Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von keeny
    Hallo, ich fand gerade diesen älteren thread.
    Ich habe aktuell bei 1&1 eine Notebook-Flat, im vodafone-Netz. Der APN ist auf web.vodafone.de eingestellt. Die Seite: http://performance.vodafone.de/ liefert mit nur eine leere Seite, ohne Inhalt, obwohl ich per surfstick verbunden bin. Eine Störung?

    Ja, die fällt des öfteren und auch anhaltend aus. Persönlich nutze ich http://center.vodafone.de/vfcenter/verbrauch.html als Startseite, um das drosselfreie Kontingent im Auge zu behalten. Von dort geht's gegebenenfalls über "Optimierung" zur "Optimierung der Ladezeiten" unter obiger Adresse. Die Verbrauchsseite läuft ziemlich stabil und man kann sich dann auch sicherer sein, daß sich nicht vielleicht konkrete Einstellungs-URL geändert hat.

    Zitat

    Original geschrieben von Tob

    Leider immer noch nicht versorgt.

    Wieviel bedeutet denn hier "nicht durchgängig"? Bei nichtmal zwei Minuten Durchfahrtzeit verliert man als Nichttaxler ja höchstens vier Telefonieminuten an einem Tag. Da die meisten Tunnelunfälle durch Tunnelbenutzer verursacht werden wär's eigentlich sogar besser, wenn in Tunnel Mobilfunk untersagt oder verhindert würde.

    Wenn man zwei vorteilsberechtigte Mobilfunk- und DSL-Verträge zusammenführt, kann dann das auf einer Seite vorhandene Guthaben (typischerweise bei Mobilfunk Vorausüberweisung oder raufgeladenes Callnow-Guthaben) für beide Verträge genutzt werden?

    Re: T-Mobile Drossel


    Zitat

    Original geschrieben von flow7
    Hallo,


    ich weiß, dass im D2 Netz teilweise einfach immer zum Monatsanfang aufgehoben wird. Gibt es sowas auch bei D1? Gerne auch Antworten per PM ;)

    Umgekehrt wird ein Schuh draus.


    Manche Mobilfunkanbieter wie zum Beispiel Mobilcom/Talkline oder Base stellen Rechnungen generell synchron zum Jahresmonat und setzen dann naheliegenderweise auch am Monatsersten die Datendrosselung zurück. Bei Vodafone ist das umgekehrt. Persönlich habe ich eigene und fremde Privatverträge der letzten Jahre dort immer mit Rechnungsbeginn am Monatselften gesehen, Firmenverträge am Monatsfünfzehnten.


    Warum das ein oder das andere einfacher sein soll erschließt sich mir nicht. Wenn man des öfteren gedrosselt wird, dann wird das wohl niemand dauerhaft benutzen wollen, abgesehen von anspruchlosen Diensten wie Whatsapp.

    Sehe ich auch so. Aufwendig oder kompliziert ist das zwar nicht, aber wenn man sich noch nie mit Netzstrom gearbeitet hat, dann sollte man sich das erstmal angucken, wie jemand mit Erfahrung das macht. Hinzu kommt, daß man sich ja nicht dauerhaft auf dem Dachboden aufhält, sodaß man einen eventuellen Montagefehler erst bemerken könnte, wenn's da oben schon lichterloh brennt.

    Diemauer ist nicht durch Wahlen gefallen. Das dritte Reich ist nicht durch Wahlen gefallen. Die Sowjetunion ist nicht durch Wahlen gefallen. Die arabischen Diktaturen sind nicht durch Wahlen gefallen. Ich kenne nun keine Untersuchung über Demokratisierungen, aber das war auf jeden Fall noch keine komplette Liste nicht freiwillig herbeigeführter Umstürze vom Schlechten und vom Schlachten weg. Durch Wahlen fallen keine Systeme, dafür sorgen schon die Zuwählenden. Auch Putin wird nie und nimmer durch eine Wahl fallen.


    Aber zumindest ich bin hier nun raus aus der Frank Furter Schule. Schwafler gibt's sowieso genug. Es kann sich jeder in Umfang, Voreingenommenheit und Querrecherche beliebig informieren und wer bis hierhin gelesen hat, der ist dazu ja auch in der Lage. Alle anderen nehmen einfach wieder Platz im geblümt tapezierten Wohnzimmer, falls sie denn überhaupt aufgestanden waren.

    Es gab keine Russland oder Russen oder Russischstämmige betreffende Krise, bevor Putin sie zum Zweck seines Handelns herbeibefürchtet, erzeugt und missbraucht hat. Es gibt keine "Befindlichkeiten" Putins außerhalb seiner Landesgrenze, auf die man Rücksicht nehmen müsste oder auch nur könnte. Und nein, nicht "Lieber rot als tot". Es ist nicht das geringere Leid der anderen, das da gesucht wird, sondern die Angst vorm natürlich immer möglichen Fehler beim eigenen Handeln. Wer sich über die Hauptnachrichtensendung hinaus informiert und alles Allzuprofane gar nicht erst an sich heranlässt, der sollte in dieser Angelegenheit eigentlich ziemlich klar sehen können.


