Beiträge von drueckerdruecker

    Danke für den Hinweis! Mit Einmalauszahlung würde ich ja glatt probieren, ob Talkline mich weiterhin liebhat. (-:=


    Edith: Für eine vor Jahren über Sparhandy abgeschlossene Nummer kam vorhin eine Email mit einer Erweiterung des obigen IFA Big Deal September 2012, und zwar mit 125 Euro Einmalauszahlung statt eines Gerätes. Leider erfolgt die Fixkostenerstattung dabei nach wie vor monatlich.

    Zitat

    Original geschrieben von Bielefelder
    Die Unterschrift kann auch gar nicht von Weidmann sein denn sind ja nur "Entwürfe".


    Aber was anderes: der S60 Browser von meinem Handy mag die Seite mit den Geldschein-Entwürfen offenbar nicht: er stürzt jedesmal ab. :D

    Nun hast du ja die wahre Intention der Seite gefunden. Die ist heimtückisch von Apple und Google in die Welt gesetzt worden, um Nokia zu sabotieren.

    Zitat

    Original geschrieben von Bielefelder
    Das stimmt. Diese Serie von Geldscheinen ist nicht sehr inspiriert. Ich hätte auch andere Motive gewählt. Ich denke es handelt sich um eine Designstudie die vielleicht noch nicht einmal von der Bundesbank in Auftrag gegeben wurde. Da hätte es dann andere Motive gegeben bzw. die Wünsche der Bundesbank hinsichtlich des Aussehen der Banknoten wären andere.


    Vielleicht ist es also tatsächlich nicht mehr als eine Art von Designstudie die keinen Bezug zu reell geplanten Banknoten hat. Zumal wie ich denke es wohl eher keinen Auftrag in irgendeiner Form gab eine neue Banknotenserie zu designen.

    Vielleicht nicht von der Bundesbank beauftragt? Vielleicht ein privater Entwurf ohne Bezug zu tatsächlich geplanten Noten? Eher kein Auftrag?


    Ist das dein Versuch, dich selbst mühsam und trickreich von der Realität zu überzeugen, während du's doch so gern andersherum hättest?

    Das steht nirgends, aber mit Schufa-Freiheit und ausdrücklicher Verkündung und Bewerbung dessen könnte man sich ausrechnen, daß Forderungen weit überdurchschnittlich häufig nicht eintreibbar wären und Anbieter und Inkassofirmen auf Verwaltungs- und Verfahrenskosten sitzenbleiben würden. Persönlich interessiert's mich überhaupt nicht, für ein vernünftiges und unter Umständen attraktives Angebot halte ich's aber trotzdem. Spätestens in ein paar Monaten werden wir ja sehen, wie es ankommt und wie ein Zahlungsausfall gehandhabt wird.

    Der einzige Unterschied ist doch die Laufzeit. Wobei die Karte nach einem Monat Zahlungsausfall angesichts des ausdrücklichen Startpaketpuffers sicherlich abgeschaltet wird und der Anbieter angesichts der bei Kindern rechtlich und bei interessierten Erwachsenen faktisch nicht eintreibbaren, zukünftigen Bezahlung warscheinlich gar nichts weiter unternehmen wird und die Einschränkung "Laufzeit" hinfällig würde. Nicht im voraus ein Guthabenkonto aufladen zu müssen, sondern nachträglich zu bezahlen ist angesichts der Einschränkung auf die zugehörigen Flats ja auch keinerlei Risiko, sondern ausschließlich bequem und vorteilhaft.

    Ich glaube, daß ich's mir nun selbst beantworten kann, auch wenn's ein wenig ungereimt bleibt.


    Nachdem auch eine Stunde nach den ersten 10 Anforderungs-SMS nichts mehr ging habe ich das Handy mal aus- und wiedereingeschaltet. Es ging prompt weiter, also richtet offenbar Congstar eine Sperre nach 10 in kurzer Zeit an eine bestimmte Nummer gesendete SMS ein. Die Post setzt nach der Dankesnachricht zur zehnten Anforderung den Zähler offenbar nicht herunter:

    Zitat

    "Danke für die Nutzung des Dienstes Handyporto-Brief im Wert v. EUR 10,00 (Gesamt: EUR 20,45). Viel Spaß weiterhin!"

