Gibt's das in besagten Ländern ebenfalls nicht fix und fertig? Auch dort werden Gastronomen, Elektriker und Installateure doch nicht jedesmal das Rad neu erfinden.
Beiträge von drueckerdruecker
-
-
Erwähnungen und Links von nachzüglerischem Längstbekannten braucht kein sowieso Wohlinformieter. Die kritisierten Links sind informativer und enthalten oft zumindest für mich neue Information und Hintergründe.
-
Zitat
Original geschrieben von Eldschi
Sind Alleinstellungsmerkmale wirklich so negativ? Ich persönlich empfinde das Heranziehen eines schlechten Vorbilds für eigenes Verhalten eher als schwach, aber sei's drum. Es geht hier ja auch nicht darum, Gutscheine als generell minderwertig abzutun (für viele ist ein Gutschein sogar wertvoller als Bargeld, z.B. weil ein Gutschein nicht auf einem Bankkonto als Eingang auftaucht). Es geht nur darum, dass man auf den ersten Blick - also ohne sich die Details angucken zu müssen - erkennen sollte, ob es sich für einen selbst lohnen könnte, das Angebot näher zu betrachten.Klar sind Gutscheine bei manch einem beliebter als Bargeld, weil zum Leistungsbezug auch regelmäßig Kontoauszüge vorgelegt werden müssen. Hab's gerade mal nachgesehen, das scheinen zusammengenommen ungefähr 12% der Erwachsenen zu sein (7,4Mio Mindestsicherung + 0,7Mio Bafög). Aber umgekehrt heißt das eben auch, daß zum Glück für 88% Bargeld unproblematisch und in der Regel bevorzugt ist. (-:=
Ich empfang es bislang auch als ausgesprochen positiv, daß sich Abo-Bar nicht an dem unbewerteten/überbewerteten Zahlengehuber beteiligt hat. Die höchsten Gutscheinwerte sind eben auch die wertlosesten und kommen erst gar nicht infrage. Daß die Anbieter selbst das so machen ist naheliegend, denn ein Teil ihrer aktiven Werbung geht ja auch direkt an Endkunden, die eben nunmal nicht grundsätzlich nachrechnen oder gar vergleichen. Wenn man als Vergleichsseite einfach im Strom mitschwimmt, dann verliert man ein Alleinstellungsmerkmal. Und Nutzer von Vergleichsseiten rechnen tendenziell eben doch und kennen oder nutzen auch andere Vergleichsseiten.
ZitatOriginal geschrieben von Elke2002
Ok, das leuchtet mir ein. Daher meine Frage an ALLE TTler hier:Mal am aktuellen Beispiel: Welche Überschriften würdet Ihr denn für einen Blog-Artikel am besten finden??? :cool:
[X] HÖRZU eff. 16,40 € mit Bargeld, 6,40 € mit Universalgutschein oder 3,60 € Plus mit anderen Gutscheinen
Da steckt alles drin, um sofort selektieren zu können, was für einen selbst überhaupt infrage kommt. Wie hoch die einzelnen Prämien sind ist dagegen reichlich gleichgültig. Den Jahrespreis für die einzelnen Publikationen hat man ja nicht im Kopf und sie variieren ja auch beim Herausgeber und den verschiedenen Anbietern. Im Gegensatz zu Mobilfunkverträgen wird wegen der einmaligen, vorgelagerten Abbuchung ja auch niemand sowas als Kredit nutzen. Viel wichtiger und letztlich entscheidend ist der oben drinsteckende Effektivpreis. In den ganzen Milchmädchenrechnungen - bei Gutscheinen müsste man eigentlich deren tatsächlichen, anderweitigen Erwerbspreis ermitteln und angeben - sind "echte" Preise ein positives Alleinstellungsmerkmal. (-:=
-
Zitat
Original geschrieben von crooks
Auf abo-bar.de wird derzeit mit "eff. gratis" für Gong und Hörzu geworben, was ich recht reißerisch finde, da es die Zeitschriften eben nicht gratis gibt (jaja, ich weiß, es steht dort "eff."). Das ist für mich nur dann der Fall, wenn eine Barprämie gezahlt wird. Haben die Vertriebler Abstand davon genommen, attraktive Barprämien zu gewähren? Suche schon länger für die beiden Zeitschriften (oder eine andere attraktive TV Zeitschrift) eine Barprämie, so dass sie auch faktisch gratis (ohne Gutschein) ist. Hat da jemand gerade ein Angebot parat?Natürlich lacht nur Bargeld und Gutscheine für Otto, Meinpaket oder Zalando sind ihr Geld nicht wert. Aber es gibt durchaus Gutscheine, die ich dann für fast bargeldgleich halte, nämlich Bestchoice Premium (also einschließlich Amazon und Saturn/Mediamarkt) und universelle Tankstellengutscheine, bedingt auch Einzeltankstellengutscheine und Bestchoice "Nonpremium". Erstere lassen sich auch bei eigenem Nichtbedarf gut weiterverkaufen, letztere gehen auch, falls man sowieso jemanden kennt, der dort tankt und irgendjemand fährt ja immer demnächst zu Nonpremium-Ikea. (-;=
-
Zitat
Original geschrieben von Gag Halfrunt
Ohjeh... Wenn man keine Argumente hat, dann wird man beleidigend.Schönen Abend noch. Und viel Erfolg mit deinem Weltbild.
