Beiträge von Seufz

    Das sind die seltsamen Parallelwelten bei Vodafone. Frühere Faxe für Callya-Auszahlungs-Anforderungen hatten auch besser geklappt. Der offizielle Weg geht aber über Einsenden der SIM und da es 3 SIMs waren, dachte ich diesmal, es wäre per Brief besser.
    Die Auszahlung erfolgte übrigens dann nach Reklamation per Fax :confused:
    Ob Snail-Mail gleich per Frachtschiff nach Kairo geht?

    Nach meiner aktuellen Erfahrung wird kaum noch was ausgezahlt ohne Reklamation. Letztes Jahr wurden per Einschreiben 3 SIM-Karten eingeschickt um wirklich sicher zu sein. Guthaben aller 3 SIM lag nur im 2-stelligen Bereich. Erst nach der 2. Reklamation und 3,5 Monaten später wurde der lächerliche Betrag ausgezahlt.
    Mir kommt es fast vor, als wenn System dahinter steckt. Wer weiß wie viele Leute nicht den Zahlungseingang kontrollieren. Frühere Auszahlungswünsche per Fax und ohne SIM-Einsendungen klappten jedenfalls besser.

    Selber Schuld!


    Die Provider dürfen einen nur kontaktieren, wenn man die Nutzung der Daten zu Marketingzwecken erlaubt. Selbst MD hält sich dran und bei all unseren Verträgen NIE ein einziger Anruf!
    Nur Vodafone erlaubt sich Werbeanrufe selbst und ändert den Eintrag im Kundenprofil. Ist im Kundenprofil änderbar, lässt sich auch über Kontaktformular bewirken, wenn man die Werbeerlaubnis dummerweise im Vertrag gegeben bzw. nicht gestrichen hat.

    Zitat

    Original geschrieben von polli


    Meine Frage:
    Ist es im Mobilfunkbereich anders als im Festnetzbereich? Meines Wissens kann man im Festnetz problemlos bei der Telekom Inkassodienste für Drittanbieter zurückfordern = dann muss sich dieser selbst um die Eintreibung der Kosten kümmern.
    Im Mobilfunkbereich scheint das nicht so einfach zu sein, weis jemand mehr?


    Der Festnetzbereich (nur über Telekom) ist reguliert. Bei Mobilfunk gilt das nicht. Die Provider kassieren dafür schön mit :rolleyes:
    Fakt ist - man hat das mit den AGB akzeptiert und viele Mehrwertdienste sind sinnvoll. Daher ist das Verfahren stets über den vermeintlichen Vertragspartner zu gehen. Gerade bei Kids sind es Abos, machmal aber auch Fallen.
    Beim Provider zu reklamieren ist dann möglich, wenn der Vertragsschluß gar nicht erfolgt ist, hier also ein betrügerisches Unterfangen stattfand. Gerade bei Neuvergabe von benutzten Nummern treten solche Fallen gehäuft auf und nur dann braucht man nicht über den Mehrwertabzocker gehen.

    Es soll viele Telefonanschlüsse ohne Internet geben ... . Sogar sehr viele in der 60+ Generation.


    Interessanterweise wurde hier Drillisch vor das Gericht gezerrt und nicht Vodafone o. ein anderer Telco. Vielleicht ging es primär um das Kartenpfand und die Portogebühren war ein Nebenerfolg? Jedenfalls ist es nicht übertragbar und ohne BGH wird es keinen Effekt bei den anderen Anbietern haben. Vielleicht wissen wir in 2-3 Jahren mehr nach dem BGH.