Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Aber jemand der nur 1050 Euro Nettoeinkommen hat wuerde die Bank doch erst garnicht als Buergen fuer so einen grossen Kredit akzeptieren. ;)

    Ach, angesichts der zwischen Leichtsinn und Geiz pendelnden Kreditpraxis der Banken liegt die Spanne bei Bürgschaften sicher noch weiter auseinander. Bevor die 1050€ hier nach dem Prinzip Stille Post als tatsächliches oder angenähertes Nettoeinkommen angenommen werden: Was der Schulder pro Monat verdient wissen nur sein Freund und er. Und eben jene pfändbare Differenz zwischen Nettoeinkommen und Pfändungsfreigrenze ist ja das entscheidende Merkmal, welches bei den 20.000€ Schulden über Zuversicht oder Hoffnungslosigkeit entscheidet. Alles weitere wäre Spekulation.

    Muss man eigentlich als Händler (Telekom) und als Logistiker (DHL) eine gemeinsame Vergangenheit (Bundespost) haben, um Pakete noch im Auslieferungsprozess zu beeinflussen oder gar zurückzuholen?


    Jedenfalls ist das Zurückholen eines schon zugestellten Paketes Diebstahl. Mit Zustellung und Unterschrift ist es für den Paketdienstleister erledigt. Die Nachbarin ist ja auch nicht beauftrage Erfüllunsggehilfin und DHL würde sich bei Konflikten zwischen Besteler und Nachbar sicherlich heraushalten.


    Sowohl illegal, als auch dreist. Wie schon vorgeschlagen würde auch ich das zur Untermauerung des Besitzanspruches bei der Polizei anzeigen. Vielleicht greift die Presse das ja tatsächlich auf. Daß man nach Erkennung eines falschen Preises nicht weiter ausliefert ist verständlich. Das Zurückholen vom Versandweg kann ich nicht einschätzen. Aber schon der Rückholversuch schon korrekt zugestellter Pakete kann doch nur illegal sein.

    Lohnt sich denn bei einer pfändungsfähigen, also nicht niedriglohnigen Vollzeitstelle ein Insolvenzverfahren bei 20.000 Euro? Bei sechs Jahren und angenommenen 10 Prozent Sollzinsen wären ja ohne Insolvenzverfahren 370,67 Euro pro Monat aufzubringen. Da müsste das Einkommen ja ganz knapp oberhalb des Existenzminimums liegen, daß eine Privatinsolvenz sinnvoll oder nötig erscheint - auch, da sie ja selbst wieder nicht unerhebliche Kosten erzeugt. Mit dem Stichwort Privatinsolvenz könnte man ja durchaus trotzdem bei den einzelnen Gläubiger eine Streckung oder einen Teilverzicht zu erwirken versuchen.

    Re: Moto G 8GB


    Zitat

    Original geschrieben von MaxMoritz
    Der Vertrag ist durchaus zu gebrauchen. Ist zwar sehr auf O2 Verwandschaft, Freunde und Bekannte ausgelegt, dann ist er aber sehr gut.

    Bei 29 Cent pro Fremdnetzminute muss der Nutzungshorizont aber sehr auf O2 und Festnetz ausgelegt sein, andererseits sind ja auch Allnetflats inzwischen so verbreitet, daß Rückrufe oft problemlos möglich sind. Aber nötigenfalls könnte man die Karte ja auch in der Schublade verschwinden lassen oder an festintensive Verwandschaft weitergeben, wenn man's vor allem auf die günstigen Konditionen für dieses taugliche Handy abgesehen hat. (-:=

    Meinst du Handyflash, die seit gesternnachmittag den Red XS eben für effektiv 6€ anbieten. Wäre mir neu, daß Handyflash durchwachsene Bewertungen hat. Sind doch gerade hier seit Jahren aktiv, populär und wie auch meine eigenen Erfahrungen sind mir auch gar keine gegenteiligen bewußt.

    Ja, stimmt schon, vielleicht hat mich die Realität da schon überholt, spätestens aber ab dem 1. Juli mit nur noch 3 Jahren Wohlverhalten und 35 Prozent Tilgung. Die seit 1999 geltenden 6 Jahre bis zur möglichen Restschuldbefreiung waren ja doppelt so lang. Und, ja, ich stimme dir zu, daß Schulden abbauen und Leben aufbauen erstrebenswert ist und die Privatinsolvenz ist da ganz entscheidend. Würde man ansonsten nie mit dem Schuldenabbau fertig werden, weil die Schulden astronomisch hoch sind, weil das Einkommen niedrig oder nicht vorhanden ist oder weil aus dem laufenden Einkommen nichtmal die laufenden Zinsen bezahlt werden könnten, dann gäbe es außer der Privatinsolvenz wohl keine positive Lösungsmöglichkeit.


    Klar sollten die Banken bei Kreditvergabe genau(er) hingucken, aber im Zweifelsfall werden sie wohl eher höhere Zinsen nehmen, um die Ausfallquote hereinzuholen und trotzdem ihren eigenen Renditeanspruch zu befriedigen.


    Bei anhaltender Mittellosigkeit gibt's ja für die Gläubiger auch tatsächlich nichts zu holen. Daß wie hier das Existenzminimum freibleibt und der Rest in die Tilgung geht halte ich aber nicht für verwerflich. Die Randbedingungen (Entfernung, Zeitaufwand, Stress,...) fallen ja auch ohne die Kreditschulden an. Wenn man möchte und es für notwenig hält und wenn der Kreis der Gläubiger überschaubar ist kann man ja durchaus dahingehend verhandeln, daß mehr als das Existenzminimum frei bliebe, im Gegenzug für die kontinuierliche Abtragung der Schulden. Aber die Abtragung mit den Mitteln oberhalb des Existenzminimuns sollte man meines Erachtens nicht auch schon für unzumutbar halten. Klar, im nachhinein hätte er nicht für das Geschäft seiner Exfrau mit unterschreiben sollen, aber er hat das ja aus freien Stücken getan und war sich der Bedeutung sicher bewusst.


    Wäre schon sinnvoll, um wieviel es geht oder wie lange der jetzige Zustand bis zum Ende seiner Abzahlung anhalten würde. Er hat zwar nun nichts von dem Geschäftskredit seiner Frau, aber der auf Kredit gekaufte, präsentable Neuwagen ist ja auch nur ein Resultat der eigenen Wünsche und man zahlt dafür auch von vornherein jahrelang den Kredit ab. Auch hier war ja keine Rede von Hoffnungslosigkeit oder Jahrzehnten. Vielleicht aber hat diese Information auch nur gefehlt.

    Eigentlich fehlt ja eine entscheidende, grundlegende Information, nämlich um die Höhe dessen, was er abzuzahlen hat. Schließlich sind das ganz unterschiedliche Dimensionen, ob's um ein paar tausend, ein paar zigtausend, hunderttausend oder sonstwas geht. Vorher würde ich das Thema Privatinsolvenz garnicht erst in den Mund nehmen. Schon solche Aussagen, daß sich jahrelanges Schuldenbezahlen nicht lohne finde ich übel. Das hieße ja, daß man nur dann das Schuldenbezahlen in Erwägung ziehen sollte, falls man ansonsten selbst etwas materielles wie Auto, Wohnung oder Haus einbüßen würde. Wo kämen wir denn dann hin?