Lies in deinen eigenen Beiträgen mal, wie du über andere schreibst, also jenseits von sachlichen Fakten, Einschätzungen und Meinungen. Das war nicht mehr als eine Zusammenfassung dessen.
Vielen Dank für die guten Wünsche natürlich. Nicht, daß es nötig wäre, aber Abend, Erfolg und Weltbild sind ja immer noch verbesserungsfähig. (-:=
ZitatOriginal geschrieben von Jay
2015 immer noch das gleiche Problem: die Typen, die unterhalb der erlaubten Geschwindigkeit herumeiern und das ohne Grund. Natürlich haben diese aber ihren Grund, sie fahren nämlich nach Verbrauchsanzeige und nicht nach Tacho, wollen andere erziehen oder sind beim Mail beantworten etwas eingelullt. Wenn man den Leuten dann nach dem Überholvorgang die Endrohre des Boliden zeigt, gibt es schon mal die Lichthupe. Das ist dann der Moment, wo ich am liebsten ... :mad:Abgesehen von einigen wenigen Fällen mit Mindestgeschwindigkeit auf einer Teilmenge der zur Verfügung stehenden Fahrspuren und offensichtliche Behinderung weit deutlicher als 80/100 gibt's nunmal keine Richt- und Mindestgeschwindigkeiten. "Wenn man den Leuten dann nach dem Überholvorgang die Endrohre des Boliden zeigt", dann hat man seine Bestimmung im Leben ja offenbar schon endgültig gefunden. Glückwunsch! Eigentlich geht's hier ja garnicht darum, was man darf, was man soll, was man nicht soll und was man nicht darf, sondern was einen aufregt. Naja, zu letzterem kann ich jenseits von situationsbedingter Reaktion auf Gefährdungen reichlich wenig beitragen. Trotzdem ich selbst gern flott unterwegs bin regt mich eben nicht auf, wenn vor mir jemand aus welchem Grund auch immer langsamer ist, auch wenn einstweilen an Überholen nicht zu denken ist.
-
Zitat
Original geschrieben von Gag Halfrunt [...]Liest du meine Beiträge überhaupt?
Doch, genau deshalb. Und wie ich gerade ergoogelt habe, ist das sogar schon umgesetzt. http://www.n-tv.de/auto/Tempol…aellt-article4442916.html
Danke für den Link zu deiner These, denn da steht eben nicht, daß die 80 auf der Landstraße kritisch sind, sondern die Gleichgeschwindigkeit mit LKWs generell.
Schreibst du deine Beiträge überhaupt oder sonderst du sie nur ab, angereichert mit vermeintlicher Ironie und stumpfen Spitzen? Warum du mich und andere dauernd fragst, ob wir in Reaktion deiner Beiträge deine Beiträge überhaupt lesen, ob wir überhaupt Ansprüche an uns selbst haben und so weiter und so fort, das wird sich mir und anderen wohl nicht mehr erschließen. Irgendwann erübrigt sich die Frage auch, weil sie selbst nicht mehr gelesen werden kann.
