Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von Obelix65
    Ich gönne der hart arbeitenden FRISÖRIN das iPhone, man muss sich auch belohnen für harte unterbezahlte Arbeit. Und da ist so ein LifeStyleProdukt nicht das Schlechteste und Teuerste.

    Jemanden anders etwas zu gönnen ist ja das eine und auch gut. Sich selbst etwas zu gönnen hingegen gerät schnell zur Nichtrechtfertigung des Überschreitens eigener Möglichkeiten. Wenn die leider unterbezahlte, leider arme, leider unterpreviligierte Frisörin allen Umständen zum Trotze dauernd das neueste Iphone aus Fernsehen, Werbung, Kundschaft und Freundeskreis meint sich zulegen zu müssen, denn "man gönnt sich ja sonst nichts" (jaja), dann zementiert sie ihre eigene Armut nur noch. Wenn sie wüsste, daß von den 800 Euro direkt 200 Euro - eher wohl noch mehr bei dieser Geldkuh - im Gewinntopf landen, nach Abzug aller Kosten für Herstellung, Vertrieb, Vorstandsgehälter, Boni, Aktienzuwendungen, gutem Service, hoher Kulanz, Pipapo, sie also quasi 200 nichtvorhandene Euro in irgendein dem Produkt vollkommen nutzloses Steuerfreikonto irgendeines Südseebananenstaatest steckt, dann würde sie sich das vielleicht unter Umständen möglicherweise nochmal anders überlegen. Nicht, daß ausgerechnet ich nicht ausgerechnet ihr sowas nicht auch gönne. Aber sie sollte es nicht machen oder wollen. <-;<

    Ach, Rage oder sonstwie negativ behaftetes empfinde ich auch hierbei nicht. Ich hab' auch keine generelle Aversion gegen Apple. Ich hatte mich sogar gefreut, daß ausgerechnet das Weltübel Microsoft damals Apple finanziell unter die Arme gegriffen hat, als die vor der endgültigen Pleite standen. Mein erster Rechner war ein Apple IIe, Macs fand ich immer interessant, hatte auf dem Amiga auch eine Mac-Emulation und so weiter. Deshalb muss ich ihre Modell-, Preis-, Schnittstellen-, Selbstlob-, Patent- und Gängelungspolitik beim Telefon ja trotzdem nicht gutheißen.


    Klar, Vertu sagt mir was, aber das war ja ein reines Luxusobjekt - vom Preis her, von der Auflage her, vom Anspruch und auch von der Nichtpräsenz in Volksnähe. Das mit dem verdoppelten Preis meinte ich von den ersten Iphone-Modellen hin zum 6+ in Vollausbau. Bei beiden ist das Beste ja gerade gut genug und von 'nem Freund, der letztens mit der Erstanschaffung eines aktuellen Iphone liebäugelte hab ich vorgestern wie nebenbei gehört, daß er sich schon ein 6+ 128GB angeschafft habe. Nicht, daß er jemals mit all seinen Nokia und Samsung Spitzenmodellen jemals irgendwas angefangen hat, außer das allernotwendigste zu telefonieren oder mal 'ne SMS zu beantworten. Aber allzu viele gucken eben nicht danach, was sie brauchen und tatsächlich ausnutzen, sondern wollen einfach den neuesten Hype besitzen. (-;=

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    Original geschrieben von Andreas24
    Könnte man genauso gut einem BMW- oder Mercedesfahrer sagen, was kauft Ihr die total überteuerten Autos aus dem Süden Deutschlands??? Nen Toyota oder Nissan fährt genauso gut ;)


    Das gleiche kann ich für Bereiche aus Kleidung, Nahrung, Schmuck und so ziemlich alle anderen Lebenslagen genauso fortsetzen und ich gehe jede Wette ein, dass ich auch bei Bernbayer irgendetwas finde, wo alle Apple Nutzer dieser Welt sagen könnten: Boaahh kein Wunder das Unternehmen XYZ so überteuerte Produkte anbietet, wenn es Leute wie den Bernbayer gibt, die das zu den überteuerten Preisen kaufen ;)