    Bis zur nächsten bin ich nicht mehr gekommen, Porto habe ich ja auch so erstmal genug. Im weiteren Verlauf kam kurzfristig zweimal "Fehler beim Senden der SMS". Erstaunlicherweise ging's nach dem zweiten Zehnerbündel auch ohne Neustart fließend weiter. Entweder wird die SMS-Sperre seitens Congstar nur nach den ersten zehn gesetzt oder aber inkonsequent implentiert. (-;=

    Serienweise Handyporto


    Seltsame Sache. Gerade wollte ich das Guthaben einer schonmal abgeschalteten Congstar-Karte in Handyporto umwandeln.


    Überraschenderweise kam nach der elften Anforderung überraschenderweise eine zusätzliche SMS: "Danke für die Nutzung des Dienstes Handyporto-Brief im Wert v. EUR 10,00 (Gesamt: EUR 10,45). Viel Spaß weiterhin!". Da die Post ja nicht wissen kann, was der Mobilfunkanbieter des Kunden für die zu sendende SMS berechnet kommt das ja genau hin, denn der abgesehen davon beträgt der Preis pro Brief ja 95 Cent, also 10,45€=0,95€*11. Da hätten sie dann ja auch gleich sowas wie ein Bonusporto mit reinpacken können, aber nun gut.


    Erstaunlich aber ist, daß ich seitdem weitere Anforderungs-SMS nichtmal absenden kann. Die Anbindung steht aber nach wie, sowohl herausgehende Telefonate, als auch eingehende sind möglich. SMS an eine andere Nummer habe ich nicht probiert, weil das Guthaben fast centgenau im Handyporto aufgehen würde. Für die versuchte Anforderungs-SMS wird aber auch kein Guthaben abgezogen. Nach mehr als einer halben Minute erscheint einfach, daß ein Fehler beim Senden der SMS aufgetreten sei. Auch 40 Minuten nach der obigen Zusatz-SMS geschieht das unverändert.


    Die Post könnte doch nichts gegen weitere Einkäufe haben und bekommt die Anforderungs-SMSen ja offenbar auch gar nicht mehr. Aber sperrt Congstar vielleicht die SMS-Annahme nach 10 SMS an die gleiche Nummer?

    Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    Man fragt sich ohnehin, was die Berechtigung für diese vom Kunden nicht nachvollziehbaren Rundungsgeschichten ist. Bei einem 60/60-Takt bei Telefonie ist die Rundung gut nachvollziehbar, und im Regelfall erzeugt man die Rundung durch eigenes Verhalten (Auflegen) selbst. Bei Daten wird die Rundung jedoch meist durch das technische Unvermögen des Betreibers ausgelöst, die Datenverbindung zu halten. Und da kann man sich schon fragen, warum man dafür extra zahlen soll?

    Man zahlt ja genausowenig "extra" dafür, wie bei der Minutentaktung bei Gesprächen. Eine Taktung auf Sekunden ist wie auch Minutentaktung nur eine Vereinbarungssache, wie auch die Taktung auf 5 Minuten oder Zehntelsekunden eine wäre. Ein Abschalten(lassen) der Datenverbindung ist auch nicht nur kundiges Unvermögen. Falls sowieso nicht andauernd Daten übertragen werden müssen spart ein Abschalten der Datenverbindung ja auch Strom, verlängert die Laufzeit und schon die Batterie.

    Zitat

    In welchem Bereich bewegt sich denn ein typischer "Verschnitt", z.B. bei 10-kB-Taktung?

    Der typische Verschnitt beträgt die halbe Taktgröße. Bei 100kB-Taktung gehen pro - gewollter, geduldeter oder erlittener - Taktung typischerweise 50kB verloren.