Ein Radweg, der keiner ist, muss auch nicht benutzt werden. Ein Schild ist kein Radweg. Möglicherweise fährst du zuwenig Rad, um den Nichtabbau von Schildern bei zugestellten, zugewachsenen, unebenen, überfluteten, vereisten, zugeschobenen, zugestellten, blockierten und in Baumaßnahmen befindlichen Radwegen begegnet zu sein. Ist nicht letztens ein Radfahrer in Haftung genommen worden, nachdem er einer zum Radweg öffnenden Tür nicht ausweichen konnte? Solche Radwege, ganz sicher aber in Kombination mit räumlich nicht vorhandener Ausweichmöglichkeit jenseits einer offenen Autotür sind qua Urteil keine Radweg mehr, auch wenn die ein oder andere Behörde weder Schilder, noch Parkerlaubnis bislang entfernt hat. So oder so aber gilt die Pflicht zur Rücksichtnahme, zur Einhaltung von Abständen, zur Nichtnötigung, zur Reduktion von Geschwindigkeit vollkommen unabhängig davon, ob dem Stärkeren die Möglichkeiten des Schwächeren bekannt sind. ,
Nicht dafür zugelassene Autobahnfortbewegung oder unbeleuchtete Fortbewegung auf der Landstraße zieht sowohl in der Überlebenschance, als wohl auch immer vor Gericht den kürzeren. Generelle Verkehrsregeln verfeinernde Schilder bedeuten ja keineswegs, daß die Straßenverkehrsregel Nummer Eins nicht gilt. Im Gegensatz zu Behinderung und Belästigung sind Schädigung und Gefährdung ungeachtet unvermeidbarer Umstände zu untersagt. Jedwede Beschilderung oder Nichtbeschilderung entbindet nicht von der eigenen Verantwortung. Wer nicht damit rechnet, daß an der Grenze des einsehbaren Bereichs Stillstand möglich sein muss, der möge dort ein liegengebliebenes Fertigbetonbrückenteil statt eines umgefallenen Kinderfahrrads vorfinden.
-
Zitat
Original geschrieben von Gag Halfrunt [...] Einen Radfahrer mit 80 km/h Differenzgeschwindigkeit auf Briefmarkenabstand zu überholen, ist ja viel, viel sicherer...
Du überholst ja ausschließlich, wenn der nötige und vorgeschriebene Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Aus diesem Grund stört es dich auch keineswegs, wenn Radfahrer vor Engstellen (Fußgängerinseln) den kaum noch vorhandenen Seitenstreifen verlassen und so die erwähnten Briefmarkenabstände verhindern. Gleiches billigst du ihm ja auch auf seitenstreifenlosen Straßen mit getrennten Fahrspuren zu, weil dort auf derselben Fahrspur sowieso kein Überholen möglich wäre, außer vielleicht mit einem schmalen Kleinstwagen.
Aber selbst du kommst augenscheinlich nicht ganz ohne das verpönte "Hauptsache ich, ich, ich." aus. Aus dem teilweisen Vorhandensein von Geh- und Radwegen schließt du ja fälschlicherweise, daß Straßen ausschließlich dem Kraftverkehr zugedacht sind. Das ist natürlich ein grundsätzlicher Irrtum, denn das gilt ja sinnigerweise nur für Kraftfahrstraßen und die sind mit entsprechenden Verkehrszeichen versehen. Ansonsten darf erstmal restlos jeder Verkehrsteilnehmer die Straße benutzen. Es hat ja jeder jederzeit und allerorten auf Sicht zu fahren, also Anhalteweg unterhalb Sichtweite, bei der Möglichkeit gegenläufigen Verkehrs auf derselben Fahrbahn Anhalteweg unterhalb halber Sichtweite. Genau das ist auch schon der Grund, warum 20 und 100 km/h überhaupt kein Problem sind. Falls doch, dann hat der 20er sich als Straßenbelag getarnt oder der 100er ist zu schnell gefahren. Angeblich soll diese Grundregel ja sogar nachts gelten, sodaß es eigentlich nur zu Unfällen mit in die Straße hineinspringendem Querverkehr kommen dürfte.