    Hmm, ja ja der Hype ;)
    ... da warte ich bei Porsche auch schon drauf die Ganze Zeit drauf, dass der mal vorbei ist ;)

    Was lässt dich denn annehmen, daß das Iphone einen ähnlichen Ewigkeitswert wie der 911 entwickeln könnte? Letzteren gibt's ja locker sieben mal so lang wie ersteres, er genießt im riesigen Modellspektrum aller Hersteller nach wie vor Exklusivität in einem nichtmal schmalen Bereich, es sind in all den Jahrzehnten nichtmal eine Million gebaut worden, es gibt bis heute nur sieben Generationen, ein Großteil der Altmodelle ist nach wie vor fahrbereit, angesehen und begehrt und ist sofort von jedermann auch aus der Entfernung identifizierbar. Und was davon trifft auch auf's Iphone zu? Daß es rundere Ecken hat als andere, daß unter der so oft für unverzichtbar gehaltenen Umhüllung des gelobten Entwurfs ein Apfelzeichen prangt, daß 150 Millionen Stück pro Jahr hergestellt werden (insgesamt bislang 600 Mio.), daß Jahr für Jahr die Vorjahresprodukte entwertet werden oder daß man die älteren Modelle geschenkt bekommen kann? Große Sache, das deutet ja alle auf Nohype hin. Hersteller von Haushalts- und Unterhaltungselektronik halten sich nicht Jahrzehnte oder gar ein halbes Jahrhundert an der Spitze. Die meisten werden sich ja noch gut an die Dominanz von Nokia erinnern und auch Sony, AOL, Telefunken, AEG, Grundig, Siemens, Kodak oder Minolta waren mal Europa- oder Weltmarktführer. Und es nimmt doch wohl niemand ernsthaft an, daß in 'nem halben Jahrhundert Touchscreens immer noch der letzte Schrei sein werden.


    Ich würd' sagen, daß es durchaus Argumente dafür gibt, daß Apple und inbesondere das Iphone überteuert ist. Während die oben genannten Luxusautomobilhersteller auf eine Umsatzrendite von 6 bis 7 Prozent kommen, schwankt die bei Apple bei einem Viertel (2013 22%). Solche absurden Größenordnungen erreichen ansonsten Konzerne mit immateriellen Gütern (Microsoft, Oracle, SAP), die Finanz- und Pharmabranche und die Weltmarktführer von billigst herzustellenden, mittels Massivwerbung aber teuer verkauften Fressalien (Coca Cola, Mc Donalds).


    Inzwischen verkauft Apple seine Telefone ja tatsächlich für einen ganzen Tausender und wird auch dafür noch geliebt. Entgegen geläufigen Trends haben sie damit den Preis im Laufe der Zeit verdoppelt. Ganz sicher wird es irgendwann auch Leute geben, die 2000 Euro für ein bestimmtes Telefon ebenfalls für angemessen und nicht überteuert halten.

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    Original geschrieben von Martin Reicher
    Ich wüsste jetzt nicht, dass es da eine verbindliche REgel gäbe. Wenn ich dir meine Telefonnummer gebe, sage ich ja auch nicht "drei Milliarden zweihunderfünfundachzig Millionen...."

    Meines Wissens gibt's keine Konvention, erstrecht keine Regel oder Vorschrift. Zwei- oder Dreinummerkombinationen werden häufig als zusammenhängende Zahl gesprochen. Vierstellig ist wohl der Scheidepunkt - teils als Tausenderzahl gesprochen, teils zerlegt in zwei Zehnerzahlen, teils alle Ziffern einzeln. Darüber wird kaum jemals die Zahl als ganzes gesprochen, Tausendergruppen sind eher selten, aber die sprachliche Zerlegung in Zehner- oder Hundertergruppen bleibt weiterhin üblich, besonders bei Ziffernkolonnen fester Länge (bisherige BLZ, damit zusammenhängend auch die bisherige, längenvariable Kontonummer), die ja auch optisch der Übersichtlichkeit halber in Dreigruppen geteilt werden. Vor Ungetümen wie der neue IBAN wird teilungstechnisch dann aber oft doch kapituliert, falls man die BLZ/Konto-Systematik darin kennt und die Zusatzstellen nicht (er)kennt - zumal die IBAN ja gewöhnlich unterteilungslos dargestellt wird.


    Fazit: Jeder nach Präferenz und Gewohnheit, üblich ist die zusamenhängende Aussprache zumindest bis dreistelligen Ziffernkombinationen.

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    Original geschrieben von Braindead
    http://www.zeit.de/politik/2014-12/aufruf-russland-dialog


    Ein wunderbarer Aufruf !

    Ja, wenn der schon im Untertitel genannte Bundesgerd dabei ist, dann muss das wohl Hand und Fuß haben und völlig losgelöst sein von seinen eigenen beruflichen, finanziellen und lobbyistischen Perspektiven. Warum erlaubt man dann denn nicht auch Lucke und Gysi die Unterschrift? Oder würdigt die Rolle der rechtsextremfaschistischen Europaparteien bei den sogenannten Wahlen in den unterdrückten Gebieten? Echt wunderbar! Für den Vereinnahmer! Für niemand sonst. Können ja nun auch alle bei RTD auftreten.

    Ja, klar, bei Zahlungsbereitschaft kann man die Lieferung von allem möglichen organisieren. Es war aber ausdrücklich von "preiswerter Eigenmarke" die Rede, später auch noch von Versandkostenfreiheit. Bei den amerikanischen Supermarktpreisen ist eine aufpreisfreie Versandkonkurrenz denkbar, realistisch und verfügbar - bei den deutschen erfahrungsgemäß und meines Erachtens nicht.

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    Original geschrieben von Truthahn
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Amazon die "Basics" der Körperhygiene (Klopapier, Windeln, Feuchttücher, evtl. Deo, etc.) und evtl. auch Sachen wie Waschmittel als preiswerte Eigenmarke auf den Markt bringen würde.

    In Deutschland? Mit unseren superpreiswerten und trotzdem hochwertigen Lebensmittel- und Drogerieprodukten der sich gegenseitig unten haltenden und überall antreffbaren Discounter. Man soll ja niemals nie sagen, aber das sehe ich nicht. Bei Aldi kostet eine Windel Größe 4 unter 14c (80er Pack), Amazon Prime aber nimmt mit über 21c über die Hälfte mehr. Und es ist nichts schlechtes, aber viel gutes über die Aldiwindeln zu hören. Für den Preis der Amazon Elements bekommt man auch schon Pampers - nicht, daß die etwa noch besser wären als die von Aldi, aber es gibt ja auch Werbeopfer. Kann mir auch nicht vorstellen, daß Massenware im Einzelversand (Porto, Verpackungsmaterial, Picken&Verpacken&Fakturieren) mit der großvolumigen und hocheffizienten Aldilogistik mithalten kann. Selbst der Megakunde Amazon wird ja auch noch irgendwas in der Größenordnung zwischen 1 und 2 Euro Porto pro Paket zahlen.

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    Original geschrieben von Mr. Pinkman
    Inzwischen habe ich bei o2 Zugang zum Business-Center bekommen. Aber: Dort steht das ich einen Vertrag ohne Handy abgeschlossen habe. Mobilefuxx hat mir aber ein iPhone 6 mit 64GB in schwarz versprochen.

    O2 kennt ein dem Vertrag zugeordnetes Gerät nur, wenn es Teil des O2-Vertrages ist, also in der Regel beim direkten, kundenseitig ungünstigeren Abschluss bei O2 selbst. Die Vereinbarungen zwischen Kunde und unabhängigem Händler kennt O2 nicht. Der Händler finanziert Kundengerät - oder auch Auszahlung - aus der mit O2 vereinbarten Vertragsprovision. Falls O2 selbst dem Kunden das Gerät liefern sollte, dann sollten sie das natürlich auch wissen. Aber selbst dann könnte die Gerätelieferung theoretisch unabhängig vom Vertrag erfolgen.