Beiträge von shausch

    Eben! Und ausserdem gehts hier nicht um einen Gesetzesverstoss, sondern um Vertragsfreiheit.
    Wenn es einem Anbieter (und seinen Repräsentanten) beliebt, jedermann in einen Tarif mit dem Namen "Studententarif" einzugruppieren, so ist das ganz allein eine Angelegenheit dieses Anbieters!


    Abgesehen davon möchte ich nicht wissen, wieviele derjenigen, die hier den Untergang des Abendlandes sowie den Ausbruch von Unzucht und Moralverfall heraufbeschwören, in einem Rahmenvertrag sind, dessen Zielgruppe sie auch nur durch Selbstdeklaration entsprechen....

    Klar, wenn der Kunde schon bisher einen hohen Umsatz geliefert hat, dann wird mit dessen Kündigung auch ganz anders umgegangen. Er muss sich dann auch nicht mit dem normalen Verfahren einer Vertragsverlängerung herumschlagen, sondern wird ganz anders behandelt.


    Aber wie gross ist der Anteil dieser Kunden am Gesamtvolumen? Ich schätze mal so um die 5% und der TE gehört wohl zu den anderen 95%


    Es gibt ja auch Kunden mit mehr als mehreren Tausend EUR im Monat, das ist dann schon eine andere Kategorie.
    Ob man jetzt 10EUR oder 30EUR im Monat bringt, dürfte für diese Betrachtungen aber unerheblich sein.

    Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Wirtschaftswissenschafter sagen nämlich, daß es durchschnittlich 8x soviel kostet einen Neukunden zu werben wie einen Bestandskunden zu halten.


    Den Bestandskunden kennt man mindestens 2 Jahre, kann ihn und seine Zahlungsmoral einschätzen - ich verstehe wirklich nicht warum Treue im Mobilfunk immer bestaft statt belohnt wird.


    Ja, schon, aber bleibt doch mal auf dem Teppich. Es handelt sich bei einem Mobilfunkvertrag nicht um den Geschäftsabschluss des Jahrhunderts, sondern um ein popeliges Massengeschäft mit Kleinbeträgen.
    Was soll man sich da Gedanken darüber machen, wie ein einzelner Vertrag in der Vergangenheit (die ist tot), der Gegenwart (man nimmt, was man bekommen kann), oder der Zukunft (kennt sowieso keiner, aber sieht im Zweifelsfall schlechter aus) verlaufen könnte?


    Der Anbieter sieht das ganz einfach und kurzfristig bezogen: Ein Neukunde muss erst in den Laden gelockt werden, dem muss das Produkt erklärt werden und er muss schliesslich unterschreiben. Für diese Mühen des Vertragsabschluss bekommt der Kunde eine Prämie in Form erhöhter Provisionszahlung.
    Wenn er den Vertrag verlängert, hat er keinen Stress, keinen Rufnummernwechsel und muss für diese Bequemlichkeit mit einer verminderten Provisionsausschüttung bezahlen. Auch kann der Anbieter mit der Bequemlichkeit des Bestandskunden rechnen und warum soll er mehr Provision ausschütten, als nötig ist, den Kunden in seiner Bequemlichkeit in die richtige Richtung zu lenken? Das wäre ziemlich dumm vom Anbieter.


    Leute, das ist ein Massengeschäft mit Kleinbeträgen, da werden keine Betrachtungen über Vergangenheit oder Zukunft angestellt.
    Es mag durchaus sein, dass dem Anbieter das Geschäft seines Lebens entgeht, weil ein durch dieses Verfahren verärgerter Kunde im nächsten Jahr "der Superkunde" wird, aber egal, das ist alles Statistik - die wichtigste Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften.


    In the long run, we all are dead - so what....

    Habs jetzt neben mir liegen: Das Zeug heisst "FLUID101" und auf dem Reichelt-Aufkleber steht "kontakt224" als Reichelt-Bestellbezeichnung drauf. Die Dose ist von CRC (ehemals Kontakt-Chemie), es steht keine Inhaltsangabe drauf.


    Anwendung:
    "Oberflächen grosszügig einsprühen, Feuchtigkeit abtropfen lassen. FLUID101 unterkriecht extrem schnell Feuchtigkeit und bildet hohe Oberflächenwiderstände zurück. Es hinterlässt einen sehr dünnen, kaum fettenden Korrosionsschutzfilm. Stellt sofort hohe elektrische Widerstände auf feuchten Oberflächen wieder her. Verlängert die Funktionsfähigkeit von elektrischen Geräten in feuchter Umgebung. Hilft zuverlässig bei nassen Zündanlagen"


    Das wars also doch mit dem Auto.


    Das Spray ist also kein Kontakt- oder flüchtiges Tuner-Spray, sondern für die harten Fälle zur Soforthilfe. Hat hier immer gut funktioniert, auch bei einem ins Klo gefallenen Telefon (fragt jetzt nicht....)
    Wenn die Leiterplatte schon durch alle Layer durchgeweicht ist, hilft das wahrscheinlich auch nicht mehr.

