Beiträge von drueckerdruecker

    Zitat

    Original geschrieben von uwm
    Hatte ich auch schon. 3 Tage lang lag es lt. Tracking im Ziel-Paketzentrum.


    Ich habe dann angerufen und gefragt - und schwupps, am nächsten Tag wurde es zugestellt.


    Schon komisch ... als hätten die das Paketzentrum auf den Kopf gestellt und das Paket plötzlich wiedergefunden :D

    Fast! Tatsächlich haben sie dein Paket auf den Kopf gestellt und dabei ihr Paketzentrum wiedergefunden! (-:=

    Außer Berlin (1973 Tasmania 1992 Blau-Weiß) und Leipzig (2004) hat noch kein aktueller oder ehemaliger Bundesligaverein jemals Konkurs angemeldet. Und gegründet worden sind die Vereine in der Regel ja vor über 100 Jahren, zeigen also doch eine gewisse Beständigkeit und haben Währungen, Diktaturen, Weltkriege, Hyperinflation, Abwertungen, Abstiege und neue Währungen überstanden. Wie schon angedeutet würde Vereinsanhänger auch eher auf ihr Geld, als auf ihren Verein oder dessen Existenz verzichten. Insofern dürfte eine Bundesligaanleihe in vielerlei Hinsicht über einer Südeuroanleihe rangieren. (-:=

    Re: [Tethering] vodafone allnet 100 + wie kontrollieren anbieter das?


    Zitat

    Original geschrieben von syoss
    Laut agb ist Tethering im Vertrag Vodafon Allnet 100 verboten.


    Wollte nun fragen, wie die das kontrollieren?!

    Gar nicht oder zumindest nur intern. Das Tethering-Verbot ist zum Teil auch als Motivation zum Erwerb weiterer, teurerer Tarife oder Optionen gedacht. Zudem wird ja am Rechner wesentlich mehr Datenverkehr erzeugt als am Handy, sodaß sich bei offiziell erlaubtem Tethering sicherlich einige Kunden beschweren würden, daß so schnell die Drosselung einsetzt, obwohl sie ja rein gar nichts gemacht haben, was sie nicht auch sonst - am Handy - machen. Wie schon erwähnt müssten die Anbieter ansonsten auch zugeben, daß sie die privaten Datenpakete ihrer Kunde inhaltlich durchforsten und verwerten. So sehen sie die IMEI des Handys und gut ist's. Meines Wissens sind auch seltentst MB-Preise für Tethering überhaupt in Preislisten zu finden. Bei Base gibt's das wohl teilweise - ohne, daß es tatsächlich auf der Rechnung auftaucht - aber sonst?

    Wenn man auch nervös wird und der beabsichtigte Empfänger hibbelig wird - das Tracking funktioniert keineswegs hundertprozentig und es wäre nicht das erste Mal, daß sich ein Paket gar nicht vom Aufgabeort oder der Einlieferungsbasis wegzubewegen scheint und im wortwörtlich nächsten Moment klingelt's an der Empfängertür. Persönlich würde ich bis Anfang nächster Woche die Füße stillhalten und auch noch keinen Nachforschungsauftrag in die Wege leiten.

    Ist es nicht durchgehend einen Monat und einen Tag, also wenn zum Beispiel am heutigen 28.8. die Verlängerungs-SMS kommt, das dann die nächste für den 29.9. zu erwarten ist.


    Vielleicht bin ich ja begriffsstutzig, aber wie sollten denn Entdrosselung und Verlängerung nicht asynchron [Ottto sei Dank, siehe nachfolgendes] sein, abgesehen von technischen und organisatorischen Laufzeiten in kleinem Maßstab (unterschiedliche Uhrzeiten oder so)?


    Persönlich würde ich mir den Synchronisierungsaufwand sparen. Ist doch Prepaid, es gibt keine Kündigungsfristen zu beachten, es ist keine Antwort mehr nötig und die Basisleistung 100MB ist zum einen kostenfrei und auch nach Verbrauch geht's ja immer noch gedrosselt weiter.

    Zitat

    Original geschrieben von Sliders
    EDIT3: Ok, offiziell muss man dafür zahlen, weil man dafür seinen Lieblingsplatz auswählen darf. Gut, so kann man das auch begründen.

    Das ist so wie beim Übergang von Nichtnutzungsgebühr zu Aktivitätsbonus bei Mobilcom/Talkline: Faktisch nichts ändern, Prozedur auf den Kopf stellen und aus einem Nachteil einen Vorteil konstruieren. (-:=

    Zitat

    Original geschrieben von MenloPark
    @ drueckerdruecker: dann hast du das Prinzip nicht verstanden. Natürlich werden die Gehälter nicht gesenkt. Aber der Spielraum fuer Tarifsenkungen wird natürlich kleiner, oder aber der Netzausbau wird nicht weiter forciert. etc. denn die Marge ( ebitda, free cashflow) muss in Summe stimmen. Und da ist natürlich eins der Instrumente und Steuerungsmöglichkeiten die Kosten pro Standort. Und da gehoert zu einem sehr grossen Teil halt auch die Miete dazu. Schau dir doch mal O2, oder Vodafone an...

    Wer kann schon beurteilen, ob ich das anzuwendende Prinzip verstanden habe. Tarife im Mobilfunk werden jedenfalls nicht gesenkt, weil es die Kosten gesunken sind, denn das wird dann einzig und ausschließlich als heiß erwehnter Zusatzgewinn verbucht. Tarife werden gesenkt, um gegenüber der Konkurrenz besser dazustehen oder, weil die Konkurrenz aus ebenjenem Grund die Preise schon gesenkt hat. Selbst, falls die Mieten für die Senderflächen einen "sehr großen Teil" der Standortkosten - es gibt da ja auch noch ganz erhebliche Kosten für Bau, Technik, Einrichtung und Wartung - ausmachen sollten können die insgesamt keinen so großen Kostenanteil darstellen.


    Die hier genannten 250 Euro pro Monat summieren sich zu 3000 Euro pro Jahr. O2 gibt zum Beispiel aktuell knapp 18.000 2G-Mobilfunkstationen und die 11.000 3G-Stationen werden sich doch wohl fast ausschließlich mit denen auf einem Mast befinden. Viele Türme werden von mehreren Netzanbietern gemeinsam genutzt, lassen wir's mal 50.000 ingesamt sein. Das wären dann 150 Millionen Euro Pacht pro Jahr. Von überschlagsmäßig 20 Milliarden Jahresumsatz im hiesigen Mobilfunk macht das ein knappes Prozent aus - nicht zu vernachlässigen, aber auch nicht immens. Könnte man die Pachten um 20% drücken würde alle Betreiber zusammen 30 Millionen sparen. Aber von einer Senkung um 20% oder überhaupt könnte man sowieso nur bei erheblichem Angebotsüberhang träumen, wogegen sowohl Verfügbarkeit, als auch Um- und Aufbaukosten sprechen.


    Zu guter letzt würde ich doch niemals einer beteiligten Privatperson zur Mäßigung oder gar Akzeptanz von abgesenkter Bezahlung raten, um höchst indirekt, ungewiss und niedrig eigene Rechnungseinsparungen zu erhoffen. Verbesserungen im Gedanken- und Rechnungsgebäude sind natürlich so oder so willkommen. (-:=