsverzierung" auf dem Chassis, aber das fehlt mir irgendwie gar nicht.
Ich warte immer noch auf das Handy im Stil z.B. eines Fluke-Industie-Multimeters!

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*pah*
meine erste E-plus-flat-Rechnung lag über 13000EUR.
Mein durchschnittlicher Monatsverbrauch liegt zwischen 10 und 15 GBWarum komme ich nicht ins Fernsehen?