Beiträge von drueckerdruecker

    Für jemand, der sich schon als Spitzenpolitiker jenseits der Populistik unwillig und unfähig gezeigt hat, hat er sich erstaunlich lange an der Konzernspitze gehalten. Der entscheidenen Köpfe bei Bilfinger dachten wohl, daß seine Kontakte und seine politikaktiven Gesinnungskumpel mangelnde Erfahrung und Kenntnisse mehr als wettmachen könnten. Aber entweder waren seine persönlichen Eigenschaften doch stärker oder der teilweise oder ganze Machtverlust im Bilfingerländle und im Kochschen Heimatgau hat ihn seiner Einflussmöglichkeiten beraubt.


    Kumpel Schröder hat's da geschickter angestellt, indem er keine Entscheidungsfunktion bezogen hat, sondern eine populärberaterische Tätigkeit/Untätigkeit bei einem ausländischen Großkonzern. Dem schadet es dabei nichtmal, wenn sein neuer Herr sich weitläufig Negativwertungen und Gebiete einheimst. Koch ist ja noch immer erstaunlich jung (Jahrgang 58). Da kann er ja noch immer eine Kanzlei für Scheidungsrecht, Nachbarschaftsnickeligkeiten und gleichwertiges aufmachen.

    Er mag Sanktionen gegen Nazis durchaus nicht generell ablehnen, wie er auch über Sanktionen hinaus sogar Gewalt gegen den seiner Darstellung nach illegitimen, gewalttätigen und nazistischen Maidan für hinzunehmen hält. Aber er ist gegen Sanktionen, die auch nur indirekt Zivilisten betreffen oder treffen könnten. Dann haben diese Sanktionen diese Zivilisten auf dem Gewissen, sogar unabhängig davon, daß anderweitig möglicherweise oder sicher noch weit mehr Zivilisten, gleich oder anderer Couleur dran hätten glauben müssen.


    Konsequente Einseitigkeit macht den Weltenlauf einfach, erklärbar und alternativlos.

    It won't happen, denn Bilder machen ja mehr als tausend Worte und Profilbilder machen eben auch diese vielsagenden Bilder. Wenn es hier schon keine Pflicht und auch keine Gewohntheit auf Klarnamen oder Authentifizierung mittels zuordnungsfähigen Telefonnummern gibt, dann kann die Bildersucht und bildliche Selbstdarstellungssucht von Facebooktwitterblogspipapo hier gern weiter außen vor bleibe. Ja, man kann, man kann schon immer - aber warum sollte man?

    Man muss nehmen, was man kriegen kann, wenn man Quellen abseits der vermeintlichen Systemmedien zitieren möchte, die den eigenen Äußerungen entsprechen. Da hat man dann nicht die Freiheit, auf DWN, Bild, zweisätzige Mailprovidertickermeldungen und ähnliches zu verzichten. Dann macht es auch nichts, daß vermeintliche Quellen wie DWN ihr Spektrum ausschließlich aus anderen Nachrichtenquellen zusammenstoppeln und verquasen, nichtmal namentlich bekannte Redakteure beschäftigt, sondern nur anonyme Nachrichtenverarbeiter im cheflichen Sinne. Das ist eben das Problem des Gefangenendilemmas im Propagandawesen. Von jeder Seite wird Ehrlichkeit proklamiert und gleichermaßen von der anderen Seite auch gefordet. Man stellt sich aber besser, wenn man heimlich doch Propaganda betreibt. Also erwartet man das auch von der anderen Seite und kann sich nichtmal vorstellen, daß das System des anderen eben auch und gerade ohne staatliche Komplettsteuerung funktioniert. Wenn die vermeintlich andere Seite gar nicht vergleichbar aktiv ist oder sogar bis zur Vernachlässigung desinteressiert sein sollte, macht das garnichts. Man behauptet einfach, daß sie sich noch viel mehr einmischen als man selbst, beschuldigt sie dessen, was man selbst zu verbrechen gedenkt, und fertig. Früher war das so ziemlich allen Westlern klar. Mit dem Wegfall der offenkundigen, sicht- und fühlbaren Trennlinie zwischen den Systemen meint aber heut manch gestandener Westler, daß sich ähnliche Systeme gegenüberstehen, zwischen denen man je nach Gunst und Missgunst lustig hin und her wechseln kann, weil das andere doch imgrunde nicht besser sei als das eigene.


    Jetzt muss schon ein Zeppelinunglück herhalten als bestes Beispiel verfehlter, unmenschlicher, mörderischer Sanktionen. Manch einem scheint nichts zu schade zu sein, wenn man es noch irgendwie zum Restargumentchen zurechtbiegen kann.


    Lasst uns doch einfach ein Volksbegehren durchführen, wo sich jeder zwischen West und Ost entscheiden muss. Die freiwilligen Ostler können dann ihren eigenen Staat betreiben. Je nach Anzahl bekommen sie ein oder mehrere Saarländer oder bei ungenügender Anzahl zum Staatsbetrieb können sie den 0,6% Deutschenanteil im derzeit nicht unter deutscher Verwaltung stehenden Königsberg anreichern.