Was der mehrfache Hinweis auf LKW-Fahrerfahrung soll ist natürlich auch schleierhaft. Natürlich sind die von dir bewegten Autogroßkrane, Schwertransporte und Braunkohletagebaubagger nicht auf der hierzulande üblichen Straßenbreite wendbar und um die genormte Einzelgaragenzufahrt bekommt man sie auch nicht herumgewinkelt. Aber schon jeder Busmitfahrer weiß ja um die Beweglichkeit und Präzision garnichtmal so kleiner Fahrzeuge. Und einen Lieferlaster wie auf dem Foto braucht man nichtmal gefahren zu haben, um zu wissen, daß schon die Sichtfläche des Fotos selbst einem Fahranfänger keinen Wimpernschlag beim Befahren abnötigen würde.
Es weiß ja auch jeder, daß die Benutzungspflicht von Radwegen an deren Benutzbarkeit gekoppelt ist. Fahrzeuge, Gefäße, Abraum, Baustellen oder Bodenwellen verhindern das mitunter, ohne daß gleich die zuständige Behörde die Beschilderung ändert. Oft ist der Wegfall der Benutzungspflicht von der Hauptfahrbahn aus nichtmal zu erahnen, aber zum Glück sind die meisten Leute ja sowohl Rad- als auch Autofahrer, sodaß man die Problematik kennt und versteht.
Ob jemand ein Hollandrad oder ein Rennrad benutzt ist ja sowieso einerlei. Ein Rennrad wird genausowenig ausschließlich als Sportgerät benutzt wie ein Sportwagen, ein Sportdrink oder ein Sportschuh. Ein Rennradfahrer fährt ja allemal schneller als Mofas, Normaltrecker, Baumaschinen und Motorkrankenfahrstühle überhaupt fahren können, sind im Stadtverkehr schneller als der motorisierte Verkehr und auch auf der Landstraße muss man ja schon wenig vorausschauend und mit Bleifuß fahren, um sich ärgern zu können.
Über die Änderung der Grenzen der jetzigen 80er Motorräder wird man doch auch sicher nicht wegen Geschwindigkeitsdifferenzen auf Nichtautobahnen nachdenken. Lange 100er Strecken hat man sowieso kaum, niemand muss dort 100 fahren, viele andere Fahrzeuge dürfen es sowieso nicht und ganze Schlangen von 100er Fahrern kommen außerhalb von Kraftfahrstraßen und anderen kreuzungsfreien Strecken doch wohl eher selten vor. Auf Autobahnen hingegen ist ein 80er Motorrad wegen seiner Kombination aus geringem Raumvolumen und niedriger Geschwindigkeit schon eher eine gefährdete Spezies. Einen LKW mit gleicher Geschwindkeit übersieht oder unterschätzt niemand, die heutzutage garnichtmehr anzutreffenden, noch langsameren Panzerkolonnen sowieso nicht.
Man hat mit allem zu rechnen und nicht gefährdend darauf zu reagieren. Und eine Behinderung des Straßenverkehrs liegt noch lange nicht vor, wenn man vom Gas gehen, bremsen oder anhalten muss. Wenn jemand anders allein dies bezweckt, dann ja, aber nicht in seiner Fortbewegung als anders individueller Verkehrsteilnehmer. Daß die erlaubte Höchstgeschwindigkeit keine Mindest- oder Richtgeschwindigkeit darstellt braucht ja eigentlich nichtmal erwähnt werden.
Vertraut in den Grenzen zwischen eingeschränkten Gehfähigkeiten der verschiedenen Altersstufen auf der einen und der Obergrenze des 3er Führerscheins auf der anderen Seite rege ich selbst mich allen Verstößen und Idiotien zum Trotze praktisch nie auf, sondern setze einfach meinen Weg bestmöglich fort. Schwächere nicht einzuschränken aber hat immer oberste Priorität und dazu nutzt man eben die Stärken des aktuellen Fahrzeugs und seiner selbst. Die auf egoistischer Faulheit beruhende Fotosituation würde nichtmal erwogen werden. Und wenn ich mich versehentlich so verhalten würde, dann würde ich eine Ansprache darauf sofort akzeptieren, beheben und mich entschuldigen.