    Auch bei uns gibt's Rechtsextreme und wenn man so verstehen will, dann haben die durchaus etwas zu melden - es herrscht ja schließlich Redefreiheit, von den paar konkret verbotenen Verunglimpfungen abgesehen - und schon, da sie über ihre Bürgerrechte verfügen, dürfen sie sowohl aktiv, wie auch passiv an Wahlen teilnehmen und sitzen ja auch sogar in der ein oder anderen Opposition. Ein gewalttätiges Regime wie das in der Ukraine abgesetzte kann man eher selten nur mit Demonstrationen, Eingaben und Pfiffen absetzen. Und man kann ja auch den Rechtsextremen nicht verbieten gegen das Regime zu sein. Überhaupt nichts deutet doch darauf hin, daß die rechtsextreme Swoboda nach einer Wahl nachhaltig etwas zu melden hätte. Vor dem Umsturz war sie die Hausopposition des Regimes, wie auch Putin den kürzlichen Gesetzentwurf zu Eingriff und Annektion nicht von seiner Regierungspartei hat einbringen lassen, sondern von "seiner" Opposition. Deshalb haben die Swoboda-Funktionäre auch nichts vom Umsturz wissen wollen. Nichtmal ein links zu verortendes Organ wie die TAZ sieht oder befürchtet nennenswerten Rechtsextremismus in der Ukraine. Es gab auf der Krim keinerlei Problem, geschweige denn Taten gegen den russischstämmigen Bevölkerungsanteil, bevor die im nächsten Caritasladen ausgestatten Nichtselbstverteidigungskräfte für Probleme, Abriegelung und auch Nichteinreise von Beobachtern und Wahlbeobachtern gesorgt haben.


    Nicht, daß mich die verbreitete Verkennung der Lage aktiv nervt, aber es irrittiert mich auf jeden Fall, daß auch aktive, unverdächtige Zeitgenossen so weit danebenliegen und Herrn Putin willig oder widerwillig folgen auf seiner Tour de Europe/Eurasia. Stellt euch vor, daß er nicht mit der Krim aufhört. Müsste er erst euch selbst physisch und geografisch eingenommen haben oder würdet ihr auch das dann einfach für den unvermeidbaren Lauf der Dinge halten? Man muss doch wirklich kein Hellseher sein, um den eigenen Irrtum in dieser Sache zu bevorzugen.

    Wegen der "EU-Jubelperser" kann ja nur der Umsturz in Kiew gemeint sein. Klar ist der namentlich bekannte, böse Russe dagegen gewesen, denn es ging ja um das befreunde Nachbarregime. Da das ja erst kürzlich war erinnern wir uns aber wohl alle, daß da riesige Menschenmassen bei den Demonstrationen unterwegs waren. In der Ostukraine kann man aber nichtmal von einem Volksaufstand sprechen. Nichtmal der Großteil des russischsprachigen Bevölkerungsanteils nimmt daran teil. Schon nichtmal zweistellige Ansammlungen von Russen werden in den Mittelpunkt der heutzutage bildorientierten Berichterstattung gestellt und selbst die meines Wissens größten Demonstrationen in der Ostukraine umfassten gerademal ein paar tausend Beteiligte.


    Ich hoffe am Ende den Verstehern meinen vollständigen Irrtum einräumen zu dürfen. Das Gegenteil halte ich zwar nicht für akut und unausweichlich, aber immerhin für gut möglich. Ich denke, daß dies der gefährlichste Ostwestkonflikt seit den 80er Jahren ist. Es besteht keinerlei Anlass mehr zu Optimismus und es ist auch kein Ausweg in Sicht. Es geht hier ja auch nicht verdörrtes bis verwüstetes Land mit geringer Bevölkerungsdichte und geschichtlich, sozial und wirtschaftlich ganz anderer Bevölkerung, sondern es geht um das Land der EM 2012.

    Relativierung, Rechtfertigung, Übertreibung, Schwadronierung.


    Die Extremisten - die es überall gibt und wohl auch immer geben wird, kein Beinbruch - sind nicht "auch" dort gewesen, sondern niemand sonst. Natürlich hätten Opposition und sachliche Organisationen gern den Abstimmungsverlauf beobachtet, aber keiner von denen durfte, sondern eben nur die Extremisten, die sich gefreut haben über Auftrittsgelegenheit und Manifestation ihrer Kritik an der Gesellschaft, in der sie so komfortabel und frei leben.


    Aber was soll man nach schon jetzt geschichtsfälschenden Suggestivitäten wie "solange die russische Minderheit nicht zur Schlachtbank geführt wird" auch erwarten?


    Von Wedau nach Marxloh sind's ja nur ein paar Kilometer und das gilt natürlich auch umgekehrt. Aber es wäre für einen Allesversteher wahrscheinlich auch hinnehmbar, wenn in Marxloh sowohl die größte Immigrantengruppe und die dortigen Deutschen mit selbigem Migrationshintergrund die Stadtverwaltung besetzen, die Polizei angreifen und sich nach einem mehrheitlichen Referendum zuerst für unabhängig erklärt und dann den Autokraten der alten Heimat um Aufnahme in sein Staatsgebilde bittet? Da bräuchte es noch nichtmal eingeschleuste oder zuzuziehende Nationalitätsvermehrer, um etwas zu kippen. Zusätzlich mit solchen könnte man sich jede beliebige Stadt vornehmen.


    Weit hergeholt? Für die Krim hätte man das schon Geschehene noch vor Monaten nicht für möglich gehalten, in der östlichen Ukraine soll's ähnlich weitergehen, danach sicherlich der Süden, bis dann endlich der Mininichtstaat Transniestrien von einem schlechten Witz zur russischen Außengrenze transformiert wird. Und Transnistrien hat nichtmal die fünfzehnfache Fläche der Stadt Duisburg und ist kaum größer als das Saarland. Und letzteres ist nur tauglich aus Vergleichsfläche für größere Waldbrand- oder Lavabedeckungen in entlegenen Weltflecken.