    Sehr lustig - fremde Daten fordern und eigene "aus Datenschutzgründen nicht öffentlich nennen", obwohl Öffentlichkeit ja niemand erwartet hat. Auch bei der ursprünglichen, nachdrücklichen Forderung wird ja wohl kaum eine öffentliche Bekanntmachung gemeint gewesen sein, sondern eine private. Und dann als Adresse eine Behörde nennen, haha. Da könnte man ja gleich aufgrund eines offenkundigen oder möglichen Gesetzesverstoßes antworten, daß derjenige sich doch an die Polizei wenden möge. Und selbst vollkommen anonym und verfahrensunbeteiligt bleiben. Ein wahres Husarenstück! (-:=


    Wenn sowas hier üblich wäre, dann dürfte man ja nichtmal beiläufig sagen, daß man nächtens bei Rot über die Ampel gegangen ist...

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Um damit dann was zu tun?

    Diese Forderung und auch die wiederholt vorgetragene Forderung sollte natürlich den Angesprochenen verunsichern. Vielleicht sollte ein Präzedenzfall geschaffen werden, daß Arbeitgeber gesetzlich oder gerichtlich zur fristigen, eigenköstigen, natürlich auch dokumentierten, versicherten und eingeschriebenen Rücksendung jeglicher Bewerbungsunterlagen gezwungen werden. Bewerbung orientiert sich ja an Werbung, also der Sender will, daß der Empfänger einen wie auch immer gearteten Vertrag mit ihm eingeht. Im nächsten Schritt wird dann wohl Otto Normalverbraucher gezwungen, daß er auch unverlangt zugesandte Werbung auf eigene Kosten zurücksendet, wenn er keinen Vertrag eingeht. Wenn das Gesetz erstmal Wirkkraft entfaltet, dann wird bald ein Aktionskomitee auf den Plan treten, daß widerborstige, illegale Unternehmer mit - natürlich vom Arbeitsamt samt Papier, Rechner/Drucker und Briefmarken finanzierten - Bewerbungen in bis dato unvorstellbarem Ausmaß zu überfluten, um ihn mittels terminierter Rücksendepficht in die organisatorische und wirtschaftliche Aufgabe zu zwingen. Kommt einem abstrus vor? Viele, heute gängige Vorgänge hätten vor ihrem Auftreten als undenkbar gegolten und kamen einem während ihrer Etablierung als abstrus vor. Heute hingegen sind sie voll normal, also einfach abwarten. <-;<


    Wenn der Paragraph der Datensparsamkeit erstmal seine vollständige, öffentliche Wirkmacht entfaltet, dann wird das unser ganzes System und auch uns selbst vollständig umkrempeln. Statt Speichern & Big Data wird die Maxime dann weitestgehends Entspeichern & No Data lauten. Das wird soweit gehen, daß die Personalverantwortlichen die Bewerbungsgespräche und die Bewerber abgeschlossener Bewerbungsverfahren nicht nur aus Papier und Datentechnik entfernt bekommen, sondern auch aus ihrem eigenen Lebenslauf und ihrem eigenen Gedächtnis. Unglaublich? Unglaubhaft? Erinnert euch ruhig mal solange an diese Erinnerungsspur, solange ihr noch könnt. Aber natürlich wird auch sie dem Großen Vergessen anheimfallen.

    Da die Krim ja seit Menschengedenken zu Russland gehörte und die zwischenzeitliche Abtretung nur eine Wodkalaune des ukrainischen Sowjetführers war - vielleicht sogar von den amerikanischen Geheimdiensten veranlasst zwecks späteren Unruheherdes - gibt's ja garnichts abzutreten. Und der verehrte Herr Putin engagiert sich ja ununterbrochen und mit aller Kraft den Themen Friede, Freude und Eierkuchen. Sogar die faschistischen, westlichen Gegenpropagandamedien berichten dauernd über seine entsprechenden Ansprachen, also ist das so ziemlich das einzige, wo sich Gut & Böse (Prawda & Lies) einig sind.