-
Die Diskussion verstehe ich zum Großteil nicht. Die Annahmen zugunsten des falsch parkenden Lasters - vielleicht darf der das, einfach drumherum fahren, nicht "ansabbeln", Wenden unzumutbar, pipapo - würde niemand der Anwesenden führen, wenn umgekehrt ein Radfahrer minutenlang und in Seelenruhe eine Autofahrbahn blockieren würden, sagen wir zum behelfsmäßigen Reifenflicken, zum Telefonat oder zum Umladen von Gepäck. Der Laster hat dort überhaupt kein Aufenhaltsrecht und entgegen der Fahrrichtung noch viel weniger. Entweder fährt er dieses Ziel gleich anders an, sodaß er passend ankommt oder er parkt entgegen der Fahrtrichtung auf der Straße oder richtig auf der anderen Straßenseite oder er dreht auf der offenbar direkt daneben liegenden Großfläche oder parkt gleich dort oder oder oder. Mindestens ein halbes Dutzend ohne weiteres gangbare und zumutbare Möglichkeiten, aber warum sollte man denn auch nur einmal am Lenkrad kurbeln, um anderen nicht parkend den Weg zu versperren? Aller Bequemlichkeit zum Trotze kann ich mich nicht an egoistisches Parken meinerseits erinnern, wenn ich mal mit solchen Lastern an vergleichbaren oder unbequemeren Punkten aus- oder einzuladen hatte.
Rücksichtnahme geht vom
Größeren, Schnelleren, Stärkeren, Bequemeren, Geschützerenzum
Kleineren, Langsameren, Schwächeren, Angestrengten, Gefährdeteren.
Anders herum kann man natürlich auch Vorrang gewährt bekommen, sollte aber nicht damit rechnen.
-
Zitat
Original geschrieben von bernbayer
Das Für und Wider zur Kernenergie noch zu diskutieren macht kaum mehr Sinn, da für Deutschland diese Frage entgültig entschieden ist. Ein Zurück zur Kernenergie wird es nicht mehr geben. Ob man das für richtig oder falsch hält ändert daran nichts mehr. Die eigentliche Diskussion kann sich nur um die besten Alternativen zur Energiegewinnung drehen.Solange Kernkraftwerke in Betrieb oder betriebsbereit sind, solange ist kein "endgültig" endgültig. Und auch danach gilt das nur für die aktuelle Regierung und den aktuellen Bevölkerungstenor. Wer sollte denn irgendwann das Land davon abhalten entweder die gleichen oder andere Kernkraftwerke in Betrieb zu nehmen?
Im Gegensatz zur Abschaffung von Droschenkutschern allerorten oder auch der Entfernung von Blei aus Benzin beruht die jetzige Abschaffung von Kernkraft ja nicht auf technischem Fortschritt, sondern auf Angst, Katastrophen, Ungewissheit und Alternativeneuphorie. Das ist nicht alles in Stein gemeißelt.
-
Selbst bei fast ausschließlicher Verwendung in den persönlichen WLAN-Umgebungen käme mir kein nicht mobilfunkfähiges Tablet ins Haus. Ein sowohl hochmobiles, wie auch universelles Gerät wie ein Tablet hat auch und gerade in nicht alltäglichem und beweglichem Umfeld voll funktionsfähig zu sein. Wenn's geht, dann heutzutage am besten mit LTE - nichtmal wegen der Datenübertragungsrate, denn ob die Daten nun mit 7,2Mbit/s pro Sekunde kommen oder mit 30 oder 50 Mbit oder mehr, das ist außer bei riesigen Downloads und HD-Streams meines Erachtens sehr nachrangig - wegen der großflächigen, kapazitativen und lückenschließenden Eigenschaften von LTE. Gerade in der erwähnten und präferierten 8 Zoll-Ausführung ist ein Tablet das Optimum aus Fläche, Griffigkeit, Kleidungstascheneignung und Leichtigkeit. Diese Kombination von Eigenschaften verlangt noch mehr nach allzeitiger und allörtlicher Benutzung als die großen Tablets, die dann doch oft daheimgelassen werden.
Großvolumige Datenkarten gibt's ja wie erwähnt immer wieder für'n Appel und'n Ei. Bis dahin - oder je nach Veranlagung auch generell - kann man ja erstmal die kostenlosen Kleinflats von Netzclub oder Simyo reinstecken.
Fazit: Unbedingt in Betracht ziehen und bei vertretbarem Aufpreis auch nehmen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird man ansonsten spätestens auf Reisen das bereuen.