    Unter konkreten, taktmäßig ungünstigen Bedingungen kann sich das natürlich auch steigern. Wenn ausschließlich, aber selten kleiner 10kB-Datenverkehr anfällt, zwischendurch seitens Netzbetreiber, Gerät oder Benutzer die Datenverbindung jeweils beendet wird, dann gehen durch eine 100kB-Taktung 90% des abgerechneten Volumens nutzlos verloren. Andererseits könnten pro 100 MB/Monat damit immer noch 1000 Datenverbindungen hergestellt werden, also über 30 pro Tag. Entlastend kommt hinzu, daß fast alle Datentarife nach Erreichen der Grenze nicht abgeschaltet werden, sondern nur gedrosselt. Gerade bei solch geringem Datenverkehr spielt das Einsetzen einer Drosselung aber auch keine große Rolle.

    Zitat

    Original geschrieben von meisterroerig
    Das was sich Vodafone Gestern erlaubt hat war unter aller Kanone!!!!
    Ich war Gestern zum Klostermarkt nach Kloster Dalheim bei Lichtenau im Kreis Paderborn. Auf dem Klostergelände war nur ein Netzbetreiber verfügbar. Und das war O2 mit GSM. Mit Vodafone, Telekom und E+ war da Sendepause.
    http://www.lwl.org/LWL/Kultur/klost...-klosterkultur/


    Wenn man sich die Veranstaltungen ansieht die dort stattfinden ist mir das Verhalten von E+,D1 und D2 völlig unverständlich!


    http://www.lwl.org/LWL/Kultur/klost...ltungen/august/

    Aus irgendeinem Grund führen beide Verweise nicht zur nötigen Langform, aber finden lässt es sich ja auch so. (-:=


    Die allermeisten Veranstaltungen dort sind mit Schauspiel und klassischem Konzert ja von vornherein auf Nichtkommunikation des Publikums angewiesen. Der Klostermarkt mit seinem allgemeineren Publikumszuspruch ist da schon eine Ausnahme. Ein Kloster selbst ist ja auch kein Fernkommunikationszentrum und um das dortige Kloster herum gibt's ja nur noch ein paar wenige Privathäuser und ansonsten kilometerweit garnichts. Warum sollten dort alle Netzbetreiber Präsenz zeigen? Auch O2 strahlt vielleicht nur zufällig dort ein.


    Persönlich ist mir völlig unverständlich, wie man an einem abgelegenen Ort normale Verbindungsmöglichkeiten erwarten kann, obwohl man selbst sich dort vielleicht nur einmal im Jahr aufhält und der Großteil der Bevölkerung wohl noch seltener. Selbst Wüsten wohnen Leute, aber selbst bei alljärhlichen Wüstenveranstaltungen mit 50.000 Leuten gibt's dort keinerlei Mobilfunkkonnektivität. Für's Kloster Dahlheim kann man einfach eine O2-Karte hernehmen, nötigenfalls mit Weiterleitung von der gewohnten Nummer im anderen Netz.

    Meines Erachtens hat sich die Diskussion verrannt. Preise müssen keinen direkten Bezug zu dahinterstehenden Kosten haben und haben das oft auch nicht. Kunden zahlen nicht für Kosten, sondern für den Vorteil, den sie daraus erhalten oder erhoffen. Ob Differenzkosten wie die Sitzplatzwahl gar nicht, teilweise, vollständig oder übervollständig berechnet werden hängt davon ab, wieweit Kundschaft (absolut oder relativ) zu zahlen bereit ist. So wird manches fast nur pauschal berechnet, anderes sehr detailliert und einzelfallbezogen. Jedenfalls setzen weder detaillierte, noch pauschale Abrechnung voraus, daß Preise proportional zu Kosten angesetzt werden.


    Zusammenfassen würde ich es so: Versprechen Zusatzentgelte Zusatzgewinne, dann werden sie erhoben. Gefährden Zusatzentgelte den Kauf selbst, dann werden sie höchstens in den Grundpreis eingeflochten.