    Alle anderen genannten Thesen sind natürlich ebenfalls richtig. Das ZDF hat ja früher erfolgreich die Speerspitze in Sachen Information, Recherche, Dokumentation und Investigativität blendend vorgetäuscht. Und die Tagesschau ersetzte früher mühelos die Lektüre sämtlicher, vielseitiger Qualitätszeitungen. Vorbei, vorbei. In der heutigen Welt ist es auch mehr als normal, daß man die Wirrklichkeit mit 80er Jahre Jugendfilmchen vergleicht. Die obersten Gegenpropagandaführer machen das ja auch nicht anders. Und wir sind ja auch alle sowohl investagative Journalisten, sodaß es uns ja zumindest möglich ist für zu akzeptierende Information zumindest drei voneinander unabhängige Quellen zu finden. Wobei Quellen natürlich nicht Medien sein können, denn deren Quellenlage ist ja unbekannt. Wir sind ja nicht so doof, daß wir drei Medien mit vielleicht derselben, manipulierten Propagandaanweisung als unabhängige und voneinander unabhänige Quellen einstufen würden. Daß die sowjetischen Medien einheitlich berichten liegt natürlich daran, daß die Wahrheit ein Unikat ist und garnicht abweichend oder gar gegenteilig geschildert werden kann. Die vermeintliche Meinungsfreiheit des Westens hingegen ist lediglich eine Ausformung der imperalistischamerikanischen Manipulation, die uns vermeintlich vielfältiger, vermeintlich freier Meinungsäußerung wie einen Esel auf's Glatteis führen. Und genau die wahre Berichterstattung in der vorübergehend nicht so genannten Sowjetunion ist ja auch Ursache dafür, daß die Russen wie ein Mann hinter ihrem Gleichem unter Gleichen stehen. Die Manöver unweit der ukrainischen Grenze haben ja auch eine jahrzehntelange, ununterbrochene Tradition, weil die Weltmachtführer geahnt haben, daß der rechtsextreme Westen zuerst den mörderischen und völkermörderischen Euromaidan vom Zaun brechen werden, als auch spontane, nie dagewesene, vorgetäuschte Großmanöver/Einmärsche in der Ukraine durchführen werden. Zu den persönlichen Vorwürfen muss gesagt werden, daß die negativen Sowjeterfahrungen des hl. Simon natürlich eine Ausnahme darstellen und wahrscheinlich auf eigenem Fehlverhalten beruhen. Die Propagandatätigkeit des amerikanisierten Russen Suka ist auch offensichtlich, denn es ist ja bekannt, daß sowohl vor, als auch nach der sogenannten "Wende" nur Agenten den russischen Macht- und Vormachtbereich verlassen haben. Man kann sie fast mit einer Hand zählen. Umgekehrt sind schon während der letzten Grenzverschiebungen des zweiten Weltkriegs, während der kalten Krieges und erst recht nach der sogenannten "Wende" aufgrund von Läuterung, Erkenntnis und Systemverzweiflung Amerikaner und andere Westler in Battalionsstärke und unter Inkaufnahme von Lebensgefahr am antifaschistischen Schutzwall aus dem Westen geflohen.


    Das alles muss einfach klar sein! Es gibt keine Alternative dazu!

    Zitat

    Original geschrieben von 7650w
    Sollte doch mittlerweile bekannt sein, welche Ausnahmen gelten:


    http://www.der-mindestlohn-kom…gemein/faq-allgemein.html
    http://www.svz.de/mv-uebersich…reise-auch-id6093651.html


    Ab 2017 ist da aber auch Schluß.

    Abgesehen von Ausbildungsprioritäten (Minderjährige, Pflichtpraktikanten und Lehrlinge) gibt's konkrete Ausnahmen doch nur für Langzeitarbeitslose in den ersten 6 Beschäftigungsmonaten und einen Übergangszeitraum für die Zeitungszustellung. Und da ja die Bäckerbranche bislang keinen Mindestlohn mit der NGG vereinbart hatte wird letztere ja wohl kaum kurz vor Toresschluß noch eine verzögernde Mindestlohnvereinbarung unterhalb des gesetzliches Niveaus treffen. Daß die im Artikel genannte Bäckerinnung Meckpom sich sowas wünscht hat ja keine größere Wirkungsmacht, als wenn ich mir das Gegenteil wünschen würde.

    Zitat

    Original geschrieben von mumpel
    Leider mit vielen Ausnahmen. Wirtshäuser und Bäcker fallen vielleicht sogar auch unter diese Ausnahmeregelung.

    Weil es theoretisch möglich ist oder, weil man Stimmung machen möchte? Manchmal ist es aber auch schwer, sich zwischen Wölkchenträumerei und Höllenapokalype zu entscheiden, wenn der Mittelweg Realität & Entwicklungsmöglichkeiten nicht genügend Dramatik hergibt.

    Zitat

    Original geschrieben von mws55
    Archivieren ist illegal. Zumindest wenn es den gesetzlichen erlaubten Zeitraum überschreitet, s.o.

    Der Datensparsamkeitsparagraf ist doch nun wirklich keine scharfes, zwischen Legalität und Illegalität trennendes Schwert. Dann wären alle Datensammler illegal und Adressbuchkopisten wie Facebook und Whatsapp müssten als kriminelle Vereinigungen behandelt werden. Und die genannte Zweimonatsfrist für etwaige Ablehnungsansprüche definiert ja auch keineswegs ein Archivierungsende, schon weil aus anderweitigen Verfehlungen andere Ansprüche mit anderen Fristen entstanden sein können. Erwähnt sei nur die ungemahnte Forderungsverjährung bei Ablauf des dritten Folgejahres. Grundsätzlich gibt's ja eine Archivierungspflicht geschäftlicher Vorfälle für zehn Jahre, von allgemeinen, konkreten Archivverboten außerhalb amtlicher (z.B. Strafregister) oder privater Daten (z.B. private Emails) habe ich nicht gehört.