Beiträge von shausch



    Grundsätzlich kann der Antragsteller so viele Mahnbescheide schicken lassen, wie er will (ok, irgendwann wirds dann Belästigung *lol*)


    In der Regel lässt er aber einen einzigen schicken. Entweder mit "Kreuz", dann wird nach dem Widerspruch automatisch die Verhandlung eingeleitet (Klageschrift, Antwort auf Klageschrift, Termin machen etc).
    Wenn nicht angekreuzt, kann der Antragsteller die Sache nach dem Widerspruch auf sich beruhen lassen, oder aber noch eine Verhandlung beantragen. Das mit dem "Kreuz" ist nur eine Verfahrenserleichterung.


    Anwalt? Tja, wenn man eine Rechtsschutzversicherung bemühen kann, warum nicht? Ansonsten kann man sich vor dem Amtsgericht auch mal selbst verteidigen, gerade in solchen Bagatellverfahren. Natürlich sollte das auch eine gewisse Erfolgsaussicht haben, wovon ich in diesem Fall eigentlich nicht ausgehe.
    Auf jeden Fall ist es ganz lehrreich und man kann sich wundern, mit was für Schnarchnasen (oft) die Gegenseite aufwartet, nur um sich überhaupt vertreten zu lassen. Die bekommen dann den Mund nicht auf und sind auch sonst recht inkompetent. Oft sind das in dieser Instanz keine studierten Rechtsanwälte bei den Schuldeneintreibern, oder selbst wenn sie welche sind, fragt man sich, wie weit es mit der akademisch/intellektuellen Bildung bei denen geht....


    Also: nicht so schnell einschüchtern lassen, aber realistisch sein :)



    Ach ja, nochwas: Ob der Antragsteller gleich "die Verhandlung angekreuzt hat", siehst Du nicht auf Deinem zugestellen Mahnbescheid.

    Also um nochmal was klarzustellen:


    Forderungsverjährung nach §195BGB beträgt 3 Jahre (diese Frist träfe hier zu), wobei da immer die vollen Kalenderjahre zählen. In diesem Fall also noch nicht verjährt.


    Und um etwas klarzustellen:
    Auf Mahnungen muss man nicht antworten (auch wenn es manchmal, nicht immer, sinnvoll ist).
    Auf einen Mahnbescheid sollte man mit einem Widerspruch antworten, selbst wenn man nur die Einrede der Verjährung geltend macht. Einen Mahnbescheid kann ein (angeblicher) Gläubiger nämlich auch nach Ablauf der Verjährungsfrist losschicken lassen - wenn der (angebliche) Gläubiger da keinen Widerspruch einlegt, wird die Forderung trotzdem 30 Jahre lang vollstreckbar.
    Noch was: Ein Widerspruch gegen einen Mahnbescheid führt nicht automatisch zum Prozess, das muss der Antragsteller auf den üblichen Vordrucken extra ankreuzen.
    Oft wird bei dubiosen Forderungen zwar ein MB rausgeschickt, aber der (dubiose) Forderungssteller verzichtet nach dem Widerspruch des Gegners (der übrigens nichtmal begründet werden muss, es reicht "Ich widerspreche...") auf ein Verfahren.


    Aber für diesen Fall:
    ...halte ich die Forderung durchaus für begründbar.... *ggg*

    Niedlich, immer diese unerfahrenen Jungspunde.... *lol*


    Natürlich konnte man über IR SMS abschicken!!


    Bei den alten Geräten war die IR-Schnittstelle nichts anderes als eine ganz normale, drahtlose RS232 (serielle) Schnittstelle. Es gab dann einen extended-Hayes-command-set mit AT+.... mit dem man eine ganze Menge machen konnte. SMS schicken, ein paar Feldtest-Parameter abfragen (Nobbis erste Programme basierten auf diesem Prinzip und zeigten deswegen nur wenige Parameter an) und das Telefonbuch verwalten.


    Allerdings ist das bei mir auch alles schon 10 Jahre her, ich glaube, mit einem 6150 habe ich das zum letzten Mal genutzt.


    An den Fragesteller: Probier doch einfach auf dem Psion mal mit einem Terminalprogramm (9600baud, 8N1) das command "at+h" oder "at+?", manchmal gab es da eine kleine extended-command-list.
    Ob die aktuellen phones das noch können, weiss ich auch nicht, mann, ist das lange her....




    Und.... nein... ich bin noch nicht über 60.....

    Nunja, mit der nötigen Nachfrageintensität bekommt man sicher bei Vertragsende über jeden Restbetrag auch einen Scheck, unabhängig davon, woher dieser Betrag letztlich stammt.
    Das ist den Verwaltungen dann letztendlich auch egal, wenn der ex-Kunde schon so penetrant war, dass eine Auszahlung überhaupt als Möglichkeit in Betracht gezogen wird. In einem solchen Fall hat dann eben einmal die Abwimmelungsstrategie nicht funktioniert, auch egal.
    Aber standardmässig angeboten wird eine Auszahlung nicht und bei der ersten freundlichen Nachfrage durch den Kunden von der Hotline auch immer erstmal abgelehnt. Bei 95% der Nachfrager funktioniert es doch so :)

    Wohl kaum, deswegen heisst es doch "Gesprächsguthaben". Ohne den zugehörigen Vertrag kannst Du ja keine Gespräche führen.
    Von einer Rechtspflicht zur Erstattung der von Dir zu viel gezahlten Beträge war keine Rede, das ist ja immer der Trick dabei. Mit diesem "Gesprächsguthaben", das die Anbieter nur ein paar cents kostet, drücken sie sich regelmäßig um eine eventuelle Auszahlung von Schadenersatz, Überzahlungen und ähnlichem herum.
    Kaum ein Kunde bemerkt diesen Unterschied und das System funktioniert, tja...