    Es gibt von "Kontakt-Chemie" ein spezielles Spray für die Beseitigung der Folgen solcher Wasserschäden. Ich nehme das auch immer für Uhren.
    Es hat wohl wenig oder keinen Alkohol, riecht jedenfalls nicht danach. Ansonsten hat es eine hervorragende Kriechfähigkeit und erinnert mich eher an diese Elektronik-Sprays für Autobatterien/Zündung, mit denen man zur Starthilfe die Feuchtigkeit "unterkriechen" kann.
    Es ist aber speziell für Leiterplatten/elektronische Geräte gedacht und hat bei mir jedesmal funktioniert.


    Einfach mal in den Reichelt-Katalog schauen. Habs jetzt nicht zur Hand, sonst würde ich mal draufschauen.

    Mein Maximum war mal 22GB, normalerweise liege ich so um 12GB. Nur diesen Monat etwas weniger, weil ich 2 Wochen lang die Flatrate nicht genutzt habe.
    Die Eplus-Flatrate geht jetzt im allgemeinen ganz gut, nur manche Tage nicht, wenn die Jungs am Basteln sind.


    Ansonsten darf man nicht vergessen, dass das eben mobil und kein Gigabit-Ethernet ist. Da darf es schonmal gehen und manchmal eben nicht.

    Naja, das mit den 300eur ist natürlich albern und eher trollverdächtig....


    Aber wenn man sich die Anforderungsliste ansieht, ruft das eigentlich nach einem kleinen Tablet-PC (slate). Da hat man dann 8 oder 10 Zoll Touchscreen, kann jedes Intel-kompatible Betriebssystem draufmachen, Festplatte und PCMCIA-slot für Erweiterungen.
    In diesem Formfaktor gibts schnuckelige Geräte, auch IP54-geschützt.
    Man braucht sich dann nicht mit diesen halb-proprietären Betriebssystemen zu quälen und kann zur Not auch eine Tastatur dranstecken.
    Auf der Cebit habe ich mir ein paar solcher Geräte angesehen und das wird auch meine nächste Anschaffung.


    Nur mit den 300eur wird das nichts... *lol*

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Imho wurde nur in den Anfangszeiten der Entdeckung umgelötet ... danach gab s ja viele Sofwartools wie den Logomanager, die das über Datenkabel und IrDa konnten.



    Stimmt, nachher gabs die originalen Nokia-Programme und deren clones zum patchen.


    Kultiger war das Loeten aber allemal :)


    -Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von hoe
    Der Unterschied zwischen dem normalen Flash File und dem Speziellen sind genau 13 Bites. Der Netmonitor ist in JEDER Firmware enthalten.


    Das war bei Nokia eigentlich immer so. Ich kann mich noch daran entsinnen, wie wir vor 10 Jahren beim 6150 das Parameter-EEPROM (24c16) in der Schaltung programmiert haben. Auslesen, das richtige Bit kippen, wieder einschreiben und schon war der Menuepunkt mit dem Netmonitor freigeschaltet. Der Speicherplatz für die Freischaltung des Menuepunktes im Parameter-EEPROM war für alle Firmwareversionen derselbe, man konnte also auch danach ein Update machen.
    Das wird heute wohl genauso gehen, d.h. man muss nur ein freigeschaltetes Telefon zum Vergleichen haben, ein bisschen Löten und ein bisschen Hardware können.

    Also bei mir geht eigentlich alles: IRC, VoIP, Skype, Telnet, SSH, die verschiedenen Mails usw.
    Einschraenkungen sind nur temporaer, wenn die Bastelhamster wieder bei Eplus aktiv sind. Am Montag war das richtig uebel.


    Die grundsaetzlichen Einschraenkungen sind eher durch die NAT bedingt, manche Dienste funktionieren damit eben nicht, als durch irgendwelche Porteinschraenkungen.


    Es ist aber schon so, dass auf allen Tagungen der Mobilfunkgeraetehersteller die Netzbetreiber gewarnt werden, sich zu reinen Internetprovidern degradieren zu lassen, weil man im Mobilfunk mit solch schoenen Zusatzdiensten wie Klingeltoenen und Proxyservern Geld verdienen koenne und sich nicht auf die brutale Konkurrenz "EUR/MB" herablassen muesse.
    Deswegen versuchen gerade die Flatrateanbieter laufend, ihr Angebot irgendwie zu verfrickeln, damit aus ihrer sicht ein Mehrwert fuer den Nutzer, der extra tarifiert werden kann, herauskommt. Dazu gehoert auch die bloede Bildkompression bei Eplus.


    Das ist eine Philosophie, die steckt bei allen Mobilfunkern drin, genauso, wie sich die Festnetz-Anbieter vor 5 Jahren gegen der langsamen Abschied vom edlen (und teuren) ISDN und geschlossenen Netzen gewehrt haben.


    In einer Welt, in der alles irgendwie IP und vernetzt ist, ist es schwer, irgendwelche herausragenden Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln.