Beiträge von drueckerdruecker

    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Ich bin gegen Wucher Preise beim iPhone, aber letztendlich diskriminiert ihr damit Leute die eines wollen und denen 50 Euro egal sind. Wenn sich jemand 3 Stunden vor einen Store stellen soll kostet das den locker 200 Euro oder mehr.

    Jemand mit einem Nettolohn von 70 Euro wird sich wohl nur dann drei Stunden von den Apfelladen stellen, wenn er's selbst unbedingt haben will, nicht aber, um die drei Stunden Aufwand finanziell wieder reinzuholen. Achwas, das das gilt wohl auch für 70 brutto. Auch diese Gehaltsklasse wird eher jemand für 10 bis 20 Euro pro Stunde jemanden engagieren, der sich für ihn anstellt, also eher 50€ als 200€. (-:=

    Zitat

    Original geschrieben von lippmannmax
    Ich weiß zwar nicht, wie die auf 2.7% kommen, sicher ist aber, dass mehr verfügbar ist!

    Und aufgrund welcher Erhebung, Umfrage oder Netzabdeckungskarte ist das sicher? NRW ist wohl derjenige Flächenstaat mit der höchstens Flächenabdeckung, laut folgender Karte werden das wohl 10% sein. 10% der NRW-Bevölkerung erreicht das aber längst nicht, weil die Rhein-Ruhr-Schiene sauber ausgespart ist.



    So stolz und falsch die Pressefuzzis ja nun über ihren LTE-Phyrrussieg berichten, eigene Angaben machen sie ja weder zur Flächen-, noch zur Bevölkerungsabdeckung. Eine Karte sucht man ebenfalls nach wie vor vergebens. Obige Karte vom weltweiten Mobilfunkdachverband GSMA ist zwar nun schon ein paar Monate alt (März), aber für 2,7% Flächendeckung braucht diese Karte wohl auch eher noch Zubau, statt Stagnation. Mit Berlin, Nürnberg, Rostock, Chemnitz, Hagen, Wuppertal, Krefeld, Kassel, Kaiserslautern, etlichen Großstädten der 100.000er Klasse und ein paar dutzend mittelgroßen Städten werden ja wohl immerhin 10% der Bevölkerung abgedeckt.


    Oder andersherum: Welche Großstädte ab 200.000 Einwohner sind denn noch flächig mit Eplus-LTE versorgt?

    Bei fünf und mehr Jahren zahlt man erfahrungsgemäß deutlichst drauf und ist hier vollkommen verkehrt. Mobilfunktariftechnisch entsprechen sechs Jahre einer Demenz oder einem Wachkoma. Auch die markengebundenen Handyläden in der Fußgängerzone arbeiten mit Rabatten, die nach zwei Jahren entfallen und nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Aber auch die Preise für Seefunkgespräche sieht man nicht auf den ersten Blick. Wenn's einem wichtig ist, dann achtet man eben drauf und fertig. In die Irre geführt wird gerade hier eben nicht. (-:=

    Zitat

    Original geschrieben von Hogli
    Grundpreis gilt nur die ersten 24 Monate, danach € 14,99

    Und? Bei fast allen günstigen Tarifen sind Rabatte enthalten, die nach 24 Monaten entfallen. Sowieso - wer seinen Vertrag nicht zum Ablauf der Zweijahresfrist kündigt, der ist entweder unwissend, gleichgültig, gutmütig oder doof. Hier gibt's entweder den Tarif oder das Handy effektiv kostenlos, bei manchen Modellen wie dem P7 Mini bezahlt man sogar effektiv weniger als den derzeit günstigsten Handelspreis (182€ vs. 120€+39€=159€). Mehr kann man nicht wollen. (-:=

    Gerade mal Ebooker befragt (6./10./17.11., 3 Personen, 2 Zimmer)


    2055€ MUC-PHL-LAS-PHL 685€-> (US-Airways, nur bei LAS-MUC mit Zwischenstop/PHL)
    0200€ Mietwagen AVP (4 Tage/Premium)
    0645€ *** Four Points by Sheraton Scranton (4 Nächte, incl. Steuern , **** nicht gesehen, auf Entfernung/Lage achten)
    1010€ **** Luxor Hotel and Casino ( 7 Nächte, incl. Steuern & Vor-Ort-Gebühren)
    --------
    3910€


    Im erwähnten Stratosphere Casino Hotel and Tower wären's mit 645€ nochmal 365€ weniger, also 3545€.


    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Nutze die Google Flugsuche, die haben die IATA Matrix Zugang gekauft:


    http://matrix.itasoftware.com/

    So groß und mächtig ist Google dann doch nicht, daß sie den Dachverband der weltweiten Fluggesellschaften IATA (International Air Transport Association) kaufen könnten. Kann man aber zugegebernmaßen leicht verwechseln, denn was Google 2010/2011 gekauft ist ein Reise-Software-Anbieter namens ITA.


    Über die Google-Flugsuche gibt's obige Verbindung tatsächlich etwas günstiger, nämlich für 1965€, also 90€ weniger, macht 3820€.

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Dann wäre wohl doch das Reisebüro die bessere Wahl

    Weil man mit Fuel Dump, irgendwelchen Kreditkartensonderrabatten (auf wahrscheinlich ausgewählte Flüge nur), mit IATA Matrix Zugang, Travelpony, Last Minute Buchungen [Hotel Tonight, geht auch eher nicht für 7 Tage am Stück] und ähnlichem nichts verbindet? Quatsch mit Soße. Klar kann man ins Reisebüro gehen, aber die nutzen auch nicht alle Tricks am Stück, schon garnicht ohne Aufschlag, irgendwelche Tricks einer eventuell vorhandenen Kundenkreditkarte nicht und sowas wie Hotel Tonight prinzipbedingt überhaupt garnicht.


    Um wieviel sind die erwähnten, im Nu und ohne Vorkenntnisse ermittelbaren 3820€ denn unterbietbar?

    Vor Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens darf es meines Erachtens keine Wahlfreiheit geben zwischen Untätigkeit/Transferbezug und Mühsal/Niedriglohn geben. Hierzulande würde ich es nicht wagen grundsätzlich an den Transferleistungen zu kratzen. Zu viele Leute befinden sich darin und die Sozialindustrie hängt sich schon zwecks eigenen Fortbestandes da herein. Auch ALG2-Beziehern leben heute ja besser als vor nicht allzu langer Zeit einfache Beschäftigte. Meines Erachtens ist das Sozialsystem mit zuviel "Teilhabe" aufgeblasen worden. Natürlich kann man mit Nachdruck und einiger Berechtigung jeden einzelnen Teilhabebestandteil als deutlich unzureichend herausstellen. Da aber nur sehr wenige - oder niemand? - alle Transferbestandteile in jeweiliger Teilhöhe verbrauchen, sieht man ja, daß durchaus persönliche Verschiebungsmöglichkeiten, Prioritätensetzung und damit eigentlich auch Sparpotential vorhanden ist. Wenn wir aber den Umfang der Transferleistungen zumindest beibehalten wollen, dann muss eben nach oben hin der Abstand zu den niedrigstbezahlten Vollzeiterwerben vergrößert werden, und sei es über einen entsprechenden Mindestlohn. Wenn dann die Sozialindustrie binnen kurzen schreien sollte, daß ihre Klientel sich dann zu so-und-soviel Prozent mehr in - relativ berechneter! - Armut befindet, dann muss man das aushalten. Generell dürfen Staat und Gesellschaft von Transferempfängern auch Einsatz in Höhe einer Vollzeittätigkeit fordern.


    Soziales Netz? Ja! Soziale Hängematte mit Wahlfreiheit? Nein! Erst wieder bei existenzsicherndem, bedingungslosem Grundeinkommen für alle. Ansonsten: Nein!


    Von mir aus dürfte man auch gern daran arbeiten, daß man die Einkommenshöhe verschoben bekommt von den angenehmen Tätigkeiten zu den unangenehmen Tätigkeiten. War das nicht früher so, daß zwar mental eher einfache, aber unbeliebte Tätigkeiten wie Müllmann relativ gut bezahlt waren? Irgendwie habe ich das aus der Kindheit in Erinnerung. Ich fand's und fänd's auch gerecht, denn die angenehmen Tätigkeiten macht man im Zweifelsfall auch ohne hohes Einkommen, während man die weniger beliebten Tätigkeiten höher entlohnen muss.