    Also ich will meine Erfahrungen mal so zusammenfassen:


    Auf einem P300 und einem 5500 habe ich den Java-client Opera mobile 3.0 und schaue mir behelfsmäßig manchmal was an oder prüfe mit dem eingebauten pop3-mailer die Emailkonten.


    Operamobile trennt sofort nach jedem Seitenabruf die Verbindung, ebenso die beiden eingebauten Emailer.
    Auf beiden Karten habe ich nur das kleine Datenpaket von Eplus mit 1kb-Abrechnung, die 100kb-Takt-Pakete sind auf solchen Geräten nicht sinnvoll nutzbar.
    Es gibt auch keinen Patch oder andere Einstellung oder ähnliches, es geht einfach nicht!


    Auf einem M600 habe ich die Flatrate von Eplus und nutze das auch öfter für Internet nur mit dem M600. Das M600-UIQ3-Datenmenü verspricht zwar eine Einstellmöglichkeit "Verbindung immer halten" (oder so ähnlich), allerdings funktioniert das nicht (die M600-Firmware ist ja auch nur ein Laborversuch...)
    Sowohl mit dem eingebauten UIQ3-Browser, als auch mit dem email-client, wird die Datenverbindung nach ein paar Sekunden ohne traffic getrennt. Bei der Flatrate ist mir das egal, ein "100kB-Paket" wäre auch hier nicht sinnvoll nutzbar.
    Dafür ist mein Einzelverbindungsnachweis immer sehr umfangreich....


    Das einzige meiner Geräte, auf dem das "Halten" gut funktioniert, ist ein altes 7650.

    Bei mir ist das M600 oft mehrere (24?) Stunden im Modembetrieb und das mit dem Akku und dem Laden ist manchmal auch problematisch. Manchmal schaltet sich das Gerät einfach ab (und meldet "Akku leer"), obwohl das Netzteil dranhängt.
    Ich muss dann alles zurücksetzen (Netzteil ab, Akku raus) sonst kann ich es nicht mehr einschalten oder aufladen. Passiert nicht oft, aber doch mal so alle ein oder zwei Wochen und ist einer der zahllosen Firmware-bugs dieses Gerätes.

    Aha, also zumindest die Speicherkarte im 770 sollte nach einiger Zeit erkannt werden (manchmal hängt das im XP etwas wegen früherer Installationen, aber wenn Du sagst, dass das auf mehreren verschiedenen Rechnern so ist...)
    Auch USB1.1/USB2.0 sollte für die Speicherkartenfindung keine Rolle spielen.


    Also noch ein kaputtes Gerät? Wir können die ja bald TT-intern sammeln und im Geschenkesack im NSC abliefern *lol* Was mich etwas ärgert: gerade jetzt hätte ich etwas Zeit gehabt, mich wieder mal 24h an einem Computerproblem festzubeissen, für solche Bastel-Orgien ist in 2 Monaten, wenn das Ding wieder zurück kommt, wohl keine Zeit mehr.


    Und noch ein Nachtrag: Nach diversen Threads im Tablettalk ist dieser "White screen of death" DER Standardfehler aufgrund schlecht designter Displaystromversorgung und tritt bei 30-50% der Geräte nach 3 Tagen bis 3Monaten auf.
    Immer Gewährleistung (zum Teil schon mit dem dritten oder vierten Gerät), aber auch immer 4 Wochen Gerät weg.
    Hätte mir doch nen Commi holen sollen...

    So, kleines Update (hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott...):


    Die Windows-Version des 770-Flashers von der Nokia-Seite enthält entgegen der Aussage der Beschreibung NICHT die cable-Treiber für das DKE-2, die muss man sich extra von der englischen Nokia-Seite (oder sonstwoher) holen. Es passen die "connectivity cable driver for DKE-2 DKU-2". Dann wird das 770 auch richtig am USB erkannt und man kann mit dem Flasher weitermachen, der sich das Image von der Nokia-Page holt (knapp 60MB und es gibt keine Auswahl, nur das allerneueste) und in das 770 flasht (dauert dann nur so 2min).


    Falls sich jemand wundert, wo denn in dem Nokia-Flasher die Möglichkeit sein soll, unter den bin-Images auszuwählen, die man sich von der Maemo-page auf die lokale Platte heruntergeladen hat (so steht es ja in der Anleitung): Dieser Menüpunkt erscheint erst, wenn man seine Internet-Verbindung getrennt hat (hab ich nur durch Zufall gefunden).


    Also flashen geht jetzt bei mir, allerdings bleibt mein 770 tot mit nur blauen Streifen auf dem Display. Ist wohl doch ein Hardware-Defekt, wie den ja schon so mancher gleich nach dem Auspacken mit dem gleichen "Bild" hatte. Ich werde also die nächsten Wochen erstmal auf das Gerät verzichten müssen....



    poeppe: Werden denn bei Dir andere USB-Geräte erkannt (z.B. externe Festplatte)? Welches Betriebssystem? Nokia cable driver installiert?