Zitat
Original geschrieben von saintsimon
globalresearch.ca, ist wie schweiz-magazin oder deutsche-wirtschafts-nachrichten ein Kreml- und VT-Outlet. Eure "Quellen" sind immer dieselben ...
Schlecht und verschwörerisch ist DWN natürlich ohne Zweifel, erwiesenermaßen ein Zitatationssteinbruch für Putinisten und andere Weltverdreher und natürlich hätte sich hinter dem Herausgeber Putins Schergen verbergen können. Aber möglicherweise ging's diesem Dr. Michael Maier auch nur um eigenes Geld und eigene Macht. Vor einem Monat nämlich hat der schwedisch-skandinavisch-internationale Publikationskonzern Bonnier - in Deutschland Ullstein, Carlsem, List, Econ u.a. - 51% an DWN übernommen. Mal sehen, ob sie noch rechtzeitig erkennen, welchen K(l)opp(s) sie sich da ins Haus geholt haben. In Russland haben sie nur die Wirtschaftszeitung "Delovoy Petersburg".
Die Domain der DRN (Deutsch-Russische Nachrichten) leitet ja umstandlos auf die DTN (Deutsch-Türkische Nachrichten) weiter. Vielleicht hoffte der Herausgeber ja früher, daß er DRN teuer an ein russisches Staatsunternehmen verkaufen könne, ist dann aber von deren deutschen Niederlassungen links und rechts überholt worden. <-;<
Die jetzige Chefredakteurin von DWN, Jennifer Bendele scheint ein aus Österreich nachgeholter Import zu sein, der beim dortigen Kurier seltsame Teaser-Artikel schrieb. Lustig ist auch, daß bis zum 10.4.14 DWN-Artikel im Newsfeed bautzen-wirbt.de/hot-news dieses mäßig gefüllten Regionalportals zum einen dort namentlich gekennzeichnet waren und zum anderen ausgerechnet zusammen mit PI-News für den Feed zuständig war und ist.
Politische Ambitionen würde ich dem DWN/DTN/DRN/DMN-Herausgeber nichtmal zubilligen, sondern einfach finanzielle Interessen mit geringstmöglichem Aufwand und Anbiederung an die Verschwörermasse. Das Konzept ist für ihn angesichts Bonniers Mehrheitskauf ja offensichtlich aufgegangen. Aber dieses Prinzip des Anbiederns eigener Äußerungen an den Höchstbieter findet man ja auch unter den Putinisten. Es wird ja wohl niemand einnehmen, daß ein Ex-Großpolitiker wie Platzeck aus sich selbst heraus und ohne wirtschaftliche Anregung die putinistische Seite des Deutsch-Russischen Forums vertritt und auch in der Öffentlichkeit vertritt und wiederholt. Es ist dann nur noch eine Entscheidung zwischen Wahnsinn und Korruption, was das Motiv der hiesigen Putinisten betrifft. Nur in Russland selbst kommen dank der weitgehenden Kontrolle ja noch Unwissenheit, Naivität und Patriotismus infrage.
Zitat
Original geschrieben von suka
Langsam wird es langweilig. Immer wenn es was neues zu MH17 gibt, kommen neue russische Fakes. Neu ist z.B. das Interview mit dem Chef-Konstrukteur der SU-25:
http://www.tagesschau.de/ausland/mh17-ukraine-157.html
Achwas! Die Aussage des zuständigen, russischen Chefkonstrukteurs, daß ein Erdkampfflugzeug SU-25 in dieser Höhe maximal so gerade fliegen könne, beim Schießen aber abstürzen würde, lässt sich ja ganz einfach ummünzen in "Ukrainisches Mörderflugzeug abgestürzt! Die Suche beginnt!". Und kurz darauf kann man verlauten lassen "Trümmer der Mordwaffe gefunden! Pilot kritzelte noch Bekennerschreiben! Holländisches Blut an Tragfläche bestätigt Glaubwürdigkeit!"
Wahrscheinlich haben außerhalb Rußlands wenige in Echtzeit mitbekommen, wie die Strelkovsche Abschußsiegesmeldung anfangs untermauert und dann abgeschwächt und letztlich dementiert und ins Gegenteil gedreht wurde. Zusammen mit dem Abschuss einer russischen Militärmaschine kurz vorher und dem Trophäenstolz auf die "erbeutete" Buk gab's nie einen vernünftigen Zweifel am irrtümlichen MH17-Abschuß. Auch der fluchtartige Abtransport einer nun abgedeckten Buk, die Anwohnervideos samt Rauchspur, die verstreuten Trümmer, deren Zerlegung und Durchlöcherung und auch die prompten, reflexmäßigen, kruden, pseudogenauen russischen Schuldzuweigen taten ein übriges dazu. Man könnte ja fast meinen, daß die guten, allwissenden und welt- und detailmächtigen Russen fast noch in der Lage gewesen wären Abschuß und Absturz im letzten Augenblick noch zu verhindern.
Nach knapp einer Stunde musste meta.tagesschau.de übrigens wegen Überlastung geschlossen werden. Nichtputinisten neigen ja eher nicht zu massiven und koordinierten Kommentarwellen. Aber wahrscheinlich haben die Putinisten angesichts heutzutage bei diesen Themen oft nicht vorhandenen Kommentarspalten längst ein Benachrichtigungssystem über offene Kommentarspalten. Und dann stürzen sie eben alle dahin. Wir können schon gespannt sein auf die ersten Aussteigerberichte a la "Ich war ein Putinbot!". <-;<