    Nie gehört und kann ich mir auch nicht vorstellen. Außer in Japan ist sowas auch so eine Rarität geblieben, daß die Aufmerksamkeit für solche Absonderlichkeiten hoch wäre. Der mechanische Teil des Parkhauses könnte ja auch nicht lange unerkannt einen Platz mit dem einen Fahrzeug belegen, ohne daß es auffallen würde. Davon abgesehen sind solche automatisierten Lager ja für das Fachpersonal zwecks Wartung und Reparatur begehbar, sodaß man einfach nachgucken könnte. Vorstellbar wäre höchstens, daß jemand selbst sein Auto unbewusst in ein Stapelparksystem hereingefahren hat und es nachher nicht wiedergefunden hat, weil es nach außerhalb des Sichtbereichs abgesenkt oder angehoben wurde. Er könnte dann denken, daß es gestohlen worden ist oder er seine Parkposition vergessen hätte.

    Re: Re: Ich muss Reiseführer spielen:


    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Rein aus Interesse, was gibt es da? :confused:
    So ein kleiner Flughafen wird von D aus nicht non-stop angeflogen, was ein weiteres inneramerikanisches Umsteigen nötig macht. Bei einer Reisedauer von unter 10 Tagen erscheint das alles etwas sehr stressig bei zwei Ü-70-jährigen.


    Für Details sitzen übrigens hier die Experten: http://www.amerika-forum.de/forum.php

    Braucht man für diese Anforderungen schon Experten? Erscheint mir Nichtexperten nicht sonderlich komplex, aber vielleicht sind mir die zahlreichen Fallstricke auch garnicht bewußt. (-:=


    Wilkes-Barres (AVP) wird nicht nur von Deutschland aus nicht angeflogen, sondern von keinem einzigen Land. Den Titel "International" haben sie nur bekommen, weil es vor 40 Jahre eine Frachtlinie zwischen Wilkes-Barres und Kanada gab und der Flughafen auch danach die Zollstelle und die internationale Landerechte behalten hat. Eigentlich ist das ein Regionalflughafen.


    Zum Thema: Falls nicht gerade gesteigertes Interesse an glitzernden Kasinos, aufgeblähten Shows, Sex & Drug & Rock'n'Roll und wüsten Wüsten besteht, dann wüsste ich keinen Grund, warum man als einziges Touristenziel ausgerechnet Las Vegas ansteuern sollte. Wie schon erwähnt bieten sich da weit bessere Ziele wie New York oder Washington D.C., bei geschichtlichem Interesse vielleich sogar einfach die Umsteigestation Philadelphia und sein geschichtsträchtiges Umland aus Bürgerkriegszeiten im selben Bundesstaat wie Wilkes-Barres. Auch ist das Klima dort dem hiesigen sehr ähnlich, während Las Vegas natürlich sehr heiß, sehr trocken und eine potentielle Belastung für die Mitreisenden darstellt. Natürlich sind dort alle Gebäude klimatisiert, aber die amerikatypische, übertriebene Gebäudeklimatisierung ist selbst gewöhnungsbedürftig und der Kontrast drinnen/draußen belastend.


    Von Wilkes-Barres wird man ohne viel, viel Zeit und ohne Leidenschaft für endlose Fahrten und das amerikanische Herzland und dessen Lebensstil keinesfalls mit dem Auto fahren. Das sind 4000 Kilometer! An reiner Fahrtzeit gehen dafür mindestens 40 Stunden drauf, eher noch 50. Als Alleinfahrer dauert das also 4 bis 6 Tage und man will ja weder die Senioren als Langstreckenfahrer einspannen und das ganze zu einem Überführungsmarathon machen. Für diese Strecke kommt also nur ein weiterer Umsteigeflug infrage, denn es gibt von Wilkes-Barres weder was dahin, noch sonstwohin an der Westküste.


    Schon ein einfacher Blick in Flugportale zeigt, daß es einfach, bequem und günstig möglich ist. Ebookers sagt zum Beispiel für 6.11. MUC-AVP, drei Tage Aufenhalt, 10.11. AVP-LAS, 6 Tage Aufenthalt, 17.11. LAS-MUC, daß es die Flüge für 818€ pro Person zu haben sind und die ohne Flughafenwechsel, nicht frühmorgendlichen Flüge und flotten Flüge (12, 8 und 14 Stunden) auch schon für 869€ möglich sind. Bei 818€ muss man auf dem Hinweg - mit genügend Zeit - durch halb New York City von JFK nach Newark, fliegt um 6:00 morgens von Wilkes-Barres und hat 15, 7 und 15 Stunden Reisezeit.


    Mit Philadelphia statt Las Vegas hätte man nur 12, 1 und 8 Stunden Reisezeit, könnte einen ganzen Reisetag gegen einen Aufenthaltstag tauschen und käme mit 624€ pro Person für die Flüge hin. Zudem entfallen zwei Umsteigeprozeduren, da PHL sowohl mit MUC, als auch mit AVP direkt verbunden ist. Zudem gibt's hier keinen Unterschied zwischen billigster Verbindung und schnellster oder tageszeitgünstigster Verbindung. Wenn man sowieso einen Mietwagen benutzen möchte, dann könnte man die Strecke PHL-AVP und zurück auch damit erledigen, denn da das sind nur 2 Stunden Fahrzeit, sodaß mit Fahrt zu und vom Flughafen effektiv länger unterwegs ist. Mit dem Wagen kann man von PHL auch problemlos in anderthalb und zweieinhalb Stunden nach New York City und Washington D.C. fahren.


    Gute, verfügbare Hotel mit den gewünschten zwei Zimmern gibt's in AVP für 80 bis 120 Euro pro Person und Nacht und in PHL für 100 bis 150 Euro. In LAS sind Hotelübernachtungen tendenziell günstiger, aber viel mehr als die Differenz geht dann beim Besuch von Casinos und Shows drauf. <-;<

    Danke für Tip, Information und Angebot! Adresse ist schon unterwegs! (-:=


    Ja, stimmt, ist alles etwas kurzfristig und als Unkundiger war ich schon froh, daß mir im Zuge meiner Anfrage das ein oder andere selbst auf- und eingefallen war. In Frankreich selbst wäre ich ohne ernsthafte Sprachkenntnisse entweder hilflos oder Ausbeutungsopfer geworden und der einigermaßen französischsprechende Reisendenanteil hat andererseits nachgewiesenermaßen keine Ahnung von Technik, Tarifen, Begriffen und Größenordnungen, sodaß das ein Übersetzungschaos würde. Bis gestern lautete die Reiseplanung noch "Berlin", heutfrüh hieß es von den anderen fälschlicherweise, daß garkein Bahnticket mehr zu bekommen sei und insofern waren meine Gedanke und meine Anfrage zwar "seeeehr früh", aber eben auch frühestmöglich.


    Kann man Joemobile auch in Frankreich in irgendwelchen Läden aufladen? Irgendwo habe ich heute was von französisschen Tabakläden gelesen. Kreditkartenabbuchung wäre mir angesichts der einmaligen Nutzung, des Mangels in Französisch und deren Vertragsbedingungen nicht so geheuer. Wie hoch sind denn die Mindestaufladungen?


    Schon jetzt danke ich für Aufmerksamkeit und Geduldigkeit. (-:=

    Ja, da irren wir offenbar alle.


    Primärmeldung wäre wohl das Protokoll des ARD-Programmbeirates. Schon das Heise/Telepolis vorliegende Dokument ist ja lediglich das verkürzende Resümee. Ob jenes Resümee Teil des Protokolls ist oder, ob es jemand aus dem Protokoll - eventuell interessengeleitet - zusammengestoppelt hat ist schon unsicher und zweifelhaft angesichts der zahlreichen Rechtschreibfehler und der textuellen Missgestalt. Aber betrachten wir's einstweilen ruhig als primäre Originalquelle. Schon der Telepolis-Artikel ist ein wertender Bericht darüber. Er wird ja schon in der ersten Zeile damit eingeleitet, daß angeblich "der Programmbeirat [...] über weite Strecken die Publikumskritik an der Berichterstattung [teilt]". Du bist Publikum, ich bin Publikum, jeder ist Publikum, aber daran, daß "zahlreiche Zuschauer/innen Kritik geübt" haben lässt sich ja noch längst keine beachtenswerte, weitläufige, allgemeine oder gar überwiegende Publikumsmeinung schlussfolgern. Warum das nicht so ist, konnte man an den themenspezifisch geschlossen wordenden Kommentarspalten der Qualitätszeitungen ja gut ablesen, soweit man der offenkundigen und sogar öffentlich eingeworbenen Auftragsäußerungen nicht schon lange vorher überdrüssig geworden war. Aber auch hier gilt: Sei's drum, ist sowieso bekannt. Ganz sicher aber ist die angebene Heise-Pressemeldung keine "primäre Originalquelle".


    Zur Abwechslung etwas Korinthenkackerei: Eine Originalquelle ist qua Natur primär, insofern ist dieser Wortbausatz redundant und wichtigtuerisch. Primäre Sekundärquellen mag es ja geben, zum Beispiel in diesem Fall der Telepolis-Artikel. Ende der Abwechslung. (-:=